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Herbert Günther übergibt Seniorentreff an Otto Mähler

Oberbürgermeisterin Beate Wilding  heute zu Gast im Seniorentreff Am, Stadtpark. Kleines Foto: Herbert Günther, der den Treff mehr als zehn Jahre leitete. Fotos: Lothar Kaiser

Herbert Günther hat die Leitung des Seniorentreffs "Am Stadtpark", Carl-Hessenbruch-Weg 1, an Otto Mähler  (im Bild links neben Bürgerbürgermeisterin Beate Wilding) abgegeben. Mehr als zehn Jahre hatte er sich um den Treff gekümmert. Dafür dankten ihm beide heute herzlich unter den Beifall von zehn Senioren. Sie treffen sich in dem kleinen Anbau des städtischen Hauses gleich neben der einstigen Stadtgärtnerei jeden Montag und Dienstag zum Skat. Oberbürgermeisterin Wilding bekannte, dass sie bestenfalls Doppelkopf spielen könnte, Skat aber nicht. Doch die Männerrunde verzieh ihr.

In dem Haus des Seniorentreffs hatte Herbert Günther 34 Jahre lang gewohnt, bis er als Leiter der Gärtnerei in den Ruhestand gegangen war. „Der Stadtpark war meine zweite Heimat“, sagte er OB Wilding und Jochen Gehrmann, zuständig für die Seniorentreffs der Stadt Remscheid. Sie bescheinigten ihm, den Seniorentreff stets mit viel persönlichem Engagement zu einer Plattform für menschliche und erlebnisreiche Begegnungen gestaltet zu haben.

Herbert Günther, inzwischen 80 Jahre alt, legt die Leitung des Seniorentreffs aber nicht in jüngere Hände, weil er „kürzer treten“ möchte.  Er setzt seine Zeit nur anders ein. Otto Mähler anerkennend: „Er kümmert sich täglich um seine Frau, die inzwischen in einem Altenheim auf Bliedinghausen lebt, und um zwei Brüder!“

Bei Kaffee und Christstollen – die Skatspieler zogen wie üblich eine Flasche Bier vor – erinnerte sich Herbert Günther nach der kleinen Ehrung an frühere Zeiten im Seniorentreff „Am Stadtpark. „1954 wurde er eröffnet. In den ersten Jahren war es hier meistens rappelvoll. Aber dann blieben die Frauen weg.“ Jetzt kommt dienstags nur noch eine einzige Frau. „Eine gute Skatspielerin“. Günther: „Schade, dass es eigentlich nur noch ein Skat-Treff ist und keine echte Begegnungsstätte mehr!“

Das hat einen einfachen Grund: der Seniorentreff liegt abgelegen. Von der Bushaltestelle am Quimper-Platz ist der Weg manchen Senioren zu lang, und von der Herder Straße aus oder der Königstraße (über das Gelände der Gärtnerei) ist er manchen zu steil. Auch hätten sich die Interessen geändert und das Freizeitangebot sei vielfältiger geworden, nennt Günther weitere Gründe. Und ein Skatbruder ergänzt: „Früher mussten wir uns bei den Nachbarn gelegentlich Stühle borgen; heute könnte es umgekehrt sein.“

Zur Zeit gibt es 10 aktive Seniorentreffs in Remscheid, die seitens der Stadt finanziell unterstützt werden.

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