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Verlauf der Stadtgrenze ist für das Freibad problematisch

Im Zuge der Sparbemühungen der Stadt Remscheid steht auch das Freibad Eschbachtal auf dem Prüfstand. Im Sportausschuss wurde letztlich über bessere Nutzungsmöglichkeiten des Freibades diskutiert. Auch ein Verkauf der Anlage an einen privaten Betreiber scheint inzwischen nicht mehr ganz ausgeschlossen. In dieser Situation hat die SPD-Ratsfraktion für die nächste Sitzung des Hauptausschusses eine Anfrage zum Gebietsänderungsverfahren „Eschbachtal“ gestellt, das der Rat der Stadt am 16.12.2002 in Gang gesetzt hatte. Damals war die Verwaltung beauftragt worden, das Gebietsänderungsverfahren bei der höheren Verwaltungsbehörde einzuleiten und Vorverhandlungen mit der Stadt Wermelskirchen bzw. dem Rheinisch Bergischen Kreis zu führen. Knackpunkt des Verfahrens: Die Grenze zwischen den Städten Remscheid und Wermelskirchen verläuft quer durch das Freibad Eschbachtal.

In ihrer Anfrage erinnert die SPD-Fraktion an das Ziel des Verfahrens, eine Vereinfachung der Grenzbildung zu erreichen. Durch den derzeitigen Grenzverlauf gibt es, wie in der jüngsten Sitzung des Sportausschusses deutlich geworden war, „im Freibad Eschbachtal nicht unerhebliche Nutzungseinschränkungen“, so die SPD. Bisher sei der aktuelle Sachstand noch nicht im Hauptausschuss berichtet worden. Die SPD-Ratsfraktion bittet Sie daher, folgende Fragen in der nächsten Sitzung des Hauptausschusses schriftlich zu beantworten:

  1. Welche Verhandlungen wurden bis zum heutigen Zeitpunkt in dieser Sache geführt?
  2. Zu welchem Abschluss kamen die Verhandlungen?
  3. Wann und wie sollen die möglichen Verhandlungsergebnisse umgesetzt werden?

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waterboelles.de am : Mäandernder Eschbach bereitet Katasterämtern Probleme

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Der Begriff „Mäander“ kommt aus dem Griechischen, meint ursprünglich zwei Flüsse in Kleinasien mit vielen Flusssschlingen, konnte in früheren Jahren aber auch im Remscheider Eschbachtal angewandt werden. Denn auch der Eschbach „mäanderte“. Die Mitteilungs

Kommentare

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Chronist am :

Die W.I.R. geht, wie sie auf einer Internetseite schreibt, "nicht davon aus, dass sich ein Investor findet, der diesen Zuschussbetrieb übernimmt. Aufbauend auf dem zu lobenden Einsatz des Fördervereins ist beispielsweise eine Lösung vorstellbar wie sie in Solingen für die Eissporthalle umgesetzt wurde. Dort engagiert sich die Lebenshilfe sehr erfolgreich."

Chronist am :

Die Anfrage der SPD hat Bewegung in die Angelegenheit gebracht. In der heutigen Sitzung des Hauptausschusses erfuhren die Sozialdemokraten von der Verwaltung, dass die im Jahre 2004 (!) "unterbrochenen" Gespräche mit Wermelskirchen in Kürze wieder aufgenommen werden können; der Bürgermeister von Wermelskirchen habe sich dazu bereit erklärt. Hans Peter Meinecke zeigte sich ob der zweijährigen "Gesprächspause" verwundert.

Chronist am :

Eine dauerhafte Lösung für den Bestand des Freibades im Eschbachtal ist weiterhin nicht in Sicht: „Aufgrund der Rückgabe des Verhandlungsauftrages … durch Herrn Beigeordneten Dr. Henkelmann in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses“ hat die SPD-Fraktion zur nächsten Sitzung des Rates den Antrag gestellt, durch Oberbürgermeisterin Beate dezernatsübergreifend alternative Lösungen zum Betrieb des Freibades, eventuell unter Einschaltung gemeinnütziger Träger, prüfen und dem Sportausschuss zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen zu lassen. In der Begründung heißt es, die SPD habe „kein Verständnis für den leichfertigen Umgang mit dieser die Stadt prägenden Institution. Der bisher unzureichenden Behandlung des Ratsauftrages müsse durch einen erneuten Verhandlungsauftrag entgegengewirkt werden.

Chronist am :

In der Ratssitzung am 11. Dezember wurde der SPD-Antrag ohne Diskussion einstimmig angenommen.

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