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Rückblick: Remscheid im Januar 2000

Man könnte meinen, es wäre erst gestern gewesen, doch es ist bereits zehn Jahre her: Im Januar 2000 stellte die CDU im Hauptausschuss den Antrag, an der Lenneper und der Neuenkamper Straße Ampelschaltungen zu verändern, um so Staus zu vermeiden.

Und auch das klingt taufrisch: Nur Sparen könne der Stadt Remscheid aus ihrer Haushaltskrise helfen,. Das sagte die Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid – ebenfalls im Januar 2000. Sie beklagte damals, das Defizit der Stadt sei mit 57 Millionen Mark fast genauso hoch wie 1999. Wolle man bis zum Jahre 2008 den Ausgleich schaffen, gehe das nur durch einen strikten Sparkurs. Merke: Im vergangenen Jahr betrug das Defizit mehr als 100 Millionen.

„Impfstoffe gegen Grippe werden knapp“ war vor zehn Jahren eine lokale Schlagzeile. Die Nachfrage sei auf die Grippewellen in England und in Teilen Süddeutschlands zurückzuführen, hieß es damals. Und die Ärztekammer Nordrhein teilte mit, im Bergische Land sei mit einem nennenswerten Anstieg von Grippeerkrankungen nicht zu rechnen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr sorgte die „Schweinegrippe“ für eine Überproduktion von Impfstoff, aber die Zahl der Erkrankungen hielt sich in Grenzen, obwohl sich viele Bürger gar nicht hatten impfen lassen.

Eine positive Bilanz zog im Januar 2000 das Theater der Stadt. Das internationale Programm mit zeitgenössischen Tanz- und Ballettabenden habe auch viele Besucher aus Dortmund, Düsseldorf und Köln angezogen. Zitat: „Besucherzahlen auf hohem Niveau“. Das mache die Mischung aus Avantgardistischem und Traditionellem sowie die Vielfalt der Gastensembles.

Rainer Weigelt, damals Vorsitzender des städtischen Kulturausschusses, schied vor zehn Jahren überraschend aus dem Rat der Stadt aus. Die SPD-Fraktion teilte dies in aller Kürze mit: Der SPD-Politiker ziehe sich nach 15 Jahren aus privaten und beruflichen Gründen zurück.

Im Auftrag des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr wurde im Januar 2000 an einem Gutachten gearbeitet um zu klären, ob und die Müngstener Brücke elektrifiziert und damit S-Bahn-tauglich gemacht werden könne. Das Rheinische Amt für Denkmalpflege warnte davor, die unter Denkmalschutz stehende höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands in ihrer Substanz zu „verfremden“. Die Pläne sind längst ad acta gelegt worden.

Netzwerkparties waren vor zehn Jahren unter Jugendlichen groß in Mode. Im Januar 2000 wurden im Jugendzentrum „Die Welle“ rund 100 PC miteinander vernetzt, an denen dann die Jugendlichen in Spielen gegeneinander antraten.

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