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2010 ist das internationale Jahr der biologischen Vielfalt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Vereinten Nationen haben 2010 zum internationalen Jahr der biologischen Vielfalt erklärt. Ziel ist es unter anderem, das Thema "Biologische Vielfalt" mit seinen vielen Facetten stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und entsprechende Maßnahmen zur Realisierung durchzuführen. Ein Ziel der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt ist das Beispiel "Grünlandflächen": „Bis 2015 nimmt der Flächenanteil naturschutzfachlich wertvoller Agrarbiotope (hochwertiges Grünland, Streuobstwiesen) um mindestens zehn Prozent gegenüber 2005 zu.“ Laut der Deutschen Umwelthilfe stellt sich die aktuelle Situation in NRW wie folgt dar: In den Jahren 2003 bis 2008 reduzierte sich der Anteil der Grünlandflächen an der gesamten landwirtschaftlichen Fläche um 4,4 Prozent. Auch in Remscheid sind wertvolle Grünlandflächen stark gefährdet. Naturnahes Grünland ist durch die Aufgabe der Flächennutzung in den steilen und feuchten Tälern gefährdet. Ohne Pflege fallen artenreiche Wiesen und Weiden brach und die an die Pflege angepassten Arten verschwinden.

 

Die Untere Landschaftsbehörde ist seit Jahren aktiv, um den Artenschwund in Remscheid zu bremsen und entsprechend gegenzusteuern. Im internationalen Jahr der Biologischen Vielfalt wird die Stadt Remscheid Pflegemaßnahmen in mehreren Schutzgebieten durchführen und bittet um die Mithilfe engagierter Bürger und Grundstückseigentümer. Die Landschaftsbehörde unterstützt Tierhalter bei der naturnahen Bewirtschaftung. Aktuelles Beispiel: Es wurden mehrere Pferde- und Rinderhalter erstmals auf langjährig brach gefallenen Wiesen wieder aktiv. Die Stadt Remscheid stellte den Eigentümerkontakt her und koordinierte die notwendige Erstpflege beziehungsweise den Bau von Weidezäunen. Finanzielle Förderung des Landes und zweckgebundene Ersatzgelder ermöglichen die Biotopmanagement-Maßnahmen. Im Jahr 2010 werden rund 70 Einzel-Maßnahmen unter anderem auf wertvollen Wiesen, in den Naturschutzgebieten Morsbachtal, Dörpetal und Feldbachtal durchgeführt. Hinzu kommen viele Pflegeaktivitäten der Landwirte, die im Rahmen des Vertragsnaturschutzes Steilhänge und Feuchtwiesen naturnah nutzen. Das Engagement der Remscheider Bürger, der Landwirte und der Landschaftsbehörde ist im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt der Remscheider Beitrag zu den globalen Aktivitäten zum Erhalt der Biodiversität (biologische Vielfalt). Anbei zwei Links zum Thema:
http://www.bmu.de/naturschutz/biologische/vielfalt/doc/45502.php
http://www.remscheid.de/Rathaus/31/31Allgemein/313Landschaftspflegemassnahmen/index.htm
Gerne steht Frank Stiller vom städtischen Fachdienst Umwelt unter der Rufnummer (0 21 91) / 16 28 38 oder per E-Mail unter stiller@str.de">stiller@str.de als Ansprechpartner für Naturschutzfragen und für Beispiele bei der Sicherung der biologischen Vielfalt zur Verfügung. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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