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Zuletzt eine Schnapspinte an der alten Kohlenstraße

Kranenholler Hammer Foto: G. Schmidt

Der oberhalb des Birgder Hammers gelegene Kradenholler Hammer ist nur noch als große Wiese zu erkennen. Eine Handskizze von 1803 lässt den Hammer praktisch mitten in der Wiese erscheinen. Oberhalb etwa am Wegesrand geht der Lauf des Leyerbaches weiter, um in den Teich des Birgder Hammer zu führen.

Dies alles ist heute nicht mehr zu erkennen. Ein großes Hammergebäude mit drei Wasserädern, ein Nebengebäude und ein kleinen Wohnhaus sind auf der Karte zu erkennen, alles heute nicht mehr zu erahnen.  Überlieferungen zufolge ist er 1500 gebaut worden und 1607 verfallen. 1597 heißt es Cradenholl, später Kradenholl und erst in den Jahren nach 1900 schreibt man Kranenholl. Seine Namen waren folgende:Kradenholler Hammer, Kranenholler Hammer, Jarres Hammer, Schrotthammer, Schruoden Hammer.

Reste des Kradenholler Hammers, gezeichnet von Berdrow. Bild: Krupp ArchivAm 30.August 1677 erhielt "Joann auf der Halbach" die Bewilligung, "einen Eysenhammer auf seyn guth im Kradenholl auf die Halbacher Bach zu setzen".  Geschmiedet wurde Raffinierstahl. Seit 1671 wohnte Sohn Peter Halbach an dem vom Vater erworbenen Gut Kradenholl. Von 1680 bis 1686 war Peter Halbach als Geselle in diesem Kradenholler Eisen- Reckhammer (Raffinierstahlhammer) tätig. Welch berühmtes Imperium diese Halbachs später einmal innehatten, wagte damals keiner zu träumen (Krupp von Bohlen und Halbach).

Zerfallen war der Hammer bereits ab 1910;  1913 brach er ganz zusammen. Danach konnte man lange Zeit noch die Grundmauern sehen. Überlieferungen zufolge hat 1913 das baufällige Fachwerkhäuschen (als Wohnhaus) eine kleine Schnapspinte beherbergt. An diesem Standort geht auch die ehemalige Kohlenstraße vorbei (Kohlen und Roheisen aus dem Märkischen). (Aus: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid Herausgegeben von Günther Schmidt Band 4 - Leyerbach, Diepmannsbach, Mückenbach)

 

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