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Nichts ist unmöglich: Ausbildung in Teilzeit

Eileen Nigbur mit Tochter Luisa.

Pressemitteilung der Spedition Flesche

„Im Grunde genommen war alles ein großer Zufall“, schmunzelt Karl Josef Dudenhausen, als er sich an seine erste Begegnung mit Eileen Nigbur (21) erinnert. Auf einer Ausbildungsmesse in Remscheid sei das gewesen. „Ich interessierte mich für die neuen Möglichkeit auf dem Ausbildungsmarkt.“ Er hatte von einem neuen Modell der dualen Berufsausbildung gehört, der Teilzeitausbildung. Am Stand eines Ausstellers lief der Prokurist der Spedition Flesche Eileen Nigbur förmlich in die Arme. Die junge Mutter war samt Kinderwagen gekommen, um sich über einen Neueinstieg ins Berufsleben zu informieren. „Wir kamen ins Gespräch, und ich empfahl ihr, uns ihre Bewerbungsunterlagen zukommen zu lassen.“ Es dauerte nicht lange bis, Eileens Bewerbungsunterlagen bei Flesche ankamen. Die beiden trafen sich zum Vorstellungsgespräch und stimmten die Möglichkeiten einer Teilzeitausbildung bei Flesche ab. Im August wird Eileen dort nun ihre Ausbildung als Speditionskauffrau beginnen. Eine neue Hoffnung für die junge Frau: Einen  Ausbildungsvertrag als Industriekauffrau hatte sie bereits in der Tasche, als sie schwanger wurde und die Stelle wieder absagen musste.

Bei Karl Josef Dudenhausen durchläuft sie das normale Programm: „Sie wird in alle Abteilungen kommen, um alles kennen zu lernen, wird Tag- und Spätschichten fahren, natürlich stets unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Situation“, verspricht Dudenhausen. Dennoch: Ohne Familie, die ihr den Rücken stärkt, geht es auch bei Flesche nicht. Es ist nicht so, dass eine Teilzeitausbildung eine Halbtagsstelle ist: Dudenhausen: „Frau Nigbur wird an drei Tagen für sechs Stunden in der Woche im Betrieb sein. An den beiden anderen Tagen nimmt sie ganz normal am Unterricht in der Berufsschule teil.“ Eileen sieht die Situation entspannt: „Ich habe eine tolle Familie, die mich so unterstützt, dass ich meine Tochter Luisa immer untergebracht weiß.“ (Thomas Bischzur)

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