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286 offene Ausbildungsstellen für 781 Bewerber/innen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich auch im Juli für die Ausbildungssuchenden nicht verbessert. Vielmehr ist absehbar, dass angesichts der auseinander klaffenden Schere von Angebot und Nachfrage eine große Anzahl Jugendlicher in diesem Jahr nicht den gewünschten betrieblichen Ausbildungsplatz erhalten wird. Weiter sind daher alle Ausbildungsmarktpartner gefordert, alle Kräfte zu mobilisieren, um hier noch ein besseres Ergebnis zu zielen. „Immer noch fehlen über 20 Prozent des Vorjahresangebots an Ausbildungsmöglichkeiten, und bei den derzeit noch unbesetzten Stellen gibt es sogar knapp 36 Prozent weniger“, so Peter Kraps, Bereichsleiter bei der Arbeitsagentur. Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung lässt viele Ausbildungsbetriebe seit Ende des letzten Jahres zurückhaltend sein bei der Meldung und Besetzung von Ausbildungsplätzen. Das ist verständlich, geht es um die kurzfristige Perspektive. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung führt jedoch kein Weg an Ausbildung vorbei. Die Krise wird enden, und FacharbeiterInnen werden wieder gesucht. Hier ist Ausbildung eindeutig die beste Investition in die Zukunft der Unternehmen.“

Aktuell stehen den 781 (Vorjahr: 991) jungen Menschen auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz nur noch 286 (446) offene Ausbildungsstellen gegenüber. Rein rechnerisch kommen damit auf einen Ausbildungsplatz 2,7 Bewerber. Andererseits ist der Markt aber auch noch nicht leergefegt; vielmehr suchen Unternehmer noch händeringend engagierte junge Leute, die sich bei ihnen ausbilden lassen wollen. „Die Situation ist leider für die Jugendlichen wenig erfreulich“, so Peter Kraps, „aber dennoch gibt es (286) Chancen, die aber auch von den Jugendlichen genutzt werden müssen. Es hilft jetzt kein Klagen mehr, denn genau so wenig wie es nur diese Jugendlichen gibt, gibt es auch nur dieses Stellenangebot. Aktiv sein, über den Tellerrand des Wunschberufes hinaus schauen heißt die Devise, und die sich bietenden Gelegenheiten ergreifen. Wer jetzt bereits aufgibt kann nicht gewinnen. Und es darf nicht sein, dass attraktive Ausbildungsplätze in Solingen und Remscheid unbesetzt bleiben.“

Betriebe, die noch einen freien Ausbildungsplatz haben oder zusätzliche Ausbildungsplätze einrichten können, steht in der Arbeitsagentur (Solingen und Remscheid) unter der Arbeitgeberhotline 0 18 11/ 66 44 66 eine Fachkraft des Arbeitgeberservices an Ansprechpartner/-in zur Verfügung. Die BerufsberaterInnen der Arbeitsagentur beraten und vermitteln die Alternativen.

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Bergische IHK am :

Junge Leute, die noch auf Lehrstellensuche sind oder gerade aus dem Urlaub zurückkehren und sich erst jetzt Gedanken um ihre berufliche Zukunft machen, ermuntert die Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, sich an sie zu wenden. Aktuell warten noch 50 freie Plätze in den Bereichen Handel, IT und Büro auf Bewerber. „Vor dem Start des neuen Ausbildungsjahres wollen wir in den Schlussminuten noch möglichst viele freie Ausbildungs-plätze besetzen“, erläutert Carmen Bartl-Zorn, Leiterin des IHK-Geschäftsbereiches Aus- und Weiterbildung, den Grund für die Aktion. Interessenten, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, können sich telefonisch unter (0202) 2490-833 oder per E-Mail: ausbildung@wuppertal.ihk.de bei der IHK melden. Noch bis Mitte August werden dort montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr freie Ausbildungsplätze vermittelt.

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