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Wer kann sich noch an den "Fliedergarten" erinnern?

Fliedergarten mit Hasenclevers-Teich. Sammlung: Rudi ReneltSchwäne auf dem Teich, ein Springbrunnen und im Garten der Sommerfrische ein Dutzend weiß gedeckte Tische. So warb einst auf einer colorierten Postgarte ein Aussflugslokal im Morsbachtal - der "Fliedergarten" in Gründerhammer. Das Restaurant wurde vor einigen Jahren aufgegeben. Zu seiner Geschichte ist dem Waterbölles leider bislang nicht mehr bekannt. Wer kann etwas dazu beisteuern? Übrigens: Die festungsartigen Häuser auf dem Berg (Hasten-Büchel) scheinen nachträglich aufgemalt worden zu sein.

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Kommentare

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Christel vom Hoff am :

Ich glaube nicht, dass sich nch jemand an diese Form des "Fliedergartens" erinnern kann. In meiner Kindheit gab es den so schon nicht mehr. In meiner Jugend konnte man sonntags dort noch Kaffeetrinken, aber den Teich gab es nicht mehr.

Klaus R. Schmidt am :

Der "Fliedergarten" liegt in der historischen Hofschaft Gründerhammer, wo Grunder Bach und Ibach in den Morsbach münden. Der Fabrikgründer Friedrich (Fritz) Halbach von der traditionsreichen Zangenfabrik und Schmiedetechnik Halbach GmbH wurde im "Haus Fliedergarten" geboren. Vergleiche hierzu die Ausführungen auf der Homepage www.schmiedetechnik-halbach.de Es gibt zahlreiche alte Bildpostkarten (u.a. aus der Sammlung Egon Viehbahn im Stadtarchiv Remscheid), die das Ausflugsrestaurant von Friedrich Halbach mit Gesellschaftsräumen "mit elektrischem Piano, herrlich liegendem Ausflugsort, mit Teich und Wasserkarussel" preisen. Es gab dann im Laufe der Jahrzehnte wechselnde Besitzer und Pächter des Restaurants Fliedergarten, u.a. Franz Ring und Frieda Engelbracht. Ich darf zitieren aus den Heimatkundlichen Ausarbeitungen des 1995 verstorbenen Rolf Lotzmann: "Im Kreuzungsbereich Ibacher Mühle, Neuenplatz und Morsbachtalstrasse steht heute noch die Gaststätte "Zum Fliedergarten". Alte Postkarten belegen: man nannte sich nicht zu Unrecht das größte Vergnügungslokal im Bergischen Land. Überdachte Außenkegelbahnen, Gesellschaftsräume, Garten mit Gondelteich, Schießstand, große Außenveranda, Kinderkarussel und eine Sommerrodelbahn gehörten zum Angebot des Lokals. Der Remscheider Erich Wilms wußte zu erzählen, wie beschwerlich noch 1924 eine Fahrt zum Fliedergarten war. Er erinnerte sich, wie sein Vater die Pferde von der Weide holte (gegenüber der Bökerhöhe, dort wo heute die Spedition Mäuler ist), anspannte und mit dem Jagdwagen nach Wermelskirchen fuhr, die Oma abzuholen. Dann ging es über Neuenhaus, Neuenkamper- und Haddenbacher Straße zum Gründerhammer in den Fliedergarten. Es wird auch vermutet, daß der Fliedergarten ursprünglich eine Mühle war." Ich persönlich kann mich noch erinnern, daß es im Ausschank Kipper Pils gab.

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