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Wünsche für ein Leben und Wohnen im Alter

Nach ihren Wünschen für ein Leben und Wohnen im Alter werden in den nächsten Tagen mehr als 2000 Remscheider Bürger ab 50 befragt. Vorgestellt wurde die Aktion heute auf einer Pressekonferenz im Rathaus. Der demografische Wandel bedeutete für Remscheid - wie für fast alle anderen Kommunen auch -, dass die Bevölkerung durchschnittlich immer älter werde, hieß es da. Das stelle die Kommunen vor völlig neue Herausforderungen. Seniorenpolitik müsse zukünftig als Querschnittsaufgabe verstanden werden, da sie annähernd alle kommunalen Handlungsfelder betreffe. Im Rahmen der Entwicklung eines solchen strategischen Gesamtkonzeptes soll eine Seniorenagenda für Remscheid dazu führen, dass die gesellschaftlichen Potentiale älterer Menschen aktiviert werden und ihre Lebensqualität verbessert wird. Dem soll auch die jetzt gestartete Befragung dienen.

Der aus 15 Fragen bestehende Fragebogen wird am 25.08.2006 an eine repräsentative Auswahl von 2000 Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner ab 50 Jahren verschickt und soll ausgefüllt bis zum 15.September an die Stadt Remscheid (Fachbereich Jugend, Soziales und Wohnen, Alleestraße 66, 42853 Remscheid) zurückgeschickt werden. Ein adressierter Freiumschlag liegt den Anschreiben bei. Zusätzlich wird der Fragebogen in der Zeit vom 24. - 26.08.2006 von Mitgliedern des Seniorenbeirates in der Alleestraße sowie auch während der Wochen der älteren Generation (02.-17.09.2006) verteilt. Im Internet kann der Fragebogen unter http://www.remscheid.de herunter geladen werden.

Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz in einem Anschreiben an die ausgewählten 2000 Remscheider: „Ihre Mitwirkung ist selbstverständlich freiwillig, und die Auswertung erfolgt anonym. Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!“ Gefragt wird unter anderem nach Nationalität und Lebenumständen (Wohnen), Wunschvorstellungen (Tagespflege, Betreues Wohnen, ambulante Pflege), Probleme mit dem Älterwerden (Einsamkeit, Angst, sinnerfüllendes Leben) und Teilnahme am öffentlichen Leben (Informations- und Beratungsangebote, Ehrenamt). Georg Gregull, der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Stadt: „Von der Umfrage erhoffen wir uns Anregungen, Hinweise, Tipps und gegebenenfalls Initiativen für die Übernehme freiwilliger Aufgabern“. Denn es gebe viele Gründe, sich für Menschen in Remscheid zu engagieren. Das bringe Selbsterfüllung und stärke das Selbstwertgefühl.

In diesem Sinne ist der Aktion ein großer Rücklauf ausgefüllter Fragebögen zu wünschen.

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waterboelles.de am : Ins Altenheim zieht es die wenigsten Senioren

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Von 2000 Fragebögen, die der Remscheider Seniorenbeirat Ende August 2006 an ältere Mitbürger/innen verteilt hatte, um ihre Wünsche für ein Leben und Wohnen im Alter zu erfahren, kamen 782 ausgefüllt zurück. Die Antworten von weiteren 436 Senioren hinzu ge

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