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Aktionstage: "Handwerk, immer ein starkes Stück Zukunft"

Die Obermeister der Remscheider Handwerkerinnungen mit Geschäftsführer Fred Schulz (links) und Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann (5. v. li.). Foto: Lothar Kaiser

„Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ Das Transparent hängt seit heute am „Haus des Handwerks“ an der Hindenburgstraße. Ohne großes Brimborium wurde es um 11 Uhr von Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann und seinem Stellvertreter Roland Gebert vom Hubsteiger aus enthüllt. Zeitgleich startete in ganz Deutschland in 53 Handwerkskammern eine Kampagne des Deutschen Handwerkskammertages (DHKT) und des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), die das Image des deutschen Handwerks gehörig aufpolieren soll. In Berlin ergriff vor der Presse ZDH-Generalsekretär das Wort: „„Unsere Betriebe sind innovationsstark, liefern individuelle und hochwertige Produkte und Dienstleistungen. Sie stehen gleichzeitig für verantwortliches Unternehmertum, für exzellente Ausbildung und zukunftsfähige Beschäftigung. Es ist an der Zeit, die Bedeutung des Handwerks für Wirtschaft und Gesellschaft selbstbewusst nach außen, aber auch nach innen zu tragen.“ Und in Remscheid unterstrich nicht weniger wortgewandt Fred Schulz, der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Remscheid, die Bedeutung dieser „Wirtschaftsmacht von nebenan“: „In Remscheid ist das Handwerk der beschäftigungsstärkste Wirtschaftssektor. Er umfasst 1.170 selbstständige Unternehmen mit 6.985 Beschäftigten, 565 Auszubildende, 23,5 Prozent davon weiblich, ein Drittel aller Azubis in der Region,  und einem Umsatz von 600 Millionen Euro.“ Schulz war es auch, der zu der bundesweiten Kampagne einen Leitfaden beisteuerte, der den Handwerksverbänden vor Ort  Tipps an die Hand gibt, wie sie die Inhalte der Kampagne auf die lokale Ebene herunterbrechen können.

Teil der Imagekampagne.

Werbung in eigener Sache zu machen ist nicht ungewöhnlich. Warum also soll nicht auch einmal das Handwerk sein Image polieren. Wenngleich die Remscheider Handwerksbetriebe durchweg einen guten Ruf haben. Fred Schulz: „Seit 1945 haben im Gebiet der Kreishandwerkerschaft rund 3.000 Handwerker/innen die Meisterprüfung bestanden. Mehr als die Hälfte davon haben anschließend einen Betrieb gegründet oder ein bestehendes Handwerksunternehmen übernommen und mindestens 10.000 Arbeitsplätze geschaffen.“

Und das werde auch so bleiben, ist sich der rührige Geschäftsführer des Innungsverbandes sicher.  „Denn junge Meister besitzen in Remscheid gute Chancen auf Betriebsübernahmen. Rund 150 Unternehmen sind in den nächsten fünf Jahren auf Nachfolgersuche, weil der derzeitige Betriebsinhaber altersbedingt aufhören wird.“ Übrigens: Von Migranten wurden in Remscheid bislang 195 Handwerksbetriebe gegründet – mit 1.166 Beschäftigten und 94 Auszubildenden. Schulabgänger haben im Handwerk generell gute Aussichten. Pro Jahr  erhalten zwischen 300 und 400 Schulabgänger im Kreishandwerk einen Ausbildungsvertrag und damit die Chance auf einen qualifizierten Berufseinstieg.

Mit 104 Unternehmen und 821 Beschäftigten ist das Bauhauptgewerbe (Maurer und Betonbauer, Zimmerer, Dachdecker) in Remscheid stark vertreten. Im Kfz-Handwerk erwirtschaften 86 Remscheider Betriebe mit 504 Kraftfahrzeugtechnikern einen Umsatz von mehr als 159 Millionen Euro. Das Ausbaugewerbe (darunter: Stuckateure, Maler und Lackierer, Klempner, Installateure, und Heizungsbauer, Elektrotechniker, Tischler, Glaser) ist in der Stadt mit 326 Unternehmen und 1.189 Beschäftigten vertreten. Sanitär-Heizung-Klima und das Elektrohandwerk. Letztere sind mit einem Jahresumsatz von jeweils mehr als 31 Millionen Euro ebenfalls starke Wirtschaftsfaktoren.

Roland Gebert und Armin Hoppmann in luftiger Höhe. Foto: Lothar Kaiser

„Am Anfang waren Himmel und Erde. Den ganzen Rest haben wir gemacht“, ist einer von zahlreichen markigen Sprüchen, die in nächster Zeit in Deutschland auf Zeitungsseiten und in Werbespots zu sehen sein werden und zum Nachdenken und Diskutieren anregen sollen. „Kein Leben ohne Handwerk“ ist auch die Kernbotschaft eines Werbefilms, der in Kinos gezeigt wird – und am kommenden Samstag um 20.14 Uhr auf privaten Fernsehkanälen. Ein trickreich gemachter Streifen, der in Hollywood-Manier Endzeitstimmung vermittelt. Schon jetzt ist auf http://www.handwerk.de/ ein kleines Ausschnitt daraus zu sehen. Die Machart verrät die Zielgruppe: Jugendliche. Eine Forsa-Umfrage hatte ergeben, dass die Bedeutung des Handwerks besonders von Jugendlichen oft unterschätzt wird. Ziel der bundesweiten Kampagne (Jahresetat zehn Millionen Euro) ist es deshalb, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Handwerks zu verdeutlichen und Jugendliche für eine Ausbildung in einem der 140 Berufsbilder des Handwerks zu begeistern. Fred Schulz: „Das Handwerk ist schließlich mit 4,8 Millionen Beschäftigten und rund 500 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft!“

www.handwerk-remscheid.de
www.kfz-rs.de
www.friseur-innung-rs.de
www.sanitaer-heizung-remscheid.de
www.metall-graviertechnik.de
www.elektro-innung-rs.de

An die heute gestartete Image-Offensive wollen die Remscheider Handwerksbetriebe von 18. bis 25. Februar im Alleecenter mit Ausstellungen, Vorführungen („lebende Werkstätten“) und einer vom Verband der Ingenieure beigesteuerten „Bambini-Werkstatt“ anknüpfen. Fred Schulz: „Das wird eine große Leistungsschau! Motto: Das Handwerk, immer einn starkes Stück Zukunft.“ Und auf dem Rathausplatz (Termin wird noch bekannt gegeben) will die Kreishandwerkerschaft Autoaufkleber („Wenn die Arbeit ruft, kaum zu bremsen. Das Handwerk.“) für jeweils einen Euro an die Autofahrer bringen – eine Spendenaktion für die Frühförderstelle der Lebenshilfe und die „Aktion Notbremse“ der Wohlfahrtsverbände. (Hier das Gesamtprogramm.)

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Kommentare

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Fred Schulz am :

Den vielbeachteten neuen Werbefilm über das Handwerk – "Was wäre das Leben ohne Handwerk?" – finden Sie ab sofort auch auf der Homepage der Kreishandwerkerschaft Remscheid. Der Film läuft auch auf You Tube; somit besteht auch die Möglichkeit, den Film per download auf das Handy zu laden.

Fred Schulz am :

Die für Sonntag, 21. Februar, 9 bis 18 Uhr, geplante Autoaufkleberaktion des Handwerks auf dem Rathausplatz wird, bedingt durch die aktuelle Wetterentwicklung, abgesagt. Neuer Termin ist der Sonntag, 21. März.

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