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Im Vernichtungslager Chelmo ermordet

Stolpersteine gegen das Vergessen

An der Palmstraße lebte die Familie Mandelbaum. Zur Familie gehörten die Eltern Meyer und Ernestine Mandelbaum, die aus Polen stammten und zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Remscheid gekommen sind, und ihre Kinder Sabine (geb. 1921), Moritz (geb. 1919), Bernhard (geb. 1916), Jakob (geb. 1912), Bernhard (geb.1916), Josef (geb. 1910) und Emanuel (geb. 1908). Meyer Mandelbaum war als Altwarenhändler tätig und wird 1937 verhaftet. Von der SA schwer misshandelt stirbt er an den Haftfolgen am 5. November 1937. Seine Ehefrau Ernestine bleibt zurück mit den Kindern, sie wird 1941 in das Gehtto Lodz deportiert und im September 1941 im Vernichtungslager Chelmo ermordet.

Das jüngste Kind Sabine wird am 28. Oktober 1938 gemeinsam mit ihrmem Bruder Moritz nach Polen abgeschoben. Sie erhält im Juni 1939 ein Permit zur Einreise nach Großbritannien und entgeht um wenige Monate dem deutschen Einmarsch in Polen. Ihrem Bruder Moritz bleibt diese Möglichkeit verschlossen, er ist in Polen umgekommen. Auch der Sohn Jakob wird im Oktober 1938 nach Polen abgeschoben. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Polen wird er am 9. September 1938 in das Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin deportiert, wo er umkam.

Bernhard Mandelbaum verlässt im Alter von 19 Jahren Remscheid und verzieht am 1. Oktober 1935 nach Essen. Mit einem Kindertransport kann er Deutschland verlassen und in das Vereinigte Königreich einreisen. Die Brüder Emanuel und Alfred Mandelbaum verlassen 1932 bzw. 1931 das Elternhaus und verziehen nach Gelsenkirchen und Bottrop. Auch sie werden im Oktober 1938 nach Polen abgeschoben und kommen später in Vernichtungslagern um. Daran erinnern am Freitag „Stolpersteine“.

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