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"Probierwerkstatt" nahm Produktion von Kick-Boards auf

Fotos: Lothar Kaiser

Tretroller sind out, Kick-Boards sind in. Und „mega-cool“ ist es dann natürlich, wenn man ein  selbst gemachtes Gefährt sein Eigen nennen kann: „Handgemachte“ Kick-Boards sind das neue Projektwerkstück der „Probierwerkstatt“  im Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI) an der Wüstenhagener Straße. Sie lösen die faustgroßen Lokomotiven aus Eisenteilen ab, an denen Schülerinnen und Schüler bislang ihr technisches Geschick erproben konnten. Geschäftsführer Michael Hagemann: „Kick-Boards sind bei den Kids en vogue, und wir versprechen uns hierdurch ein gesteigertes Interesse am technischen Unterricht und schlussendlich die Entscheidung zur Ausbildung in einem technischen Beruf!“

Das Angebot mit dem Ziel der Nachwuchs-Fachkräfteförderung für die heimische Industrie richtet sich an alle Schulformen der Sekundarstufe I und bietet den Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, durch praktische Erfahrungen den Werkstoff Metall und dessen Verarbeitungsmethoden kennen zu lernen - eine Entscheidungshilfe im Rahmen des Berufswahlfindungsprozesses. Derzeit arbeitet das BZI mit 14 Schulen aus Remscheid und dem bergischen Umland zusammen. Im Schuljahr 2008/2009 nahmen insgesamt 636 Schülerinnen und Schüler an Erprobungspraktika teil.

Für besonders interessierte Schülerinnen und Schüler gibt es die Möglichkeit im Rahmen des Wahlpflichtunterrichtes die Kenntnisse um die Metallverarbeitung nachmittags zu vertiefen. Hiervon machten im Schuljahr 2008/2009 180 Schülerinnen und Schüler Gebrauch. Michael Hagemann: „So viele werden es sicher auch in diesem Jahr wieder werden!“ Was bedeutet: Zum Ende dieses Jahres werden etwa 180 Kick-Bords das BZI verlassen haben – und sich im Stadtbild wiederfinden.

Das neue Projektwerkstück verursacht deutlich höhere Materialkosten  als die bisherige Lokomotive. Erst finanzielle Zuwendungen der die Marianne und Emil Lux-Stiftung sowie der Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung ermöglichten den Start des Projektes. Mit Materialspenden bzw. Sonderrabatten beteiligten sich ferner Hudora GmbH, Jahn Kunststoffe, Otto Führer (Stahlhandel) und die Wuppertaler Firma Schulenburg.

Schon einmal, 2002, waren in der „Probierwerkstatt“ des BZI Kick-Boards entstanden. Die Idee hatte damals BZI-Ausbilder Georg Palm, gelernter Zweiradmechaniker, aus der Hauptschule Klausen mitgebracht. Von dort kommen auch die neun Jungen und Mädchen der Klasse 9, die heute Nachmittag an den Schraubstöcken standen. Techniklehrer Tiemo Hoffstadt: „Der Wahlpflichtunterricht ‚Metallarbeit’ finden einmal alle zwei Wochen nachmittags statt. Ich bin sicher, beim Basteln an den Kick-Boards wächst der Spaß an der Metallbearbeitung!“

Benachteiligte Schüler haben es besonders schwer, einen Ausbildungsplatz zu finden und müssen mit Schulabgängern höherer Abschlüsse um die vorhandenen Ausbildungsplätze konkurrieren. Die berufliche Orientierung im BZI erhöht die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Zumal die Teilnehmer nach Abschluss ein Zertifikat erhalten, das sich bei Bewerbungen hoher Akzeptanz erfreut.

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Waterbölles am : Produktion von Kick-Boards dürfte demnächst auslaufen

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Ein Klick auf das Foto oben, und Sie sehen es in voller Größe „"Probierwerkstatt" nahm Produktion von Kick-Boards auf“, titelte am 19. Januar der Waterbölles. Die mit dem kommunalpolitischen Forum für Remscheid verbundene Stiftung förderte d

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