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Schöne neue Welt - der Friedrich-Ebert-Platz ohne Busse?

Kleines Vorwort: Geld müsste man haben,
wie schön und modern könnte Remscheid dann werden.

Das Projekt „Hauptbahnhof“ scheint endlich auf einem guten Weg zu sein, da nehmen sich die Stadtplaner im Remscheider Rathaus ein anderes großes Planungsvorhaben zur Brust, um das es einige Monate still geworden war: Die  Entwicklung eines zukunftsfähigen und städtebaulichen Gesamtkonzeptes für die Innenstadt  im Bereich Friedrich-Ebert-Platz / Alleestraße/Nordstraße. Planungsfortschritte versprach in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein „in einem halben Jahr, sobald der Finanzausschuss ‚grünes Licht’ gegeben hat“. Und heute steht das Thema auf der Tagesordnung des Hauptausschusses.

Fünf Teams aus Stadtplanern, Architekten, Verkehrsplanern und Landschafts-/ Freiraumplanern hatten im vorigen Jahr im Rahmen eines Wettbewerbs, den das Land NRW finanziell unterstützte,  die Aufgabe übernommen, „Visionen und Perspektiven“ für die Innenstadt zu entwickeln. Es ging um ein städtebauliches Gesamtkonzept, das die Grundlage und den Rahmen der künftigen Entwicklung bilden sollte. Ziel: „Die Remscheider Innenstadt im Standortwettbewerb mit den umliegenden Städte neu und besser zu positionieren und die Qualitäten der Stadt für ihre Bürger zu profilieren und besser nutzbar zu machen.“ Motto: „Für ein modernes Remscheid - Strategien gegen die Stadtflucht“.

Am 3. November 2005 präsentierten die Experten ihre Ideen vor Rat und Verwaltung,  Einzelhändlern,  Grundstückseigentümern und anderen interessierten Bürgern. Dabei ragte der Vorschlag hervor, „Hinterhoflagen am Friedrich-Ebert-Platz zu Schauseiten machen!“, den Friedrich-Ebert-Platz teilweise zu bebauen und den Busbahnhof entlang der der Konrad-Adenauer-Straße anzulegen. Von den fünf Entwürfen wählte ein Gremium, dem u.a. Baudezernent Helmut Kennepohl, Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein, Rosemarie Stippekohl (CDU), York Edelhoff (SPD) Peter Albert Strasmann (FDP) Günter Bender von den Grünen und Roland Nusch (W.i.R.) angehörten, zwei aus, die ihre Meinung nach „auf sehr hohem Niveau“ die meisten Anregungen enthielten.

Die Broschüre, die dazu vorige Woche in der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid verteilt wurde, geht auf diese beiden Entwürfe ausführlich ein. Helmut Kennepohl schreibt darin in einem Vorwort: „Die Stadt … muss für die Bewohner Remscheids attraktiver werden, um dem tief greifenden Strukturwandel und der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung gegen zu steuern. Deshalb hat sich die Stadt Remscheid für die nächsten Jahre das wichtige Ziel gesetzt, vorhandene urbane Strukturen effizient umzubauen und zu ergänzen (…), mehr Leben und Attraktivität in die Remscheider Innenstadt zu bringen.“ Dabei seien die vorliegenden Entwürfe die Grundlage für konkrete (Bau)-Maßnahmen gemeinsam mit den Grundstückseigentümern. Stadtplaner Sonnenschein dazu in der BV:“ Da können wir dann in einigen Fällen mit uns selbst reden“. Zum Beispiel, was den Friedrich-Ebert-Platz und Bökerspark (Neubau von Stadtvillen am Rand zur Tangente) angeht. Denn dieser Grund und Boden gehört der Stadt.

Ein Satz in der Broschüre war Christel Hermann von den Grünen aufgefallen:„Die Innenstadt Remscheid ist, wie   von Kaufkraftabflüsse in die umliegenden Oberzentren betroffen. Um vorhandene Defizite im Einzelhandelsangebot auszugleichen, sollen attraktive Angebote für die Ansiedlung neuer Geschäfte geschaffen werden. (…) Der Friedrich-Ebert-Platz ist … dafür … prädestiniert.“ Dazu fragte sie in der BV-Sitzung, ob denn nicht schon der am Hauptbahnhof vorgesehene Einzelhandel den Bedarf mehr als genug abdecken werde, und warnte vor möglichen Leerständen.

Dagegen plädierte Rosemarie Stippekohl (CDU) dafür, das Projekt „Friedrich-Ebert-Platz“, dem Sonnenschein zuvor „oberste Priorität“ eingeräumt hatte, nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn derzeit leiste sich die Stadt da „den teuersten Parkplatz, den man sich denken kann“. In der Verwaltungsvorlage steht es konkreter: Könnte die Stadt dort  Grundstücke verkaufen, würde dies die Finanzierung des neuen Busbahnhofs (entweder entlang der Elberfelder Straße oder Konrad-Adenauer-Straße) wesentlich erleichtern.  Sonnenschein machte in der BV klar: Bauprojekte von Privatleuten könne die Stadt finanziell nicht unterstützen. Das gilt auch für das Gelände der früheren Kipper-Brauerei, das zu einem neuen Gewerbehof werden könnte, wenn sich denn ein Investor fände.

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Manchmal bedürfen Verwaltungsvorlagen der Erläuterung. Oder wissen Sie, was „Verfahrensleistungen“ sind? Die seien nötig, um den städtebaulichen Wettbewerb zur Innenstadt  im Bereich Friedrich-Ebert-Platz / Alleestraße/Nordstraße voran zu bringen, hieß es

waterboelles.de am : http://waterboelles.de/index.php?/archives/640-unknown.html

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Die SPD tut sich schwer mit die „Visionen und Perspektiven“ für die Innenstadt. Um den städtebaulichen Wettbewerb zur Innenstadt  im Bereich Friedrich-Ebert-Platz / Alleestraße/Nordstraße voran bringen zu können (kürzlich schon Thema in der  Bezirksvertre

Waterbölles am : Projekt für "modernes Remscheid" bleibt in der Schublade

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   Im September 2006 plädierte Rosemarie Stippekohl (CDU) dafür, das Projekt „Friedrich-Ebert-Platz“, dem Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein zuvor „oberste Priorität“ eingeräumt hatte, nicht auf die lange Bank zu schieben. Denn derzeit leist

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