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Gemeinsamer Unterricht setzt Integrationshelfer voraus

Petra HilbertStadtdirektor Burkhard Mast-Weisz. Foto: Lothar Kaiser

Verständnis für betroffene Eltern, aber wenig Hoffnung“, titelte der Waterbölles am 11. Dezember 2009, nachdem sich in der „Bürgersprechstunde“ des Rates Dagmar Vetter von der „Elternarbeitsgemeinschaft GU Remscheid für den gemeinsamen Unterricht (GU) von behinderten und nichtbehinderten Schülerinnen und Schülern in den weiterführenden Schulen der Stadt eingesetzt hatte. Danach erörterte Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz als zuständiger Dezernent mit der Bezirksregierung die mit GU verbundenen Probleme. Anfang Februar hieß es dann, eine Entscheidung stehe kurz bevor. Doch gefallen ist sie erst am vergangenen Montag, wie Mast-Weisz gestern im „Beirat für die Gleichstellung der Menschen mit Behinderungen“ berichtete. An dem Gespräch habe auch Jörg Biermann teilgenommen, der Leiter des Schulverwaltungsamtes der Stadt.

Nachdem im vergangenen Jahr die Verlosung der wenigen GU-Plätze an weiterführenden Schulen in letzter Minute verhindert werden konnte, war das Thema von der Elternarbeitsgemeinschaft wiederholt in die lokalen Medien gebracht worden. Und auch die Schulaufsicht bei der Bezirksregierung in Düsseldorf habe Handlungsbedarf gesehen und die Stadt daraufhin sdehr unterstützt, lobte der Stadtdirektor. Fest steht nunmehr: Für knapp zwanzig Schülerinnen und Schüler ist ab dem Schuljahr 2010/2011 der GU gesichert – in der Gemeinschaftshauptschule Wilhelmstraße in zwei und in der Gemeinschaftshauptschule Rosenhügel in einer integrativen Lerngruppe. Inzwischen liege auch von allen Remscheider Gymnasien und den beiden Gesamtschulen ein GU-Angebot für 2011/12 vor.

Vorausgesetzt werde dabei von den Schulen, dass in der Nähe des betreffenden Klassenraums ein zweiter Raum für Gruppenarbeit sowie (durch das Land) „Integrationshelfer“, sprich: Sonderpädagogen zur Verfügung gestellt würden. Mast-Masz zeigte dafür gestern Verständnis: „Die Schulen brauchen personelle Planungssicherheit.“ Das sehe man aber auch in Düsseldorf so. Einwand von Harald Sellner (Grüne): „Aber dann bitte nicht wie in Rosenhügel, wo die Sonderpädagogen alle halbe Jahre wechseln!“

Von Seiten der Eltern stoße der integrative Unterricht auf wenig Vorbehalte, berichtete Burkhard Mast-Weisz weiter. 40 Prozent der von den Schulleitungen befragten Eltern von Gymnasialschülern könnten sich einen GU gut vorstellen. Der Schuldezernent zuversichtlich: „Nach der Diskussion des vergangenen Jahres befindet wir uns jetzt in einer Aufbauphase.“ Beiratsmitglied Petra Hilbert (DIE LINKE, Foto): „Hoffentlich bewahrheitet sich das alles!“ Die von ihrer Fraktion in den Beirat eingebrachten detaillierten Fragen zum integrativen Unterricht beantwortete der Stadtdirektor allerdings gestern (noch) nicht: „In einigen Punkten muss ich mich noch schlau machen.“

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Waterbölles am : Im nächsten Schuljahr zwei Integrative Lerngruppen

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Ausgehend von der UN–Behindertenrechtskonvention, die inzwischen in deutsches Recht eingeflossen ist, stellte Brigitte Neff-Wetzel am Donnerstag namens der Fraktion der Linken Fragen zur Entwicklung des gemeinsamen Unterrichts (GU) von behinderten und nic

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