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Pro ausgedientes Handy drei Euro für ein Jugendprojekt

Von li. n. re.: Christine Matlage, Wilfried Wilz und Kathrin Gilbert. Foto: Lothar Kaiser

Haben Sie irgendwo zuhause noch ein Handy liegen, das den Geist aufgegeben hat? Werfen Sie es nicht weg, sondern nehmen Sie es beim nächsten Einkauf mit ins Alleecenter. Dort steht – gleich neben dem Geldautomat und nahe der "Schlemmerecke" – seit gestern ein roter Metallkasten, der nur darauf wartet, mit ausgedienten Handys gefüttert zu werden. Aufgestellt hat ihn – mit freundlicher Genehmigung von Center-Magagerin Christine Matlage - die „Bürgerstiftung Remscheid“. Die mit dem Gütesiegel des Deutschen Stiftungsverbandes zertifizierte Stiftung unter dem Vorsitz von Kathrin Gilbert (geb. Döhl) startet mit dieser Sammelaktion in ihr zehntes Jahr (Jubiläumsempfang bei den Stadtwerken am 24. Januar und Benefiz-Gala-Diner am 9. Oktober). Die Stiftung griff damit ein Angebot der der „Vodafone-Stiftung“ auf, eine der großen unternehmensverbundenen Stiftungen in Deutschland.  Die Idee: Die eine Stiftung (Vodafone) entsorgt die nicht mehr verwendbaren Handys umweltgerecht und verschickt die übrigen in Dritte-Welt-Länder. Und die andere (Bürgerstiftung) bekommt für jedes abgegebene Handy drei Euro zu Gunsten eines Umwelt- oder Jugendprojektes. „Wir werden uns wohl für ein Jugendprojekt entscheiden“, sagten Kathrin Gilbert und ihr Stellvertreter Wilfried Wilz, bevor sie das erste Handy in den Metallkasten „versenkten“.

Im Februar 2007 hieß es in einem Waterbölles-Bericht: „Das derzeitige Stiftungskapital der Bürgerstiftung Remscheid ist mit 67.000 Euro noch recht bescheiden.“ Inzwischen ist es auf 115.000 Euro angewachsen, und der Vorstand bemüht sich weiter – „keine leichte Aufgabe!“ – um Zustifter. In diesem Jahr ist auch ein Vorlesewettbewerb für Schülerinnen und Schüler geplant, verbunden mit dem erstmals ausgelobten „Karl-Michael Vogler-Preis“ (der am 9. Juni 2009 verstorbene Remscheider Schauspieler gehörte zu den Gründungsstiftern). Ferner schwebt der Bürgerstiftung ein „Spielplatz für Erwachsene“ neben dem Sportbad am Stadtpark vor. Doch die für den Kauf der Edelstahlgeräte nötigen 30.000 Euro sind, so Kathrin Gilbert, nur mit Hilfe zusätzlicher Spender zu stemmen. Es sei denn, die bundesweite Aktion Handys stiften Zukunftwürde sich in Remscheid zu einem echten Renner entwickeln. Bis Ostern soll die Sammelbox noch im Alleecenter stehen bleiben. Danach wird sie durch Remscheider Schulen wandern.

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Kommentare

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Kathrin Gilberg am :

Wir sind begeistert über die Reaktion der Remscheider auf unsere Handysammelaktion! Vielen lieben Dank an alle, die sich auf den Weg gemacht haben und ihr Handy in unserer roten Box entsorgt haben. In nur zwölf Tagen haben wir 222 Handys bekommen, d. h. für die Bürgerstiftung 666 €. Die Box wird noch bis Ostern im Alleecenter stehen und dann "weiter wandern". Bis dahin möchte ich hier noch einmal alle aufrufen, Schränke und Schubladen nach alten Handys zu durchstöbern und sie dann zur Sammelbox im Allee-Center zu bringen. Es wäre doch toll, die bisher erreichte Summe zu verdoppeln, verdreifachen oder zu....? Wir alle von der Bürgerstiftung sind begeistert und freuen uns riesig. Unser Motto" Gemeinsam Gutes anstiften" ist mit Ihrer Hilfe in Erfüllung gegangen. Kathrin Gilberg (Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Remscheid)

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