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Ende 2010 soll klar sein, was aus Gemeindezentrum wird

Die Einweihung des Ev. Gemeindezentrums Klausen am 31. Oktober 1966 .

Pfarrer Dr. Olaf Waßmuth.Die Tage des ev. Gemeindezentrums Klausen sind gezählt“, titelte der Waterbölles am 11. November 2008. Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Lüttringhausen hatte damals angekündigt, das Zentrum bis Ende 2010 zu schließen und die Immobilie zu verkaufen. Nur der Kindergarten soll weiter bestehen bleiben. Inzwischen wird auch eine Vermietung der frei werdenden Räume an Anbieter „haushaltsnaher Dienstleistungen“ (z.B. Hausmeisterservice, Catering) sowie an soziale und kulturelle Träger nicht ausgeschlossen. Wie Pfarrer Dr. Olaf Waßmuth, Vorsitzender des Presbyteriums, und Architekt Markus Rathke beim „Kottenbutteressen“ des Heimatbundes Lüttringhausen berichteten (es fand am Samstag im Gemeindesaal im Klausen statt), wird statt eines Abrisses und anschließendem Baus von Reiheneigenheimen ein „Quartierzentrum“ angestrebt. An entsprechenden Überlegungen einer Arbeitsgruppe war auch die "Schlawiner gGmbH" beteiligt, die seit 1995 im benachbarten Kinder- und Jugendzentrum Lüttringhausen Die offene Kinder- und Jugendarbeit leistet. Doch das am 31. Oktober 1966 eingeweihte Ev. Gemeindezentrum (Foto oben; nicht im Bild: Den Turm mit den drei Glocken; er wurde 25 Jahre später gebaut)  mit seinen 770 Quadratmetern (ein Gemeindesaal, eine Halle der Begegnung, drei Gruppenräume, ein Werkraum und vier Wohnungen) wäre für die Schlawiner allein viel zu groß und „finanziell nicht zu stemmen“, so Waßmuth.

Als das Gemeindezentrum entstand, lebten in dem neuen Stadtteil  fast 4.000 Einwohner evangelischen Glaubens. Inzwischen hat die Kirchengemeinde in Klausen mehr als ein Drittel ihrer Gemeindeglieder verloren. Das wirkt sich auch auf die Finanzlage der Gemeinde aus. Waßmuth: „Das geht über unsere Verhältnisse!“ Der Vorsitzende des Presbyteriums lud die Teilnehmer des Kottenbutteressens“ ein, sich selbst Gedanken über die Zukunft des Gemeindezentrums zu machen, das mit „Mut zur Zukunft“ gebaut worden sei: „Wir brauchen Ihre Ideen und Ihr Engagement!“ Bis Ende 2010 müsse die weitere Zukunft klar sein. Die Alternative zum „Quartierzentrum“: Ein Um- bzw. Erweiterungsbau zu einer Altenwohnanlage („Betreutes Wohnen“).

Die Einweihung des Ev. Gemeindezentrums Klausen am 31. Oktober 1966 .

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