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Gartencenter ab 25. März: Frühling auf 8.000 Quadratmetern

Alexander und Birgit Kremer mit den ersten inzwischen eingetroffenen Deko-Blumen. Foto:Lothar Kaiser

Morgen in einer Woche wird es kaum einen Passanten auf der Alleestraße geben, der nicht mit einer Rose nach Hause geht. 6.000 Stück hat Alexander Kremer geordert. Sie sollen in der Fußgängerzone verteilt werden, um für das neue „Gartencenter Kremer“ zu werben, das am Donnerstag, 25. März, auf dem 24.000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen RWE-Betriebshofes an der Lüttringhauser Straße (nahe der Autobahnausfahrt Remscheid-Lennep) eröffnet wird. Mit einem Gewinnspiel und mit „Überraschungen“ für die ersten 100 Besucher des „mit Abstand größte und  schönste Gartencenter der Region“, wie es heute auf einer Pressekonferenz hieß. Das Familienunternehmen, das bereits in Lennestadt und Gummersbach Gartencenter betreibt und im nächsten Jahr ein viertes in Lüdenscheid plant,  investiert in Remscheid mehr als acht Millionen Euro und schafft 50 Arbeitsplätze. Auf 8.000 Quadratmetern Verkaufsfläche „wird alles rund um Pflanzen,  Dekoration, Möbel und Gartengeräte angeboten, was das Herz begehrt“, so heute der Juniorchef und seine Frau Birgit, die an den Planungen beteiligt war.  Eine Erlebnisatmosphäre solle den Einkauf zum Genuss machen, sagt sie. Und dafür hat sie drei „Spielinseln“ für Kinder eingeplant, die in der großen, lichtdurchfluteten Glashalle so verteilt sind, dass Mütter und Kinder stets Blickkontakt halten können. Einkaufshektik vermeidet das neue Konzept. So lädt ein Café zwischen den Pflanzen zum Verweilen ein.

Noch herrscht auf der Baustelle Hochbetrieb, vor allem im Außenbereich. Der lange, harte Winter hatte den Zeitplan etwas durcheinander gebracht. Nun arbeiten dort vier Bautrupps in zwei Schichten, damit am 25. März auch alle 240 Parkplätze benutzt werden können. Pro Jahr rechnet Alexander Kremer in dem neuen „Allwetter-Gartencenter“ mit 400.000 Besuchern – „davon 250.000 zahlende Kunden“ – und mit einer Amortisation der investierten Summe innerhalb von 20 Jahren. Das soll mit einem großen Angebot erreicht werden. Alexander Kremer: „Unsere Kunden sollen die Qual der Wahl haben: Mit ca. 30.000 Pflanzen werden wir das mit Abstand größte Sortiment in der Region bieten“.

Architektenmodell.Hinter der energiesparenden Wärmeschutz-Glasfassade werden die Pflanzen mit Klimasteuerung und Fußbodenheizung präsentiert. „Die Wurzeln bleiben gewärmt, während die empfindlichen Blüten es luftig lieben.“ Die Pflanzen und Schnittblumen machen 60 Prozent des Angebots aus. Hinzu kommt eine große Gartenmöbel-Abteilung (die meisten Möbel sind für Kremer exklusiv und in großen Stückzahlen gefertigt) sowie die Abteilung „Garten-Deko für innen und außen“, in der das Angebot jeden Monat wechseln soll. Hinzu kommt ein Heimwerkerbereich „für den Nahversorgerbedarf“, mit dem Kremer bewusst nicht an das Sortiment von Baumärkten heranreichen will. Im Vordergrund soll die Wohlfühlatmosphäre stehen, ambitionierte Hobbygärtner und andere dazu einladend, das Gartencenter auch mal sonntags zwischen 11 und 16 Uhr zu besuchen (die Öffnungszeiten an den übrigen Tagen: 8 bis 20 Uhr).

Dem "härtesten Winter in 30 Jahren“ konnte der Juniorchef heute auch etwas Positives abgewinnen: „Die frühlingshungrigen Blumen- und Gartenfreunde haben ganz gewiss Nachholbedarf. Den können sie ab 25. März in unserem neuen Center schnell und preisgünstig decken!“ Zum Beispiel mit Pflanzen, die ohne Umwege direkt angeliefert werden. „Es gibt keine unnötigen Transporte oder Umladungen. Heute beim Züchter oder in der Baumschule gestochen, ist die Pflanze nach spätestens 48 bis 72 Stunden hier in Remscheid.“ Im Mai 2008 war das Projekt erstmals vorgestellt worden. "Gartencenter beendet Dornröschenschlaf des RWE-Betriebshofs“, titelte der Waterbölles damals. Der größte Teil des aus dem Jahre 1981 stammenden Betriebsgebäudes des RWE wurde seitdem abgerissen.

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