Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Aus einer "Räuberhöhle" wurde ein Studienzimmer

Foto: Lothar Kaiser

’Sammlung Gerd Arntz’ um einen kleinen Schatz erweitert“, titelte der Waterbölles am 17. Januar 2008. Damals stellte Gernot Tödt, der Vorsitzende des „Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum“, einen Bildatlas der Öffentlichkeit vor, der mit Hilfe der Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid (9.000 Euro) und der Moog-Stiftung (1.000 Euro) erworben worden war. Der Remscheider Grafiker Gerd Arntz hatte ihn  in den 1930-er Jahren geschaffen („Wirtschaft und Gesellschaft“).  Der am 6. August dieses Jahres verstorbene Sohn des Künstlers, Peter Arntz, hatte den aus 100 einzelnen bildstatistischen Tafeln bestehende Atlas an die beiden Stiftungen verkauft und so dem Museum übereignet, zusammen mit Kartons voller Bücher und Schriftstücke aus dem Nachlass seines 1988 verstorbenen Vaters. Eine wertvolle Bereicherung für das „Arntz-Kabinett“ des Historischen Zentrums, befanden damals Museumsleiter Dr. Urs Diederichs und sein Stellvertreter Ulrich Horz.

Fabrikbesetzung: Gerd Arntz bekannt sich nach dem Ersten Weltkrieg öffentlich zum Rätesozialismus. Abbildung: HIZ RemscheidDer im Januar 2008 angekündigte Plan, die Neuerwerbungen in einem an das „Arntz-Kabinett“ angrenzenden Raum unterzubringen und dort Doktoranten und Diplomanden für Studienzwecke zur Verfügung stellen, wurde nunmehr umgesetzt. Gestern stellten Gernot Tödt, Dr. Urs Diederichs und Ulrich Horz den frisch gestrichenen und mit dunkel lasierten Holzregalen bestückten Raum der Presse vor. „Schade, dass wir ihn vor der Renovierung nicht fotografiert haben“, bedauerte Tödt. „Es war eine wahre Räuberhöhle, schmutzig und dunkel!“ 3.000 Euro hat den Förderverein die Renovierung gekostet. In dem neuen Studienzimmer finden sich nunmehr auch die zahlreichen, bislang auf dem Speicher gelagerten alten Werkzeugkataloge, die Remscheider Fabrikanten dem Museum überlassen haben. (siehe auch der Beitrag Von Dr. Urs DiederichsGerd Arntz und sein für unseren Alltag bedeutsames Werk“ im Waterbölles vom 28. August 2008)

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!