Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Drei moderne 'Kronleuchter' für den historischen Ratsssaal

35 Halogenlampen illuminieren künftig den Lüttringhauser Ratssaal. Fotos: Lothar Kaiser

Zuerst bekamen die Gäste des Lüttringhauser Heimatvereins, die heute Abend ins Rathaus „em Dorp“ gekommen waren, ein Glas Pils. Um damit auf die gelungene „Kronleuchter-Aktion“ anstoßen zu können. Erst dann wurde die Türe des noch unbeleuchteten Ratssaals geöffnet, und Bezirksvorsteher Philip Veit und Peter Maar, der Vorsitzende des Heimatvereins, betätigten die Lichtschalter. Schon war der Saal in ein warmes, unaufdringliches Licht gehüllt.

Mit insgesamt 36 Halogenstrahlern sind die drei kreisrunden Leuchter aus Edelstahl bestückt, die an jeweils sechs Stahlseilen an der Decke hängen und für die das Bild von Alt-Bürgermeister Gertenbach ein wenig tiefer gehängt werden musste, um nicht verdeckt zu sein. Für die moderne „Kronleuchter“-Version hatten sich Verein und Stadt entschieden, nachdem der Benefiz-Verkauf von 5.100 Pilsgläsern 7.000 Euro in die Kasse des Vereins gebracht hatte, genug für zwei Leuchter. Hinzu kamen von Seiten der Stadt 3.100 Euro für den dritten Leuchter. Und auch die Installationskosten gingen zu Lasten der Stadt. Darauf wies („der Ordnung halber“) Thomas Judt hin, der Leiter des städtischen Gebäudemanagements. Sein Mitarbeiter Frank Meier hatte sich um die zügige Realisierung gekümmert.

Die Lichtstärke der Lampen reiche für eine zweistündige Sitzung der Bezirksvertretung ein, stellte Philip Veit fest, nicht aber für einen achtstündigen Büroarbeitsplatz. Aber den wird es in dem historischen Ratssaal auch nicht geben. Im Vorfeld hatte der Heimatbund in einer Presserklärung noch einmal die Fakten zusammengefasst:

„Der historische Ratssaal im Lüttringhauser Rathaus wurde einst von drei prächtigen Kronleuchtern erhellt, die bei der Errichtung des Gebäudes im Jahre 1908 von einem Bürger gestiftet worden waren. Die Leuchter verschwanden irgendwann in den Wirren der Nachkriegszeit und wurden durch eine eher einfallslose und spartanische Beleuchtung ersetzt. Damit ist es jetzt vorbei, denn Dank der riesigen Nachfrage der Lüttringhauser nach den Rathaus-Jubiläumsgläsern konnte der Heimatbund einen Erlös aus dem Verkauf von 7.000 Euro erzielen. Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Rathauses stellte der Heimatbund diesen Betrag zur Verfügung, um den schönen Saal wieder repräsentativ zu beleuchten. Dabei handelt es sich um eine moderne Beleuchtung, die in Abstimmung mit den Denkmalbehörden bei der führenden Wuppertaler Lichtdesigner-Firma Dinnebier angefertigt wurde.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Studiendirektor a. D. Karlheinz Meermagen, Vorsitzender des Beirates des Heimatbundes Lüttringhausen, auf dessen heutigem traditionellen Kottenbutteressen: „Mit der Installation dieser Leuchter - so war die Annahme -, könnte ein Beitrag dazu geleistet werden, dass unseren Bezirksvertretern nicht nur ein Licht aufging, sondern gleich drei, und dass sie damit in die Existenzform des Erleuchtetseins transformiert werden würden, so dass ihre Beschlüsse gleichsam von einer Aureole, einem Lichtkranz, umgeben sein würden und eine transzendentale Weihe erhielten“. Ob das nun so ist oder gar immer schon so war, werde Bezirksbürgermeister Andreas Stuhlmüller sicher etwas später erklären können. Doch der passte: Das habe offenkundig etwas mit Buddhismus zu tun, und in dem kenne er sich nun mal nicht aus.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!