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Altenheim Hohenhagen: Beteiligte hüllen sich in Schweigen

Waterbölles-Kommentar

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1.122 Altenheimplätze reichen für die nächsten Jahre aus“, titelte der Waterbölles am 10. August 2009, nachdem die Verwaltung einen Bericht zur Pflegeplanung 2009 – 2023 vorgelegt hatte. Darin heißt es, der Bedarf an Altenheimplätzen in Remscheid sei gedeckt. Das aber setzt voraus, dass am Otto-Lilienthal-Weg auf dem Hohenhagen, wie seit langem angekündigt, tatsächlich ein Altenheim mit 80 Plätzen sowie 24 Plätzen „betreutes Wohnen“ entsteht. „Fertigstellung angestrebt bis Ende 2010“ ist im Zusammenhang mit diesem Projekt im Pflegebericht der Stadt zu lesen. Angestrebt von wem? Das Bauunternehmen „Knebes ist am Bau des Altenheims weiterhin interessiert“, hieß es im November 2007. Verkauft wurde das Grundstück ein Jahr später an die Evangelische Alten- und Krankenhilfe e.V. (EAK). „Die Trägerin hat die Planungen abschließend mit dem Landschaftsverband Rheinland sowie der Stadt Remscheid abgestimmt (…) Somit kann sofort mit dem Bau begonnen werden“, so die Stadt im vergangenen August.

Doch getan hat sich bis heute nichts. Vielleicht hinter den Kullissen, nicht aber in aller Öffentlichkeit. Und Wilfried Stoll, der Geschäftsführer der Altenhilfe, hüllt sich wie alle übrigen Beteiligten in Schweigen. Per E-Mail fragte der Waterbölles am 13. Oktober bei ihm an. Antwort: Fehlanzeige! Aber vielleicht kommt ja jetzt Bewegung in die Sache. Denn SPD-Ratsmitglied Elfriede Korff hat am 6. Januar an die Oberbürgermeisterin geschrieben: „Nachdem es längere Zeit um das Bauprojekt sehr ruhig geworden war, möchte ich gerne wissen, wie weit die (Neu)-Planungen gediehen sind. Ist in naher Zukunft damit zu rechnen, dass mit dem Bau begonnen werden kann?“

Wenn nicht, kann die Stadt ihren Bedarfsplan überarbeiten. Oder gibt es „Neuplanungen“, von denen die Öffentlichkeit bislang nur noch nichts weiß?

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Sozialdezernent Burkhard Mast-Weist überließ in der heutigen Sitzung der BV Süd Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein die Antwort auf die Frage von Elfriede Korff. Man warte schon lange auf den Baubeginn am Hohenhagen, sagte der. Es gebe leider „verschiedene Schwierigkeiten“, die im Januar und Februar abgearbeitet würden. Die Verwaltung gehe jedenfalls davon aus, dass es „im März positiv weiter gehen wird“. „Aha“, sagte sich da jeder unkundige Zuhörer. Und die Kommunalpolitiker? Sie fragten natürlich nach: Ob die Verzögerungen mit der Verwaltung zu tun hätten? „Nein“, sagte Sonnenschein. Die abgeschlossene europaweite Ausschreibung des Projektes bleibe weiterhin Grundlage der Planungen. Da waren dann alle ganz beruhigt – und stellten keine Frage mehr. Die Leserinnen und Leser der Bergischen Morgenpost wussten schon seit der morgendliche Lektüre des Blattes mehr: Die Evangelische Alten- und Krankenhilfe e.V. scheint Schwierigkeiten zu haben, das Bauvorhaben finanziert zu bekommen. Merke: Derzeit spekulieren die (mit öffentlichen Milliarden subventionierten) Banken lieber selbst an der Börse, statt (diese) Gelder als Kredite weiterzugeben. (Um es mit Udo Lindenberg zu sagen „Alles klar auf der Andrea Doria?“)

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