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"Herr, lass für die Vandalen Hirn regnen!"

Das P&R-Parkhaus auf dem südlichen Teil des Bahnhofsgeländes macht Politik und Verwaltung Sorgen. Genauer, jene Zeitgenossen, die dort hausen wir die Vandalen. Im Treppenhaus jede Menge Glasscherben, die Türe zwischen dem 3. Parkdeck und dem Treppenhaus ist nur zur Treppe hin zu öffnen. Auf dem Rückweg zu seinem Wagen muss der Kunde über die zweite oder vierte Etage gehen, weil sich auf Deck 3 die Türe nicht öffnen lässt. Die Klinke ist abgebrochen. In den Ecken Urinflecke.  „Herr, lass für die Vandalen Hirn regnen!“, möchte man angesichts dieser sinnlosen Sachbeschädigungen sagen, die gestern die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid beschäftigten. Einhellig forderten sie eine Videoüberwachung – nicht nur für die Bahngleise, sondern auch für das Parkhaus. Hans-Otto Heming vom Amt für Straßen- und Brückenbau berichtete – nicht zum ersten Mal – von Verhandlungen mit der Bahn AG. Sie liefen darauf hinaus, dass sie Stadt die Überwachungsanlagen finanziere und die Bahn sie dann in ihr von Berlin aus gesteuerten Überwachungssystem aufnehme. Vorstellbar sei dann auch ein roter Alarmknopf im Parkhaus, damit die Bahn in Notfällen schnell die Polizei alarmieren könne. Für den Bahnhof Güldenwerth gibt es offenbar schon einen Unternehmer, der bereit ist, die Anschaffung einer Videoanlage finanziell zu unterstützen. Ob und wann die erste Videokamera „scharf“ geschaltet wird – nichts Genaues weiß man nicht…

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Kommentare

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Hans Gerd Göbert am :

Es ist zu befürchten, dass dieser fromme Wunsch keine Erhörung findet. Vor ein paar Wochen kamen wir mit einer Gruppe vom WDR aus Köln und hatten die Fahrzeuge in besagtem Kaufhaus abgestellt. Auf dem Weg dorthin mussten einige zur Seite springen. Sonst wären sie von vier Mountainbikern umgefahren worden, die von oben die Parkhausserpentinen heruntergerast kamen. Mehrere Dinge sind in diesem Zusammenhang erschreckend: 1. Der Vandalismus an sich, der jedoch nichts Neues ist. 2. Die Trägheit der Bahn und das mangelnde Interesse an ihrem Eigentum, wenn es außerhalb der Vorzeigebahnhöfe wie Köln und Düsseldorf liegt. 3. Das offensichtliche Erstaunen der Planer darüber, wie es denn am schönen neuen Bahnhof Remscheid*** zu Vandalismus kommen kann? Das hat sie offenbar blitzartig, ohne jegliche Vorbereitung getroffen?! *** Der für mich nach wie vor keiner ist, weil es immer noch nicht die von der Verwaltung versprochenen, ich wiederhole mich gerne zum x-ten mal, Hinweisschilder gibt. Aber ehrlich gesagt, mir könnte es langsam auch egal sein. Ich weiß ja, wo in Remscheid die Gebäude sind, an denen noch Züge verkehren. Man denkt halt stets darüber nach, wie wir uns gegenüber fremden Reisenden damit blamieren. Wenn es tatsächlich an den Kosten für das Anbringen von drei bis vier Schildern liegen sollte, dann wird die Kämmerin vielleicht künftig vor jeder Rede stolpern.

Chronist am :

„Videoüberwachung im Umfeld des Remscheider Hauptbahnhofes ist überfällig“, schreibt die Wählergemeinschaft W.i.R. und weist darauf hin, dass sich „in jüngster Zeit Fälle von Vandalismus, Vermüllung und Belästigungen im Park & Ride-Parkhaus, auf dem Südstadtplatz, dem Bahnhofsplatz sowie im Bahnhofsgarten häufen“. Zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 27. Januar bittet die W.i.R.-Fraktion die Verwaltung, im Laufe der Verhandlungen mit der DB AG, die zusätzlichen Kosten für Anschaffung und Betrieb einer entsprechenden Videoüberwachung für weitere Standorte im Umfeld des Remscheider Hauptbahnhofes zu ermitteln. Auch möge sie klären, ob der Betrieb der zusätzlichen Videoüberwachung alternativ und evt. kostengünstiger mit der vorhandenen Anlage der Stadtwerke am Bushaltepunkt Willy Brandt Platz möglich ist.

Jürgen Koball am :

Was nützt mir eine Videoüberwachung, wenn ich belästigt oder sogar lebensgefährlich zusammengeschlagen werde. Hat den Opfern (in unserem Land) in den letzten Monaten auch nicht viel geholfen, ausser zur Aufklärung der Tat.

Lothar Kaiser am :

Weiß eigentlich jemand, seit wann der Aufzug im P&R-Parkhaus am Remscheider Bahnhof/Haltepunkt defekt ist. Im Umweltausschuss war gestern von "einigen Wochen" die Rede. Und Planungsamtsleiter Quadflieg wunderte sich: Dann sei die Reparaturfirma wohl in Verzug geraten.

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