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Welche von diesen Bäumen dürfen wohl stehenbleiben?

Zur Bebauung vorgesehen. Foto: Lothar Kaiser

Wahrscheinlich wird kein einziger dieser Bäume das Jahresende erleben! Denn das städtische Grünflächenamt hat „die Ausnah­megenehmigung zur Entfernung des gesamten Baumbestandes in Aussicht gestellt“. Weil es sich bei dem  Gelände an der Burger Straße, auf dem insgesamt 74 Bäume stehen, darunter zwei große Zedern (Bildmitte), nicht um Wald handelt, sondern um eine Baulücke. Und die soll nun geschlossen werden. Das Sana-Klinikum, das die Fläche zwischen den Bäumen lange Zeit als Parkplatz nutzte, hat einen Investor gefunden, der darauf (entlang der Straße) sechs Doppelhaushälften errichten will und (im hinteren Teil des dann über eine fünfzig Meter lange Stichstraße erschlossenen Grundstücks)  vier freistehende Einfamilienhäuser. Die entsprechende Bauvoranfrage nahm gestern die Bezirksvertretung Süd zur Kenntnis. Lediglich Klaus Küster  von den Linken wies auf „enorme Wohnungsleerstände im Südbezirk“ hin und zweifelte die Sinnhaftigkeit des Vorhabens an. Bezirksbürgermeister Willi Korff teilte dagegen die Ansicht der Bauverwaltung: „Es gibt noch immer einen Bedarf an Eigenheimen!“ Den Verkaufserlös wolle das Klinikum in medizinisch-technische Einrichtungen investieren, hieß es am Rande der Sitzung.

Planungsamtsleiter Klaus-Udo Quadflieg hatte eingangs die Sachlage ausführlich dargestellt. „Bebauung und Wald hätten sich auf dem Areal „kompliziert verflochten“. Gleichwohl handele es sich bei dem Grundstück um nicht beplanten Innenbereich, der nach § 34 Baugesetzbuch bebaut werden dürfe. Zitat: „Das Bauvorhaben ist rechtlich nicht zu verhindern!“ Folglich werde dann der größte Teil der Bäume gefällt werden. Die meisten unterliegen den Schutzbestimmungen der städtischen Baumschutzsatzung. Für den Investor bedeutet das: Er muss Ersatzplanzungen vornehmen bzw. Abschlagzahlungen an die Stadt leisten. „In nicht unerheblichem Maße“, sagte Quadflieg gestern in der BV-Sitzung. Darauf sei der Bauträger eingestellt. Vorgesehen sei, etwa 60 neue Bäume auf dem Klinikgelände zu pflanzen („Da ist Platz ohne Ende!“) und weitere 20 bis 30 zwischen den geplanten Eigenheimen.

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Waterbölles am : 50 neue Bäume als Ausgleich für ehem. Waldparkplatz

Vorschau anzeigen
Pressemitteilung des Sana-Klinikums Pünktlich zum Frühlingsanfang forstet das Sana-Klinikum Remscheid auf: 50 Bäume (u.a. Eschen, Linden und Ahorne) sind in den vergangenen Tagen auf dem Klinikgelände gepflanzt worden – als Ausgleich für die gefällten

Kommentare

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Chronist am :

Von Architekt Alexander Ernst, Vertreter der Wählergemeinschaft W.i.R. im Bauausschuss, wurde die Verwaltung für das Projekt gestern gelobt. Sie habe "einen schwierigen Fall schnell gelöst" und "dem Investor keine Knüppel zwischen die Beine geworfen". Das würde er sich "an anderer Stelle" auch wünschen. Gemeint war wohl ein Bauprojekt an der Flurstraße, bei dem er selbst involviert ist.

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