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Honsberger Kunstrasenplatz ist im Oktober bespielbar

Der symbolische erste Spatenstich. Foto: Lothar Kaiser

Foto: Lothar Kaiser

Dass der Naturrasenplatz der Sportanlage Honsberg in einen Kunstrasenplatz umgewandelt werden soll, ist keine Neuigkeit. Das empfahl die „Arbeitsgruppe Sportentwicklungsplanung“ den politischen Gremien bereits im November 2007. Und der ausführlichen Beschlussvorlage folgten denn auch im Frühjahr 2008 Sportausschuss, Bezirksvertretungen und Hauptausschuss. Heute nun war der Tag des symbolischen ersten Spatenstichs, derweil im Hintergrund die Motoren von Bagger und Planierraupe dröhnten. Mit dabei: Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Sportdezernent Burkhard Mast-Weisz, Vorstandsmitglieder der in Honsberg beheimateten Fußballvereine 1. Spielvereinigung Remscheid e. V. und SC Ay Yildiz RS 1995 e. V., Sportamtsleiter Bernd Fiedler sowie vom Fachdienst Grünflächen und Friedhöfe Dirk Buchwald und Michael Kaiser, letzterer verantwortlich für den Sportplatzbau.

Zwei Zahlen aus dem vergangenen Jahr hatte Bernd Fiedler mit dabei: Die Remscheider Fußballvereine haben derzeit ca. 4.000 Mitglieder, 800 weniger als vor zehn Jahren. An der Entscheidung von damals hat sich nichts geändert: Künftig pflegt die Stadt Remscheid in Honsberg nur noch den neuen Kunstrasenplatz. Um den unterhalb gelegenen Bolzplatz müssen sich die Vereine selbst kümmern, wenn sie auch darauf trainieren wollen. Was mit diesem Tennenplatz langfristig geschieht, wird sich im Rahmen der Planungen des „Stadtumbaus West“ ergeben.

Weil der Naturrasenplatz pro Tag maximal drei Stunden lang bespielt werden durfte - bei anhaltendem Regen auch weniger -, um nicht Schaden zu leiden, war die Aufstellung des Trainingsplans für die Honsberger Fußballmannschaften ein schwieriges Unterfangen. Meist trainierten die Jugendmannschaften auf dem Aschenplatz. Derart strenge zeitliche Begrenzungen wird es auf dem neuen Kunstrasen mit Sandgummiverfüllung nicht geben. Auf ihm kann auch im Winter gespielt werden. Ganz ohne Pflege kommt aber auch der neue Platz nicht aus. Michael Kaiser: „Er muss einmal in der Woche gebürstet werden, damit die Kunsthalme sich wieder aufrichten und sich der Granulat besser verteilt.“ Und damit die oberste Schicht mit den Halmen – sie wird in vier Meter breiten Rollen angeliefert - auch mindestens 15 Jahre lang hält, darf der Platz nicht mit den üblichen Stollenschuhen bespielt werden, sondern nur mit Noppenschuhen. Zwischenruf auf der heutigen Pressekonferenz im Sportlerheim: „Sponsoren erwünscht!“

Die 650.000 Euro (incl. Trainingsbeleuchtung) für den neuen Kunstrasenplatz in Honsberg sparte die Stadt Remscheid in den vergangenen beiden Jahren aus der Sportpauschale des Landes an. Mit der Fertigstellung rechnet sie im Oktober. Dann wollen die beiden Vereine ein großes Turnier veranstalten.

Bislang gibt es in Remscheid drei Kunstrasenplätze – im Stadtpark (stark renovierungsbedürftig), in Reinshagen (der mittlere Platz) und in Hackenberg (Kleinspielfeld). Im nächsten Jahr soll auch der Jahnplatz in Lüttringhausen einen Kunstrasen erhalten. Der Platz des FC Remscheid in Lennep und der Stadionplatz in Reinshagen sollen Naturrasen behalten.

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Und auch der Sportplatz am Stadtpark bekommt demnächst einen neuen Kunstrasen. Im nächsten Frührjahr könnten die Bauarbeiten beginnen, sagte Sportamtsleiter Bernd Fiedler. Unterstützung kam von der Stiftung der Stadtsparkasse, so dass auch noch ein Beachvolley- und Soccerplatz angelegt werden kann. Der Förderverein "Sportanlage Stadtpark" hatte sich intensiv um den neuen Kunstrasen bemüht.

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