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Sind die Angebote der Sportvereine noch zeitgemäß?

Die Grundlagen der Sportentwicklungsplanung in Remscheid liegen bereits seit einigen Jahren vor – in Form von repräsentativen Befragungen von Bürgern, Experten und Vereinen sowie des Sportstättenatlasses von Prof. Dr. Horst Hübner (Uni Wuppertal). In den nächsten Monaten möchte die Stadt Remscheid nun mit den Vorsitzenden der örtlichen Sportvereine und anderen interessierten Bürgern herausfinden, welchen Weg der Sport in den kommenden Jahren nehmen soll. Die Auftaktveranstaltung, zu der Hans-Peter Meinecke eingeladen hatte, der Vorsitzende des Ausschusses für Schule und Sport, fand gestern im Großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Der Saal war voll besetzt.

Wo müssen künftige Sportangebote in Remscheid aussehen. Diese Frage wollen Sportfunktionäre und Verwaltung in nächster Zeit in verschiedenen Arbeitskreisen klären. Foto: Lothar KaiserIm April vergangenen Jahr hatten hatte Prof. Hübner seinen Abschlussbericht zum städtischen Sportentwicklungsplan präsentiert. Danach hatten Politik und Verwaltung ihn und die Forschungsgruppe „Kommunale Sportentwicklungsplanung“ beauftragt, ein Moderationsverfahren zur weiteren Umsetzung des Prozesses der Sportentwicklung in Remscheid vorzubereiten. Ziel des gestern angelaufenen Moderationsverfahren (Motto: „Sportentwicklung auch in der Krise“) ist es, bis Juni 2010 ein auf die lokalen Bedingungen abgestimmtes Maßnahmenkonzept unter Einbeziehung von Politik und Verwaltung, Sportvereinen und interessierter Öffentlichkeit zu erarbeiten. Mit anderen Worten: Die in den Jahren 2006 bis 2009 von den Wissenschaftlern und vom Sportbund Remscheid ermittelten Bedarfe und Handlungsempfehlungen sollen nun praktisch umgesetzt werden. Ein Verfahren, das „bei Meinungsdifferenzen und Entscheidungsproblemen effektive Konsenslösungen“ erfordere, heißt es in einem einleitenden Papier der Verwaltung. Die gestrige Auftaktveranstaltung diente dazu, die zentralen Arbeitsthemen und Fragestellungen festzulegen. Arbeitssitzungen (sollen dann von April bis Juni folgende Themenbereiche eingehend behandelt werden:

  • Entwicklung der Halleninfrastruktur in Remscheid,
  • Modernisierung der Außensportanlagen in Remscheid,
  • Entwicklung und Perspektive des Vereinssports, 
  • Zukunftsfähige Sportangebote und Bewegungsräume für spezielle Zielgruppen (z. B. für Ältere, Migranten, Schwimmsport usw.).

Die Abschlussveranstaltung ist für Ende Juni terminiert. Dann sollen die bis dahin erarbeiteten Handlungsempfehlungen vorgestellt und nach Wichtigkeit eingestuft sowie die Zuständigkeiten zur Umsetzung und die dafür notwendigen Arbeitsschritte festgelegt und die Konsequenzen für die kommunale Sportförderung aufgezeigt werden.

„Lassen Sie Ohre Ideen sprießen, denken Sie das Undenkbare“, forderte Hans Peter Meinecke gestern die Vereinsvertreter auf – und verband dies mit der Hoffnung „auf Einigung darauf, was notwendig und erstrebenswert ist“. Die bisherigen Ergebnisse der Forschungsstelle für kommunale Entwicklungsplanung dass te anschließend Prof. Dr. Horst Hübner (rechts im Bild) zusammen. Er erinnerte daran, dass in Remscheid rund 100 verschiedene Sportarten betrieben würden, wobei sich die Vorlieben durchaus wandeln: „Ein Drittel der von uns befragten Bürger hat zwischen 2004 und 2007 eine von zwei Sportarten ausgewechselt. Das hohe Alter vieler Sporthallen kam ebenso zur Sprache wie deren Auslastung (voll ausgelastet sind nur die Mehrfachhallen). Hübner: „Die Handball-, Basketball- und Volleyballabteilungen können ihren Bedarf an Hallenkapazität gegenwärtig nicht decken“. Auch und gerade hier sei ein Sportstättenmanagement geboten. Die Bevölkerung von Remscheid habe weit stärker abgenommen, als in der Sportstudie von 2005 prognostiziert, fuhr Prof. Hübner fort. Auch dies könne nicht ohne Auswirkung auf das künftige Sportangebot in Remscheid bleiben (mehr Angebote für Senioren).

Daniela Hannemann, Geschäftsführerin des Sportbundes Remscheid, verwies auf dessen Vereins- und Expertenbefragung aus 2006 und 2007, räumte allerdings ein, dass – auch wegen der demographischen Entwicklung – die Ergebnisse teilweise bereits veraltet seien. „Jeder Verein muss sich jetzt fragen: Sind wir mit unserem Angebot noch zeitgemäß?“, betonte sie. Ein Leitbild für den Sport in Remscheid existiere bislang erst in Ansätzen. „Hierüber ist die Diskussion noch nicht zu Ende“.

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Pressemitteilung der Stadt Remscheid Remscheider Sportinteressierte haben jetzt die Gelegenheit, den Remscheider Sport für die kommenden Jahre aktiv mitzugestalten. Konkrete Handlungsempfehlungen zu insgesamt vier Themenschwerpunkten werden jetzt in Offe

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