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Bei noch mehr Stickstoffdioxid kommt Luftreinhalteplan

Die Verwaltung legt den zuständigen Gremien des Rates in diesem Monat die Ergebnisse der jüngsten Modellrechnung für die Luftschadstoffbelastung an der Freiheitstraße, Lenneper Straße, Burger Straße und Vieringhausen vor. Zitat: „Die Situation der Luftschadstoffbelastung … hat sich … nicht geändert. Für Benzol und Feinstaub wer­den an allen Straßenabschnitten die geltenden Grenzwerte der 22. Verordnung zur Durchführung des Bundes-lmmissionsschutzgesetzes … zum Teil mit großem Abstand eingehalten. Für die Freiheitstraße stellt sich die Belastung mit Stickoxiden und Stickstoffdioxid (NO2) weiterhin kritisch dar. Der im Jahr 2010 geltende Grenzwert und auch der Über­gangswert für 2009 werden sowohl rechnerisch als auch messtechnisch überschritten. Für die Lenneper Straße zwischen Johann-Vaillant-Platz und Intzestraße liegen die Werte für 2009 wieder unterhalb der geltenden Grenzwerte, was u.a. an einem Rückgang der Verkehrszahlen liegt. Die Entwicklung der Luftschadstoffbelastung muss weiterhin beobachtet werden, da in 2010 der Grenzwert von 40 Mg/m3 NO2 zwingend einzuhalten und bei Überschreitung ein Luftreinhalteplan aufzustellen ist.“

Wichtige Faktoren der Stickoxid-Belastung sind nach Angaben der Verwaltung einerseits die hohe Zahl der Kraftfahrzeuge insgesamt und in besonderem Maße die der schweren Lkw, die in der Wertigkeit des Schadstoffausstoßes das etwa 20-fache eines Pkw ausmachten. Andererseits trügen auch Hausbrand, In­dustrie und das benachbarte Straßennetz etwa zur Hälfte zum Ergebnis bei.

Aufgrund aktueller Verkehrszahlen geht die Verwaltung davon aus, dass lediglich der Pkw-Verkehr auf der Lenneper Straße, Vie­ringhausen und Burger Straße weiter abnehmen wird, nicht aber der Lkw-Verkehr. Auf der Freiheitstraße wird mit keinerlei Veränderungen der Verkehrszahlen gerechnet.

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Chronist am :

Gestern behandelte der Bauausschuss das Thema. Und Günter Bender wunderte sich über die rückläufigen Zahlen zur Lenneper Straße und darüber, dass sich der Burgholztunnel in Wuppertal auf das Verkehrsaufkommen auf der Freiheitstrasße nicht positiv ausgewirkt habe. Elke Ellenbeck, im Rathaus zuständig für den Sachbereich „Immissionsschutz, Klimaschutz“, zur aktuellen Verkehrszählung auf der Lenneper Straße: "Da hat sich ein bundesdeutscher Trend bestätigt." Klaus Lellek von den Grünen sah dafür noch einen anderen Grund: "Wenn Remscheid jedes Jahr 1.000 Bürger verliert, verringert sich auch die Zahl der Pkw." Und Hans Herbert Wilke (CDU)= ergänzte: "Der Rückgang ist logisch. Sie brauchen sich nur die dünner gewordenen Auftragsbücher der angrenzenden Firmen anzusehen."

Chronist am :

Aus dem heute vorgestellten "Sparplan" der Verwaltung: "Es wird vorgeschlagen, ab dem Jahr 2011 den Untersuchungspunkt Burger Str. entfallen zu lassen und die Punkte Freiheitstr., Lenneper Str. und Vieringhausen nur noch alle zwei Jahre zu untersuchen. Damit wäre künftig nur noch alle zwei Jahre, nämlich 2012 und 2014, ein Aufwand von 3.000 € erforderlich."

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