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Der untere Alte Markt Lenneps im Sommer frei von Autos?

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 13. April haben SPD, FDP und die Grünen den Antrag gestellt, auf der Fläche des unteren Alten Marktes in Lennep zwischen der Wetterauer Straße und der Jäger- bzw. Marktgasse probeweise vom 1. Mai bis 31. Oktober ein Halte- und Parkverbot zu verhängen. Zugleich soll die Verwaltung zu Gespräche mit der ortsansässigen Gastronomie und den Marktbeschickern aufgefordert werden mit dem Ziel, diesen Teil des Marktes zu beleben. Begründung: Bereits jetzt werde dieses „Kleinod in der Lenneper Altstadt“ wegen seiner hohen Aufenthaltsqualität gastronomisch erfolgreich genutzt. Weiter heißt es: „An warmen Sommerabenden ist der Platz belebt. Die geparkten Fahrzeuge stören das insgesamt ansprechende Aussehen des Platzes. Dazu kommen die Rangierverkehre, die nicht nur die Aufenthaltsqualität empfindlich einschränken, sondern teilweise sogar zur Gefährdung der Besucherinnen und Besucher führen. Bei entsprechender Nutzung könnte der Platz dagegen zu einem belebten Neuem Lenneper Zentrum werden.“

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Kommentare

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Gunther Brockmann am :

So wie die Gestaltungsmehrheit im Großen in Remscheid, so zeigt sich diese Truppe auch in Lennep: völlig planlos. Wer soll auf dieser Fläche agieren bzw. was soll dort geschehen? Statt selber ein durchdachtes Konzept vorzulegen, soll wieder die Stadtverwaltung beauftragt werden und hat somit nachher den schwarzen Peter, wenn es wieder nicht funktioniert. Nur um im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. Oktober einige Bäume anschauen zu können, ist der Wegfall der Parkflächen für den jetzt schon gebeutelten Einzelhandel nicht hinzunehmen. Besonders nicht an den Wochentagen. Interessant ist auch, dass dieser Antrag von Menschen gestellt wird, die, bis auf eine rühmliche Ausnahme, in der Lenneper Kneipenszene nie oder nur ganz selten zu sehen sind. Für wen sprechen diese Menschen? Gibt es aus der Bürgerschaft ein Verlangen nach dieser Maßnahme, oder soll hier nur die grandiose Idee von Herrn Lellek, die er seit dem letzten Wahlkampf mit sich herumträgt, durchgeboxt werden? Statt ein vorhandenes Konzept aufzugreifen, wie es bei der Veranstaltung Tischlein-Deck-Dich praktiziert wurde, und mit einer eigenen Veranstaltung der Gestaltungsmehrheit (z. B. WM 2010-Public-Viewing) zu unterstützen, werden hier nur Windbeutel fabriziert. Zu den angesprochenen Rangierproblemen kommt es nur, da sich einige Zeitgenossen nicht an die vorgeschriebene Parkordnung halten. Wird diese von den städtischen Mitarbeitern scharf kontrolliert, um die aufgezeigten Gefährdungen zu vermeiden, erheben sich die gleichen Stimmen, die dadurch den Einzelhandel in der Lenneper Altstadt gefährdet sehen. An dieser Stelle muss aber auch gesagt werden, dass die betroffenen Parkplätze vorwiegend durch die ansässigen Gastronomen selber genutzt werden. Ich bin auf deren Reaktion gespannt, wenn die Plätze dann wirklich wegfallen sollen, damit sie dort endlich ihrem langersehnten Wunsch nachkommen können im Rahmen der Sondernutzung mit deren Gebühren (oder soll diese Fläche kostenlos zur Verfügung gestellt werden?) ihre Gastronomiefläche erweitern zu dürfen. Aber das soll ja alles die Stadt regeln und der Buhmann sein. Die Damen und Herren der Gestaltungsmehrheit sind da fein raus!

Chronist am :

"Ja", sagten gestern alle Mitglieder der Bezirksvertretung Lennep (bis auf Luigi Valitutto von den Linken) und stimmten einem versuchsweisen Halte- und Parkverbot auf dem unteren Alten Markt in den Sommermonaten zu. Die CDU wäre gerne weiter gegangen und hätte den Verkehr grundsätzlich über den Munsterplatz umgeleitet. Das lehnte aber die so genannte Gestaltungsmehrheit aus Rücksicht auf die dortigen Anlieger ab. Auf Anregung von Roland Kirchner (W.i.R.) wurde in den Beschluss aufgenommen, dass der Versuch kostenneutral zu sein habe - genau wie bei der Alleestraße.

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