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Do song och molls en Naitegall em Bosche en den Strüüken

 

Die Moaschbeck

Et liét en Höffken an derr Beek
dat kann ech nit vergeten.
Wo ech ming Jugend hann verlewt,
oft an derr Beek geseeten;
do woaren vir binie´n
on hi´elen all opi´en.
Et liét en Höffken an der Beek,
dat kann ech nit vergeten.

Denn en demm Höffken wonnden ech
met miener guoden Muoder.
Ha nee,wat woar ech ömmer flöck,
wenn ech geng noam Uoler.
Ech schli´ep die ganze Nait
On hann an nix gedait.
Et liét en Höffken an der Beek,
dat kann ech nit vergeten.

Wenn ech an dat Schmettschen denk,
wo ech mien Bruod verdennden,
ech derekt ming Uogen senk
on denk an all die Li´eder,
die ech do emmer song,
wenn ech am Ammelt stong.
Et liét en Höffken an der Beek,
dat kann ech nit vergeten.

Wenn nu der Fasselowend kom,
dann woar märr emmer heiter.
Märr deär sech aan dat äulste Krom
On en papier´n Gese´ite.

Die Blagen schrouen dann:
"Nu kiekend es,wat´n Mann!".
Et liét en Höffken an der Beek,
dat kann ech nit vergeten.

Do en demm Höffken wuod geschmett
die Schöppen en demm Schmettschen
en denn Hemern wuod gebredd -
doch jetzt bloß noch en bettschen.
Wat di´et mir dat su wi´eh,
märr hüöt fast gar nix mi´eh.
Et liét en Höffken an der Beek,
dat kann ech nit vergeten.

Datt Höffken li´et su nett em Daal,
su friedlech on su heiter;
Wenn ech et senn van wiedem aan, wüöd trübe
mien Gese´ite.
Ming Fröng, die fall´n mir wiér enn,
die ech nit mi´eh kann senn.
Et liét en Höffken an der Beek,
dat kann ech nit vergeten.

Do song och molls en Naitegall
em Bosche en den Strüüken.
Märr leit sech dann oft an denn Damm
On huot die Naitegall tüten.
Tiu, tiu, tiu.
Nu segg es,wat macks du.
Tiu, tiu, tiu, tiu,
tiu, zig, piep, tiu.

(Aus „Die Morsbach, Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid“ von Günther Schmidt, einem 1999 erschienenen Bildband zum 630-jährigen Bestehen einer der ältesten Remscheider Hofschaften. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.)

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