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Jüttner: "So hatte die Junge Union sich das nicht vorgestellt"

Ein Fußgängerüberweg über die Hackenberger Straße?“, titelte der Waterbölles am 11. Juli 2008. Die Jungen Union hatte damals in ihrem „Verkehrskatalog“ vorgeschlagen, wegen hohen Verkehrsaufkommens einen Fußgängerüberweg über die Hackenberger Str. zu legen. Die Verwaltung hatte daraus gefolgert, „ dass einige Fahrzeug­führer ihrer Sorgfaltspflicht beim Abbiegen von der Albert-Einstein-Straße als Rechtsabbieger in die Hackenberger Straße nicht ausreichend nachkommen und dabei Passanten gefährden“. Anterthalb Jahre nach der Initiative der Jungen Union, zur gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Lennep, schlug die Verwaltung nun vor, im Einmündungsbereich der Albert-Einstein-Straße zur Hackenberger Straße für die rechtsabbiegenden Fahrzeuge eine Sperrfläche zur Verringerung des Kurvenradius zu markieren und darauf eine Bake aufzustellen, um ein regelwidriges Befahren auszuschließen. Doch die Junge Union hatte den Abbiegeverkehr nach rechts gar nicht gemeint, sondern den nach links. „Wir wollen doch kein Geld zum Fenster hinaus werfen“, befand Thea Jüttner. Das CDU-Ratsmitglied war eigens zu diesem Punkt der Tagesordnung erschienen, um Amtsleiter Gerald Hein mit auf den Weg zu geben, das Geld sei zur Ausbesserung von Schlaglöchern sicherlich besser investiert. „Ich befahre die Strecke seit 30 Jahren. Aber beim Rechtsabbiegen sehe ich keinerlei Probleme!“

Hein wandte ein, die Mitglieder der „Verkehrsbesprechung“ hätten bei einer Ortsbesichtigung Handlungsbedarf erkannt. Doch Roland Kirchner (W.i.R.) sprang Thea Jüttner zur Seite: „Da sollte man statt einer Bake lieber daran denken, auf einer der beiden Fahrspuren in jede Richtung zu verzichten zu Gunsten des ruhenden Verkehrs.“ Jüttner gab ihm recht: „Die rechte Spur ist schon jetzt zugeparkt – häufig von großen Lastwagen und von Werbeanhängern.“

Mit Hinweis auf die beiden Fahrspuren je Richtung und die aktuelle "Richtlinie für die Anlage und Ausstattung von Fußgängerüberwegen" (R-FGÜ 2001) hatte die Verwaltung die Einrichtung eines Fußgängerüberweges verworfen („zulässig nur bei einer Fahrspur“). Ebenso einen ampellosen Kreisverkehr. Der hätte noch größere Umbaumaßnahmen erfordert (Rückbau vorhandener Verkehrsinseln) und wäre bei einem möglichen Durchmesser von 26 Metern von größeren Fahrzeugen, z.B. Gelenkbusse, nur bei Überfahren des Mittelkreises passierbar gewesen. „Alles gar nicht nötig“, befand Thea Jüttner, und die Mitglieder der Bezirksvertretung schlossen sich ihr an.

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Chronist am :

Statt im Einmündungsbereich der Albert-Einstein-Straße eine Bake aufzustellen solle man lieber eine der beiden Fahrspuren der Hackenberger Straße in jede Richtung verzichten. So der Vorschlag der BV Lennep vom 19. Januar. Zur Sitzung am 13. April antwortet die Verwaltung, „in Relation zur gegenwärtigen Verkehrsstärke“ sei die Hackenberger Straße mit jeweils zwei Fahrstreifen pro Richtung in der Tat überdimensioniert, aber nach Aussage der Polizei auch „unfallunauffällig“. Auch sei das Parken den zum Gehweg gelegenen Fahrstreifen schon jetzt nicht verboten. Es sei durchaus möglich, zwischen der Einmündung Hans-Potyka-Straße / Max-von-Laue-Straße und dem Kreisverkehr zur Ortschaft Hackenberg diese beiden Fahrstreifen so zu markieren, dass auf ihnen „nur noch geparkt werden kann.“ Dabei handele es sich aber eine Maßnahme, „die nicht unmit¬telbar der Verkehrssicherungspflicht zuzuordnen ist und (…) vor dem Hintergrund der Diskussionen zu dem Haushaltsicherungskonzept (HSK) … in absehbarer Zeit nicht ausge¬führt werden kann.“

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