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Störend: Unerwartete Raucherzone im Rathaus-Keller

Von Ulrike Kaiser

Um mich zu outen: Ich bin keine militante Raucher-Richterin, habe im Gegenteil selbst früher viel geraucht, reagiere aber seit meinem „End-(t)-Zug“ vor bald 30 Jahren äußerst empfindlich auf den blauen Dunst: rasch verstopfte Nase, triefende Augen, Unwohlsein. Das war für mich ein Grund, nur noch selten Restaurants zu besuchen. Für alle Raucher/innen tut mir es leid. Aber ich selbst habe mich über die Nichtraucherschutz-Regeln gefreut.

So dachte ich, nun unbeschwert jedes Restaurant betreten zu können. Aber gefehlt. Ausgerechnet im Ratskeller, also in unmittelbarer Nähe unserer kommunalpolitischen Gewalt, musste ich mich eines Besseren belehren lassen. Draußen standen – wie inzwischen vor allen Restaurants – einzelne wettererprobte Raucher/innen. Aber warum eigentlich? Drinnen wurde munter gequalmt. Am Tresen. An den Tischen in Tresennähe. Vor und nach dem Essen. Und um Aschenbecher war man an den Tischen auch nicht verlegen.

Wir haben eine gekennzeichnete Nichtraucherzone aufgesucht, im hinteren Teil des Restaurants, hinter der Raucherzone, die zuvor zu durchqueren war. Die Tür dazwischen offen. Klar, die Bedienung musste laufend von der Küche über die Nichtraucher- zur Raucherzone. Der Zigarettenqualm fand folglich offene Türen …

Moment mal, habe ich nicht irgendwas davon gehört, dass in Räumen, in denen Essen ausgeteilt wird, in Restaurants zumal, nicht mehr geraucht werden darf? Heißt es nicht, dass Raucherräume abgetrennt sein müssen (und nicht die Nichtraucherräume)? Gilt das in Rathausnähe nicht? Von „Raucherclub“ habe ich nichts gelesen, auch keine Mitgliedschaft erklärt.

Bei diesem Restaurant-Besuch habe ich eine (lange nicht vermisste) Erfahrung gewonnen: Meine Kleidung stinkt wieder nach Rauch, und das Essen war durch (siehe oben) verstopfte Nase und triefende Augen auch wieder vermiest/vermieft. Trotz einer wirklich aufmerksamen und freundlichen Bedienung. Schade.

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Waterbölles am : Termin der Neueröffnung des "Ratskellers" noch unbekannt

Vorschau anzeigen
Einen Bericht der Verwaltung zum Stand der Vermietung des „Ratskeller“ hat die Fraktion der W.i.R. zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 31. Mai eingefordert. Und das hat einen triftigen Grund: Der bisherige Pächter ist aus- und ein neuer noch n

Kommentare

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Carmen Winkler am :

Ich schließe mich Frau Kaiser an. Ich bin Asthmatikerin und hatte mich über das neue Gesetz sehr gefreut. Endlich wieder unbeschwert Essen gehen, ohne hinterher sich wieder lungenpfeifend mit Medikamenten zudröhen zu müssen. Leider war das ja wohl nichts, mittlerweile wird wieder fast überall weiter gequalmt, und ich kann nur auf gutes Wetter hoffen, damit ich wenigstens die "Freiluftrestaurants" nutzen kann.

Chronist am :

„Formal passt im Ratskeller alles“, sagte heute auf Anfrage Jürgen Beckmann, der Leiter des städtischen Ordnungsamtes. Der kleinere Teil des Restaurants sei der Raucherbereich (Tresen und angrenzende Tische). Das Gesundheitsministerium halte es für durchaus zulässig, wenn, wie in diesem Fall, Gäste den Nichtraucherbereich nur durch den Raucherbereich erreichen können. Zwischen Raucher- und Nichtraucherbereich sei im Übrigen im Ratskeller eine Pendeltüre eingebaut worden. Die müsse während des Gaststättenbetriebes geschlossen sein. Kontrollieren ließe sich dies aber nicht. Das Ordnungsamt führe keine regelmäßigen „Raucherkontrollen“ in Gaststätten durch, sondern reagiere lediglich auf Anzeigen.

Peter Matzner am :

Warum haben Sie eigentlich das Restaurant nicht verlassen? Wie es drinnen zugeht, merkt man beim Betreten. Für mich die einzige logische Konsequenz.

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