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Mit Remscheider "Typen" und Hiphop-Musik gegen Rechts

Zwischen 17 und 19 Uhr können Sie sich heute im Alleecenter fotografieren lassen. TYPisch Remscheid" hat der städtische Jugendrat dieser Aktion überschrieben, durch die er, wie es gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus hieß, „ Typen’ quer durch die Bevölkerung dokumentieren will, die das Gesicht von Remscheid prägen und für das Lebenswerte in dieser Stadt verantwortlich zeichnen.“ Eines sollte die Bürgerinnen und Bürger, die sich dem Fotografen stellen, allerdings gemeinsam haben: Eine politische Einstellung jenseits von rechtsextrem. Denn sowohl im Internet als auch am kommenden Freitag während eines Hiphop-Konzertes im Jugendzentrum „Kraftstation“ und auch bei späteren Aktionen sollen die Fotos unter dem Motto „Gegen Rechts – gemeinsam stark“ gezeigt werden. Vor Ablauf seiner Amtsperiode stellt der Remscheider Jugendrat damit  der - insbesondere während der jüngsten Bundestagswahl festzustellenden - Zunahme von Fremdenfeindlichkeit ein Zeichen für das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen in Remscheid entgegen.

Langfristig vorbereitet hatte Fotoaktion und Konzert die Arbeitsgruppe "Antirassismus" des Jugendrates, der Tugbar Aksu, Dennis Staniol und Mahir Seydo angehörten, zusammen mit Julia Dill (Soziokulturelles Zentrum Kraftstation), Wolfgang Köppe (städtische Kinder- und Jugendförderung, Kinder- und Jugendschutz) und Gerd Dietrich-Wingender (städtische Kinder- und Jugendförderung, Geschäftsführung Jugendrat). Mit den zeitlich eng verbundenen Aktionen „gegen Rechts“ soll öffentlichkeitswirksam ein Bekenntnis zu einer multikulturellen Gesellschaft abgegeben werden.

Diesen Grundgedanken teilen die jungen Hiphop-Künstler, die am Freitag in der „Kraftstation“ auftreten werden. Stargast: „Bass Sultan Hengzt“ aus Berlin mit italienisch-türkischer Abstammung. „Wir rechnen mit einem vollen Haus“, sagte gestern Dennis Staniol, der Vorsitzende des Jugendrates. Für Julia Dill bedeutet das 400 meist jugendliche Besucherinnen und Besucher. In diesem Fall bräuchte die Stadt – auch dank 1.000 Euro der Lerose-Stiftung – kein Geld zuschießen, ergäbe sich vielleicht sogar ein kleiner Überschuss für künftige Aktionen. Und wenn mehr Besucher kommen? Hängt auch draußen ein Lautsprecher? Nein, das wollten die Veranstalter den Nachbarn nicht zumuten. Dennis Staniol: „Wer zuerst kommt, malt zuerst!“

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