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48 Museumstafeln in Wort und Bild für 13.000 € erneuert

Im Bild von links nach rechts: Museumsleiter Dr. Urs Diederichs, Jens Peter Albrecht, der stellv. Museumsleiter Ulrich Hortz, Jörg Koch to Krax und Gernot Tödt. Foto: Lothar Kaiser

„So ein chices Museum, und dann ein so schlechtes Deutsch“, konnten in den vergangenen Jahren Schüler sagen, die im Deutschen Werkzeugmuseum die Bild-Text-Tafeln studierten, auf denen die Ausstellungsobjekte erläutert und in einen technisch-historischen Kontext gestellt wurden. Die 48 Tafeln in DIN A1 stammten aus dem Jahre 1998. Da lag die Reform der deutschen Rechtschreibung zwar schon zwei Jahre zurück. Doch 2004 und 2006 gab es wesentliche Überarbeitungen. Die Texte auf die geltende Rechtschreibung umzustellen, war deshalb der eine Grund für eine Neuauflage. Aber es gab weitere: Die Sonneneinstrahlung über zehn Jahre hinweg hatte die Tafeln bleichen lassen; darunter litt die Lesbarkeit. Auch waren bei der Erstauflage einige Trennungsfehler übersehen worden. Jens Peter Albrecht vom Wuppertaler Architekturbüro Bürger, Albrecht & Partner, das vor zehn Jahren die museale Neugestaltung des Werkzeugmuseums übernommen hatte, verfügte noch über die alten Datensätze - und bekam folglich den Auftrag, 48 neue Bild-Text-Tafeln zu erstellen.

Sie unterscheiden sich – durchaus gewollt - auf den ersten Blick kaum von den alten. Auf den zweiten aber wird deutlich, dass nicht nur der Text, sondern auch die historischen Fotos überarbeitet wurden (Kontrast, höhere Auflösung für mehr Details). Und damit in zehn Jahren nicht schon wieder eine Neuauflage fällig wird, wurde auch der UV-Schutz der Tafeln verbessert. Das erforderte unterm Strich 13.000 Euro. Da konnte der Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum, dessen Vorsitzender Gernot Tödt zusammen mit seinem Stellvertreter Rainer Langelüddecke die neuen Tafeln heute der Presse vorstellte, froh sein, dass sich die Stiftung der Stadtsparkasse mit 5.000 Euro beteiligt.

Seit mehr als zwanzig Jahren engagiert sich der Förderkreis für das Museum und ermöglichte nicht nur wichtige Neuanschaffungen, sondern kümmert sich auch um den Erhalt der musealen Substanz. Und auch Jörg Koch to Krax, Bereichsleiter bei der Sparkasse, konnte heute auf diverse Projekte bzw. Ausstellungsstücke verweisen, die die Sparkasse in der Vergangenheit mit finanziert hatte. 9.000 Euro kamen im vergangenen Jahr beispielsweise von der Stadtsparkasse für die Anschaffung des von dem Remscheider Grafiker Gerd Arntz in den 30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffenen BilderatlasWirtschaft und Gesellschaft“.

 

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