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Landwirte: "Wiesen und Felder sind kein Hundeklo!"

'Gasse gehen' auf dem Hohenhagen nur am Wegrand, nicht aber auf den Wiesen und Feldern. Foto: Lothar Kaiser

Nicht dass ein Weidezaun einen Hund, der von der Leine gelassen wurde, davon abhalten könnte, über Felder und Wiesen zu streunen. Umso eher tut er dies, wenn sein Herrchen/Frauchen ihn lässt, wo es gar keine Zäune gibt. Zum Beispiel auf dem Hohenhagen. Deshalb hat ein betroffener Landwirt dort ein Schild des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes aufgestellt, das der „Fremddüngung“ durch Hunde Einhalt gebieten soll. Zitat: „Liebe Hundebesitzer, auf diesen Wiesen und Feldern wachsen hochwertige Nahrungs- und Futtermittel.  Hundekot verschmutzt jedoch das Erntegut und kann Krankheiten übertragen. Verunreinigtes Erntegut ist für Mensch und Tier unappetitlich, ungenießbar und gefährdet die Gesundheit. Bitte sorgen Sie deshalb dafür, dass Ihr Hund unsere landwirtschaftlich geputzten Flächen nicht als Hundeklo benutzt und unterstützen Sie uns durch ihr Verhalten in der Produktion gesunder und hochwertiger Lebensmittel. Wir Landwirte danken für Ihre Rücksicht und wünschen Ihnen ein angenehmen Aufenthalt in unserer schönen Kulturlandschaft.“

Der Vorsitzende der Kreisbauernschaft Mettmann beklagte kürzlich das rücksichtslose Freizeitverhalten Verhaltens mancher Bürger. Hundebesitzer würden nach „Stöckchenwerfen“ die Hölzer auf den Feldern liegenlassen, die dann später das Mähwerk beschädigten (Totalschaden = 14.000 Euro). Und auch Flaschen, Essensresten und Kondomen auf „wilde Picknick- und Liebesplätze“ seien kein schöner Anblick. Ähnlich haben sich bislang Remscheider Landwirte öffentlich noch nicht geäußert.

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