Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

"SNOW" auf der Deponie? Investor leider nicht in Sicht!

Vom 22. Juni bis zum 20. Juli 2009 konnten interessierte Bürgerinnen und Bürger  im Foyer des Ämterhauses am Ebertplatz besichtigen, wie sich Architekten die Umgestaltung der stillgelegten Deponie an der Solinger Straße vorstellen. Wenige Tage zuvor hatten Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Hans-Gerd Sonnenschein (Leiter des Zentraldienstes Stadtentwicklung & Wirtschaft) der Öffentlichkeit die Landschaftsarchitekten genannt, mit ihrem Entwurf „SNOW“ als als Sieger aus einem Planungswettbewerb hervorgegangen waren. „SNOW“ steht für eine künstliche Skipiste mit Gastronomie und Aussichtsplattform sowie Sessellift (siehe Pläne rechts). Die teilnehmenden Teams hatten ihre Entwürfe damals nach Werkstattgesprächen mit Politik, Verwaltung und der Öffentlichkeit erarbeitet. Damals war schon unklar, wann das Projekt Gestalt annehmen würde. Und seitdem hat die Ungewissheit eher noch zugenommen. Trübe Aussichten: Keine Fördergelder für Remscheid in 2010“, titelte der Waterbölles im Dezember nach einer Sitzung des Regionalrates im Regierungsbezirk Düsseldorf, in der über Landeszuschüsse verhandelt worden war. „Wie geht es denn nun weiter?“, wollten in der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses CDU und W.i.R. wissen. Die Antwort von Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein fiel eher dürftig aus: Zur Sitzung im April werde die Verwaltung einen Bebauungsplan vorlegen. Wieland Gühne (W.i.R.) wunderte das: „Die Politik hat doch noch gar nichts beschlossen!“ – Das könne sie ja dann, meinte Sennenschein. Nachfrage von Jochen Siegfried (CDU): „Ohne Investor, der zehn bis 20 Prozent der Gesamtsumme mitbringt, gibt es keine Landesmittel?“ – Antwort: „Ja“. – „Das heißt, der Bebauungsplan wird sich an keinem konkreten Objekt orientieren?“ – Antwort: „Ja“.  Nicht auszuschließen ist also, das sich das Projekt „SNOW“ auflöst wie Schnee in der Sonne. Denn ein Investor ist nicht in Sicht.

Trackbacks

Waterbölles am : Haushaltrede des Fraktionsvorsitzenden Wieland Gühne

Vorschau anzeigen
"'Die SPD ist seit Jahren der Motor einer verantwortbaren Sparpolitik in Remscheid.' So der SPD-Chef Meinecke im Dezember 2009. Inzwischen ist viel Wasser den Eschbach und den Morsbach heruntergeflossen. Worte, die mir Hoffnung machten. Haben Sie, He

Waterbölles am : Ohne Bebauungsplan keine Fördergelder für die Deponie

Vorschau anzeigen
Bei einer Gegenstimme (Wieland Gühne von der W.i.R.) beschloss der Haupt- und Finanzausschuss gestern, die detaillierte Rahmenplanung für das Gelände der atillgelegten Deponie an der Solinger Straße in die Aufgabenliste des Zentraldienstes Stadtentwickl

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 10. Februar hat die W.i.R.-Fraktion beantragt, die Verwaltung möge den Förderantrag zur weiteren Nutzung der Deponie Solinger Straße den Fraktionen und somit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Begründung: „Auf unsere Nachfrage zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 21. Januar zum Sachstand der Folgenutzung der Deponie hat Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein aus unserer Sicht völlig unklare und nebulöse Antworten insbesondere zum eingereichten Förderantrag gegeben.“

Chronist am :

Der Förderantrag der Stadt zur städtischen Deponie bleibt "Verschlusssache". Einzig Wieland Gühne stimmte gestern im Haupt- und Finanzausschuss für den Antrag "seiner" W.i.R-Fraktion, ihn öffentlich zu behandeln. Alle anderen Fraktionen, Fritz Beinersdorf von den Linken eingeschlossen, stimmten dagegen.

Chronist am :

Heute schrieb die W.i.R. den folgenden Brief an die Oberbürgermeisterin: "Mit Schreiben vom 15.2.2010 hat die W.i.R.-Fraktion Akteneinsicht zum Projekt Deponie Solinger Straße bei Ihnen beantragt. Dabei interessiert uns besonders der Förderantrag zur Deponie sowie vorhandene Stellungnahmen der Remscheider Entsorgungsbetriebe im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Förderantrags. Bis heute haben wir von Ihnen noch keine Antwort erhalten. W.i.R. bitten Sie nochmals eindringlich um Terminvorschläge."

Chronist am :

Zur Akteneinsicht heute Neues auf der Internetseite der W.i.R. Zitat: "Aufgrund unserer Akteneinsicht wissen wir es heute. Aus den hochtrabenden Plänen ist nur die Vorbereitung einer Sandpiste und ein Plateau übriggeblieben. Also, eine Freizeitfläche, welche so nicht attraktiv und lebensfähig ist. Keine Seilbahn, keine Verbindung zwischen Morsbachtal und Trasse des Werkzeugs. Hinzu kommt, dass die Finanzierung des Eigenanteils völlig in den Sternen steht. Nun soll in den nächsten Wochen ein entsprechender Bebauungsplan angestoßen werden. W.i.R. hoffen zumindest, dass nunmehr die Rekultivierung im nächsten Jahr starten wird, damit für die Anlieger endlich die Kippe Vergangenheit wird. Nach unserer Einschätzung ist das Freizeitgelände erst mal in weite Ferne gerückt."

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!