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Gespräch über die konjunkturelle Situation des Handwerks

Das Foto zeigt v.l.n.r. Ehrenkreishandwerksmeister Klaus Pieper, Obermeister Peter Schulten, Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann, MdB Jürgen Kucharczyk, Obermeister Jürgen Welp, Kreislehrlingswart Rüdiger Schneider, Stv. Kreishandwerksmeister Roland Gebert, Obermeister Jürgen Althaus, Obermeister Hans-Jürgen Auras und Geschäftsführer Fred Schulz.Über die Neuregelung zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen, das neue Erbschaftssteuerrecht und die schwierige konjunkturelle Situation des Remscheider Handwerks sprach der Vorstand der Kreishandwerkerschaft Remscheid mit dem Remscheider SPD-Bundestagsabgeordneten Jürgen Kucharczyk. Das gut zweistündige Gespräch am 7. Januar 2009 war, wie Kreisgeschäftsführer Fred Schulz mitteilte, „geprägt vom gegenseitigen Verständnis für schwierige Situationen“. Der Vorstand der Kreishandwerkerschaft Remscheid unter Leitung von Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann habe zum Ausdruck gebracht, dass das Handwerk die Erhöhung der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerksleistungen zwar begrüßt, sich aber höhere Bemessungsgrenzen gewünscht hätte. Dies wäre auch, so der Vorstand, ein noch deutlicher Schritt zu Eindämmung der Schwarzarbeit und zur weiteren konjunkturellen Belebung des Handwerks gewesen.

Sehr eingehend wurde das neue Erbschaftsteuerrecht besprochen. Man kam überein, dass der jetzt erreichte Kompromiss auch von der Wirtschaft mitgetragen werden kann, auch wenn die Forderung nach Abschaffung der Erbschaftssteuer bestehen bleibt. Die Lage des KFZ-Handwerks wurde von Obermeister Hans-Jürgen Auras  beschrieben. Die mögliche Insolvenz zahlreicher Betriebe des KFZ-Handwerks gehe einher, so Auras, mit dem drohenden Verlust von Arbeitsplätzen und der Abnahme von Ausbildungsplätzen.

Kucharczyk erläuterte die wahrscheinlichen Inhalte des zweiten Konjunkturprogramms der Bundesregierung. Da insbesondere auch die Infrastrukturmaßnahmen der Kommunen gefördert werden sollen, werde sich dieses Programm auch wirtschaftlich positiv auf das Handwerk, insbesondere dem Bau- und Ausbauhandwerk, auswirken.

Roland Gebert, Stellv. Kreishandwerksmeister, appellierte an die Politik, auch Kommunen wie Remscheid, die sich in einer verzweifelten Wirtschaftslage befinden, die Möglichkeit einzuräumen, Fördermittel für Infrastrukturmaßnahmen erhalten zu können.

Kreislehrlingswart Rüdiger Schneider gab bekannt, dass im Remscheider Gesamthandwerk im Jahr 2008 insgesamt 268 neue Ausbildungsverhältnisse begründet wurden. Dies sei gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 3,9 Prozent. MdB Kucharczyk lobte die Ausbildungszahlen der vergangenen Jahre  und bat, in der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen nicht nachzulassen. Die Gesamtzahl von mehr als 700 Auszubildende im Remscheider Handwerk und die jährlichen Steigerungsraten seien bemerkenswert.

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