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Gartencenter in Lennep steht keine Kastanie mehr im Weg

Von links nach rechts: Christian Lange und Harald Wehmmeyer von dert RWE Systems AG, Alexander Kemper, Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Kurt Kemper. Foto: Lothar KaiserAuf dem Gelände des ehemaligen „RWE-Betriebshofs Remscheid-Lennep“ - 1981 eingeweiht, aber schon 1997 dem Niedergang geweiht – kann nach jahrelangem Dornröschenschlaf ein Garten-Center entstehen. Im Mai vergangenen Jahres wurde der Plan erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt (siehe Foto). Inzwischen sind ein Bebauungsplan und die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans soweit gediehen, dass der notarielle Kaufvertrag unterzeichnet werden kann. Eine einsame Kastanie an der Lüttringhauser Straße (auf städtischem Grund und Boden) stand dem bis gestern noch im Wege. Sie muss gefällt werden, um die künftige Zufahrt zum Garten-Center entsprechend der beantragten Baugenehmigung zu ermöglichen. Eine Änderung der Zufahrt wäre womöglich so teuer, das der Investor abspringen würde. Das wollte gestern in der Bezirksvertretung Lennep niemand, auch nicht Bibiana Martz von den Grünen. Und so stimmte auch sie – unter Abänderung ihres ursprünglichen Antrags - der Fällung der Kastanie zu unter der Bedingung, dass die übrigen Alleebäume an der Lüttringhauser Straße während der Bauarbeiten so abgesichert werden, dass sie nicht „zufällig“ so beschädigt werden, dass auch sie der Motorsäge zum Opfer fallen müssen.

In den entsprechenden Beschluss wurde auf Vorschlag von Bezirksvorsteher Dr. Heinz Dieter Rohrweck noch eine kleine, aber entscheidende Zusatzklausel eingebaut: Die Kastanie darf erst dann entfernt werden, wenn das Grundstück tatsächlich notariell verkauft und der erste Bagger angerollt ist. Im Übrigen zieht auch in diesem Fall die städtische Bauschutzsatzung. Danach muss der Investor für den gefällten Baum an die Stadt (als Eigentümer) 1.500 Euro Entschädigung zahlen. Dafür sollen im Herbst dieses oder spätestens im Frühjahr nächsten Jahres drei neue Kastanien in bestehende Lücken der Allee gepflanzt werden.

Bauherr des neuen Garten-Centers ist die Gartencenter Kremer GmbH in Lennestadt, ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen in vierter (Firmengründung im Jahr 1905)., das derzeit zwei Gartencenter betreibt.  Das neueGarten-Center in Lennep ist mit 6.000 Quadratmetern Verkaufsfläche (davon 1.000 für Bau & Hobby) sowie 250 Parkplätzen geplant, wobei ein Teil der RWE-Gebäude integriert werden sollen: Aus der Tiefgarage soll ein Lager werden, aus Büroräumen Sozialräume. Der größte Teil des Betriebshofes wird jedoch der Abrissbirne zum Opfer fallen und durch ein gläsernes Gewächshaus ersetzt werden, von der Autobahn aus gut zu erkennen.

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