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Schon wieder CO-Vergiftungen in der Fa. Gommann

Das Fax der Berufsfeuerwehr Remscheid erreichte den Waterbölles heute um 8.41 Uhr: „CO-Vergiftungen in Remscheider Härtereibetrieb. Die Leitstelle der Feuerwehr Remscheid wurde am 9. März um 22.06 Uhr von einem Werksangehörigen der Firma Gommann darüber unterrichtet, dass drei Mitarbeiter der Firma Anzeichen einer CO-Vergiftung aufweisen würden. Die Personen klagten über Kopfschmerzen und Übelkeit. Messungen der Feuerwehr ergaben, dass alle drei Personen einen deutlich erhöhten CO-Wert aufwiesen und somit eine akute Gesundheitsgefährdung vorlag. Die Patienten wurden mit Rettungswagen und Notarztbegleitung ins SANA- Klinikum gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurden. Über die Ursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Die Polizei ermittelt.“

Das ist der zweite Vorfall dieser Art in der Hastener Härterei innerhalb kurzer Zeit. Am 24. Februar lautete die Schlagzeile des Waterbölles „Nach Gasunfall in die Spezial-Druckkammer der Uni-Klinik“. Damals hatten fünf Mitarbeiter der Fa. Gommann  Gommann schwere Kohlenmonoxidvergiftungen erlitten.  Nach Erkenntnissen von Feuerwehr und Polizei, hieß es damals, „war das geruchlose Gas aus einer defekten Heizungsanlage des Unternehmens ausgetreten“. Das wirft Fragen auf: Wurde die Heizungsanlage daraufhin fachgerecht repariert? Wer hat das kontrolliert? Gibt es für Kohlenmonoxid Warnanlagen, die installiert werden könnten und bei Gasaustritt Alarm geben? Der Waterbölles hat bei der Pressestelle der Polizei in Wuppertal und anderen eventuell zuständigen Stellen nachgefragt. Antwort der Polizei: "Die Kripo ermittelt noch." Auskunft der Bezirksregierung in Düsselworf: "Wie schon am 24. Februar sind auch diesmal Mitarbeiter des Dezernats für Arbeitsschutz vor Ort.  Ob dort CO-Warnanlagen - es gibt sie wirklich - installiert wird, war beim Regierungspräsidenten nicht in Erfahrung zu bringen. Dafür aber dies: Das neuerliche CO-Leck betrifft einen anderen Härteofen als den, der beim ersten Unfall die Ursache war. Wie es heißt, hat die Firma nach dem ersten Unfall Angebote über eine CO-Warnanlage angefordert, diese ist aber noch nicht installiert.

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