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Gespräch mit Geschäftsleuten im Herbst - oder wann ?

Die 79 Firmeninhaber und Dienstleister, die sich zur Interessen-Gemeinschaft Hindenburgstraße e. V. zusammengeschlossen haben, fühlen sich von der Stadt Remscheid stiefmütterlich behandelt. Dort nehme man offenbar den Slogan “Die Straße der Fachgeschäfte!“ nicht ernst und kümmere sich nur um die Alleestraße. In einem Brief an Ernst-Otto Mähler (SPD), Mitglied der Bezirksvertretung Alt-Remscheid, beklagt die Sprecherin der Initiative, Barbara Heumann, das „schlechte Straßenbild“: „Wenn wir die Gestaltung der städtischen Grünflächen im Innenstadtbereich, Elberfelder-, Schützen- und Hochstraße sowie Bahnhofskreisel, und die einladenden begrünten Ruheoasen auf der Alleestraße betrachten, stellt sich uns die Frage, warum die Hindenburgstraße in keiner dieser Weise von der Stadt Remscheid als wichtige Geschäftsstraße berücksichtigt und gefördert wird.“

Auf dem Karl-Jarres-Platz und Ecke Richtweg/ Hindenburgstraße habe die IG Pflanzsteine mit Blumen und zwei Bänke aufgestellt. „Doch als wir darum baten es sollte eine Mülleimer zwischen diesen Bänken aufgestellt werden und  zwei Hundeklos, die sogar von der IG bezahlt würde, wurde uns das mit der Begründung verweigert, dass wir als Anrainer diese ja nicht selbst leeren bzw. bestücken würden. Merkwürdigerweise wird dieses Anliegen nicht an die Geschäftsinhaber der Alleestraße herangetragen.“ Die IG will nun vor den Geschäften weitere Pflanzsteine aufstellen und so für etwas mehr Grün auf der Hindenburgstraße sorgen.

In der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung reagierte die Verwaltung auf die Kritik mit knappen Worten: „Müllbehälter im direkten Einzugsbereich der Grünflächen Karl-Jarres-Platz und Richtweg sind in ausreichendem Umfang vorhanden. Die regelmäßige Leerung dieser Behälter ist gewährleistet. Die Flächengrößen der Anlagen lassen die Einrichtung von Hundetoiletten nicht zu.“

Wie’s nun weitergeht? Auch dazu gab es gestern einen Satz: „Die Fachverwaltung beabsichtigt im Herbst dieses Jahres mit den Vertretern der IG einen Ortstermin zu vereinbaren, bei dem mögliche optische Aufwertungen der Anlagen besprochen werden sollen.“ Wohlgemerkt: Nicht jetzt wird der Termin vereinbart, sondern erst im Herbst. Ob er dann auch stattfindet?

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Barbara Heumann am :

Wieder einmal hat es sich gezeigt, das die Hindenburgstraße in den Köpfen der Remscheider, allen voran u n s e r e r Verwaltung und der Bezirksvertretung für den Bereich Innenstadt, immer noch nicht angekommen ist. Da wird ein großartiger und bestimmt recht kostenintensiver Städteplan Bereich Innenstadt-Alt-Remscheid in Auftrag gegeben, der dann die Alleestraße, Elberfelder Straße bzw. Bußbahnhof, Markt, alte Bismarckstraße, Nordstraße und Bahnhof beinhaltet, um den Stadtinnenkern mehr zu bündeln. Doch von dem eigentlich noch unversehrten "Alt-Remscheider Kernstück" Martin-Luther-Straße und Hindenburgstraße scheinen die Zuständigen noch nie was gehört zu haben, geschweige denn die Planer. Da ich seit zwei Jahren die I.G. Hindenburgstraße e.V. im Stadtmarketingrat vertrete, weiß ich, dass auch diese Straßenzüge zum Innenstadtbereich gehören, doch leider immer wie Stiefkinder behandelt werden. Warum muss ich mir von Herrn Sonnenschein bei der Sitzung der Bezirksvertretung 1-Alt-Remscheid am 30.08.06 sagen lassen: "Die auf der Hindenburgstraße Ansässigen müssen auch mal was tun und nicht immer die Stadt bemühen!" Darum, Herr Sonnenschein, extra für Sie: An der Hindenburgstraße sind z. Zt. ansässig 45 Einzelhändler, 27 Dienstleister, 11 Gaststätten, 8 Einrichtungen, 5 Vereine, 4 Arztpraxen, und davon werden 89 Mitglieder durch die I.G.Hindenburgstraße e.V. vertreten. Nun eine Auflistung dessen, was die I.G. Hindenburgstr. bestehend aus interessierten Bürgern, Hausbesitzern, hier ansässigen Vereinen und Geschäftsinhabern selbständig ohne Hilfe oder Finanzmittel der Stadt RS zustande bringt: Großveranstaltungen wie ein zweitägiges Pfingst-Stadtteil-Fest und einen eintägigen Herbstmarkt auf der autofreien Hindenburgstraße, Kinderfest und Martinsmarkt auf dem Schulhof des Gertrud-Bäumler-Gymnasiums, zudem Fahnenschmuck zur Sommerzeit und Weihnachtsbeleuchtung für die komplette, ca. einen Kilometer lange Straße, ferner die. Gestaltung einer städtischen Grünfläche Ecke Richtweg/ Hindenburgstraße mit zwei von der I.G. H. finanzierten Bänken und drei bepflanzten und gepflegten Blumenelementen. Am verkaufsoffenen Sonntag beteiligen wir uns mit 33 roten Teppichen und 40 geöffneten Geschäften, Dienstleistern, Gaststätten und Einrichtungen. Das sind nur die größeren Dinge, die hier von und ohne Zutun und finanzielle Unterstützung der Stadt geleistet werden. Und was leistet die Stadt RS??? Es wird noch nicht mal die stadteigenen Grünfläche Karl-Jarres-Platz gemäht. Nach Auskunft des städtischen Gärtners steht das nicht im Plan. In diesem Plan steht anscheinend auch nicht m e h r, das die Kanalisation auf diesem Platz in Stand gesetzt werden muss, damit nicht bei jedem Regenschauer die Keller der Anrainer voll laufen. Es wäre ratsam, diese notwendige Erdarbeit, die von Seiten der Stadt oft begutachtet wurde. schnellstmöglich erledigt wird, bevor es wieder mal wetterbedingt nicht möglich ist. Zudem wäre es notwendig, die inzwischen total verwilderte Rasenfläche zu bearbeiten, denn auch dort werden dann von der I.G.H. Blumenelemente gesetzt, bepflanzt und gepflegt werden. Zum städtischen Pflegebereich gehört auch die Staßeninsel Aleestraße/ Hindenburgstraße und das Vorgartenstück vor dem GEWAG-Gebäude. Auch dort kann man deutlich den Unterschied zum „Liebling Alleestraße“ erkennen. Dort beginnt das "Stiefkinds-Land" von Remscheid. Dazu passt natürlich auch der von der Bezirksvertretung gefasste Beschluss, dass es nicht nötig sei, bei den leider nur zwei auf der gesamten Straße für die Bürger vorhandenen Sitzmöglichkeiten einen Müllbehälter aufzustellen, der zudem noch von der I.G. H. finanziert würde, geschweige denn zwei Hundetoiletten, ebenfalls wenn genehmigt, von der I.G.H. finanziert. Ich bin sehr gespannt auf den Ortstermin mit der Bauverwaltung; der Herbst kommt schneller als gedacht. Mit freundlichen Grüßen von Barbara Heumann, Sprecherin der Geschäftsinhaber innerhalb der I.G. Hindenburgstraße e.V. und Schriftführerin der I.G.H.

Chronist am :

"Dem Ortstermin sehen wir mit Ungeduld entgegen", schrieb die IG Hindenburgstraße am 13. September an die Stadtverwaltung. Der Termin dafür wurde in der heutigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid verkündet - es ist der 16. Oktober.

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