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Für Reparatur des Spielplatzes hat die Stadt kein Geld

Kein Platz mehr zum Spielen. Foto: privat.„Vor fünf Jahren bekamen wir ein Spielgerät auf unserem Schulhof, für das auch unsere Eltern viel Geld gesammelt hatten“, schreibt Gülay. „An dem Spielgerät ist eine Schaukel, eine Rutsche und eine Stange, wo man runter rutschen kann. Und es gibt noch einen weichen Boden darunter, damit wir uns nicht verletzen können.  Aber leider wurde der Boden während der Herbstferien von Unbekannten kaputt gemacht. Einige Kinder  haben gesehen, dass  eine Frau ihre Zigarettenkippe in den Boden getreten hat. Das gab ein Loch in dem roten Kunststoffboden. Das haben Jugendlichen später größer gemacht. Nun ist ein hoher Zaun um alles herum, und wir können nicht mehr spielen. Hoffentlich wird das Spielgerät wieder repariert, damit wir wieder darauf spielen können.“

Die Rede ist vom Schulhof der Daniel-Schürmann-Schule, der bislang nachmittags als Spielplatz diente. Denn wo sollen die Jungen und Mädchen sonst im Freien spielen?  Derya: „Ich möchte gerne vor  dem  Haus spielen, aber es geht nicht, wegen der vielen Autos. Ich möchte  gerne  auf dem Spielplatz spielen, aber ich bekomme Angst, weil  betrunkene Männer dahin kommen. Ich möchte gerne auf dem  Fußballplatz spielen, aber die Jungs schubsen uns weg!“ - Bünyamin: „Wir dürfen nicht mehr auf unser Spielgerät. Da haben wir früher immer Fangen und Fußball gespielt. Jetzt kann ich nicht mehr draußen spielen!“

Pech für die türkisch stämmigen Grundschüler/innen: Die Stadt hat kein Geld, um den Boden  reparieren lassen zu können. Doch damit will sich der Schulpflegschaftsvorsitzender Erkan Köktas nicht zufrieden geben und hat eine Spendenaktion gestartet. Sein Appell an die Eltern der Kinder: „Helfen Sie mit und geben Ihrem Kind eine Spende für das Klettergerüst mit in die Schule. Wenn alle zusammenhalten, schaffen wir das.“ 200 Euro sind so inzwischen zusammen gekommen. Fehlen noch ca. 1.300 Euro, um den Reparaturauftrag erteilen zu können.

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