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Linke fordert in Remscheid Gedenkstätte für Nazi-Verfolgte

Pressemitteilung der Partei Die Linke

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktages am 27. Januar hat die Fraktion der Linken den Antrag an den Rat der Stadt gestellt, an zentraler Stelle unserer Stadt, im öffentlichen Raum, wird einen Gedenkort zu schaffen für die von den Nazis verfolgten und umgebrachten jüdischen Mitbürger, Sinti und Roma, Christen, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende, Männer und Frauen des politischen Widerstands. Begründung: An 143 Orten im Stadtgebiet wird derzeit mit Stolpersteinen an die Remscheider Opfer der Nazibarbarei erinnert. Unsere Oberbürgermeisterin ist dankenswerter Weise Schirmherrin dieses bürgerschaftlichen Engagements. In unserem Rathaus ist nach der Eingangstür im Treppenhaus links eine kleine Gedenktafel für die Remscheider Opfer des Holocaust befestigt. Wir sprechen uns dafür aus, dass diese im Stadtgebiet verstreute und hinter der Rathaustür verborgene Erinnerung eine würdige Ergänzung im „öffentlichen Raum“ bekommt. In seiner Rede am 19. Januar 1996, sagte der damalige Bundespräsident Roman Herzog: „ … Deshalb geht es darum, aus der Erinnerung immer wieder lebendige Zukunft werden zu lassen. Wir wollen nicht unser Entsetzen konservieren. Wir wollen Lehren ziehen, die auch künftigen Generationen Orientierung sind. …“ Die Verbrechen der Nazis verlieren ihre Zeugen. Dieser Gedenkort soll folgenden Generationen zur Auseinandersetzung mit der Geschichte unsers Landes anhalten. Er soll ein Aufruf sein für ein entschiedenes Handeln für Menschenrechte, gegen Fremdenhass und alten und neuen Nazigeist. Die Finanzierung kann wie bei den Stolpersteinen durch privates Sponsoring und durch Zugriff auf Fördertöpfe ermöglicht werden.

Trackbacks

Waterbölles am : Breite Ratsmehrheit für eine Gedenkstätte

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„Linke fordert in Remscheid Gedenkstätte für Nazi-Verfolgte“, titelte der Waterbölles am 27. Januar. In der gestrigen Ratssitzung schlossen sich SPD, FDP, Grüne und W.i.R. (mit Ausnahme von Walttraud Bodenstedt) dem Antrag an. Nur die CDU (und Bodenstedt)

Kommentare

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Harald Neumann am :

Ich begrüße den Vorschlag. Bei meinen Führungen auf den Spuren der Stolpersteine oder in Honsberg stelle ich wachsendes Interesse an unserer Stadtgeschichte fest. Auf Gustav Flor, Oberbürgermeister unserer Stadt in der Zeit Mai bis Oktober 1946, findet sich übrigens an seinem Geburtshaus an der Humboldt Straße kein Hinweis.

Chronist am :

Der entsprechende Brief an die Verwaltung trägt das Datum vom 13. Februar. In der nächsten Ratssizung möchten die Linken den Antrag behandelt wissen.

Bernd Kleuser am :

Eine Gedenkstätte für Nazi-Verfolgte. Dazu fällt mir eine Annektote ein, die mir mein Vater und mein Onkel Ernst erzählt hatten. Joseph Goebbels war ja mit den Gebrüdern Strasser in Wuppertal befreundet und hat selbst teils auch dort gewohnt. Auf jeden Fall war Goebbels an irgendeinem Tag 1933/34 in Remscheid. An der Unterführung wollten Remscheider Kommunisten/Sozialisten ihm auflauern, um ihn zu verdreschen. Ob es dazu gekommen ist, weiß ich nicht. Solche Geschichten galloppieren ja häufig und werden ausgeschmückt. Es kann auch sein, dass man dies nur vorhatte und aus irgendwelchen Gründen hat er eine andere Route genommen. Weiß jemand dazu noch etwas Genaueres?

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