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Gründerpreis für Schüler startet in die nächste Spielrunde

Diese Remscheider Schüler wetteifern um den Deutschen Gründerpreis.Pressemitteilung der Stadtsparkasse

Was ist eigentlich Marketing? Wie entwickelt man ein Produkt? Und wo gibt es überhaupt Geld für eine Geschäftsidee? Diese Fragen stellen sich junge Menschen, wenn sie beginnen, sich mit dem Thema Wirtschaft zu beschäftigen. Die passenden Antworten gibt es beim Deutschen Gründerpreis für Schüler, Deutschlands größtem Existenzgründer-Planspiel der Partner STERN, Sparkassen, ZDF und Porsche. Dabei erstellen Schüler im Team ein Geschäftskonzept und gründen ein fiktives Unternehmen. Im Verlauf des Planspiels erfahren sie viel über ihre Stärken und Schwächen und lernen das Berufsleben hautnah aus der Perspektive eines Existenzgründers kennen. Ganz ohne Risiko können sie testen, ob sich ihre Geschäftsidee Erfolg versprechend umsetzen lässt. Durch den Kontakt zu echten Unternehmern, die den Teams beratend zur Seite stehen, verwandelt sich die graue Theorie in spannende Praxis. Das macht Spaß und fit für die Zukunft. Denn wer wirtschaftliche Zusammenhänge früh begreift, hat auch später den Durchblick bei Vorstellungsgesprächen.

Die bundesweit zehn besten Teams werden im Juni 2010 zur Siegerehrung nach Hamburg eingeladen und erhalten Geldpreise in Höhe von insgesamt 6.000 Euro. Das Sieger-Team wird im Rahmen der Verleihung des Deutschen Gründerpreises in Berlin in der Kategorie „Schüler“ ausgezeichnet. Die fünf besten Teams fahren im Herbst 2010 außerdem ins Future Camp, ein speziell für die Teilnehmer entwickeltes Management- und Persönlichkeitstraining. Darüber hinaus gibt es Teilnahme-Zertifikate und Siegerurkunden. Sie sind exzellente Referenzen für den Berufseinstieg.       In Remscheid gehen neun Schülerteams an den Start. Fünf Unternehmen steuert das Rögy bei, das Berufskolleg Wirtschaft u. Verwaltung nimmt mit drei Firmen teil und die EMA ist mit einem Team vertreten.

 

„Der Zeitaufwand für die Schüler ist erheblich verkürzt, ohne dass die Aufgaben an Qualität verloren haben oder die Nachhaltigkeit des Planspiels beeinträchtigt wird. Darüber hinaus wurden mehr lehrplanrelevante Wirtschaftsinhalte eingefügt, so dass eine Teilnahme auch für berufliche Schulen noch interessanter ist. In nur vier Monaten werden Schüler zu Existenzgründern. Damit ist unser Wettbewerb das schnellste Existenzgründer-Planspiel für Schüler in Deutschland, was den schönen Zusatzeffekt hat, dass die Schüler besonders effizient arbeiten und lernen“, so Michael Gassen, Projektleiter des Remscheider Gründerpreises für Schüler. Die vorgestellten Geschäftsideen seien so interessant wie verblüffend. Vom Türgriff, der sich selbst desinfizier,t über im Fliesenboden integrierte Personenwaagen, elektronische LCD-Notenständer und handbetriebene Akku-Ladestationen für Handys und andere kleine Stromverbraucher bis zum Beauty Case im Taschenmesserformat blieben keine Wünsche offen.

Aber auch die Zeitgenossen mit einer Vorliebe für holländische Lebensmittel-Spezialitäten werden zukünftig auf ihre Kosten kommen. Freunde des individuell gestylten, eigenen Musikinstruments müssen nicht mehr lange auf ihr Lieblingsdesign warten. Für all diejenigen, die einen zufriedenen Blick zurück auf 60 Jahre Bundesrepublik werfen möchten, gibt’s ein Gesellschaftsspiel „60 Jahre Deutschland“ und für alle, die das nicht aushalten, stellt ein „Pharma-Unternehmen“ ein spezielles Pflaster her, dass unterschiedliche Medikamente in der richtigen Dosis an den Organismus abgeben kann.

Wir sind gespannt, welche dieser Ideen und Unternehmen sich durchsetzen können und am Ende in Düsseldorf als Landessieger oder in Hamburg als Bundessieger auf dem Treppchen stehen. Illusorisch? Weit gefehlt – Landessieger haben die Remscheider in den letzten Jahren fast immer dabei gehabt. Zweimal entsandte das Rögy Bundessieger nach Hamburg. 2004 auf Platz „1“, im letzten Jahr auf Platz „6“.

Dieser Erfolg ist nicht zuletzt auch den mittelständischen Unternehmern im Bergischen zu verdanken, die den Schülerinnen und Schülern die nötige Orientierungshilfe gaben. In diesem Jahr mit von der Partie sind Götz Nafe von der Firma Steinhaus GmbH, Peter Neuhaus von der Fa. Bollmann aus Lüttringhausen sowie Olaf Hartman vom Spiele-Entwickler Touchmore, Axel Mantsch als Geschäftsführer von Tente Rollen und Oliver Lemke von der Oerlikon Barmag. (Jörg Koch to Krax)

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