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Kritik an Medien kann nur üben, wer etwas davon versteht

„Fortgesetzt“ ist das Projekt überschrieben, bei dem zwischen Oktober 2006 und Mai 2007 drei Mitglieder der Remscheider AGOT (Arbeitsgemeinschaft Offene Tür) zusammenarbeiten werden: „Die Welle e.V.“, „Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid Mitte e.V.“ sowie die Musik- und Kunstschule Remscheid. Eigentlich sind es ja sechs Projekte, für die jeweils 30 Stunden Betreuung veranschlagt sind. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf unterschiedlichen Medien (Foto, Video, Audio, etc.). Die Kosten für Technik (Kamera, Licht, Schnittplatz etc.) und Material (DVDs, Videobänder etc.) hinzu gerechnet, sind es 6.000 Euro, die der Jugendhilfeausschuss dafür bewilligte. Und die ersten Interessenten haben sich schon gemeldet –  Jugendliche, die in diesem und im vorigen Jahr an dem Medien-Proiekt „Netzwerk Medienkompetenz Remscheid“ der AGOT teilgenommen und Spaß daran gefunden haben.

Es war eines von insgesamt vier Modellprojekten der Landesanstalt für Medien (LfM) Nordrhein-Westfalen. Ziel war die Förderung der Medienkompetenz sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher, die Stärkung der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule und die Schaffung eines medienpädagogischen Netzwerks in Remscheid. An letzterem soll jetzt weiter „gestrickt“ werden.

Zunächst ging es um die Medienkompetenz der Pädagoginnen und Pädagogen in Schulen und Jugendeinrichtungen. Beteiligte Schulen waren die Gemeinschaftshauptschulen Wilhelmstraße und Hackenberg, die Pestalozzi-Schule und die Heinrich-Neumann-Schule. Erst danach begannen die Pädagoginnen und Pädagogen in ihren Einrichtungen unter Anleitung erfahrener Medienpädagogen mit eigenen Medien-Projekte für sozial benachteilige Kindern und Jugendliche(davon über die Hälfte mit Migrationshintergrund). Zum Abschluss entstand eine Internetseite (www.remnetz.de). Sie wird ab Oktober die in dem Projekt entstandenen Produkte der Öffentlichkeit vorstellen und ist zugleich so konzipiert, dass sie von allen Beteiligten um weitere gemeinsame Projekte ergänzt werden kann.

„Fortgesetzt" soll im kommenden Winterhalbjahr das neue Netzwerk stärken und ausbauen, die „frischen“ Kompetenzen der Akteure weiter fördern und  neue Partner gewinnen, sowohl unter benachteiligten Kindern und Jugendlichen als auch unter Einrichtungen der Jugendhilfe und weiteren Schulen in Remscheid mit medienpädagogischem Entwicklungsbedarf.

Im Einzelnen wollen Kunst- und Musikschule Remscheid, Welle und Kraftstation theoretische, praktische und technische Kenntnisse für die eigenständige Erstellung von Medienprodukten vermitteln und gleichzeitig die Kritikfähigkeit in puncto Medienwahrnehmung stärken. Dazu muss zunächst die Kreativität, die Phantasie und der künstlerische Umgang mit Medien gefördert werden. Und das alles unter Einbeziehung von Themen und Inhalten aus der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen.

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