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Vor 40 Jahren wurde an der Wuppertalsperre gebaut

Frage: Warum wirkt die Wuppertalsperre im Winter immer so leer: Antwort In den Wintermonaten wird ein Teil des Speichervolumens - der so genannte Hochwasserschutzraum - freigehalten, um die häufig dann verstärkt auftretenden Niederschläge aufnehmen zu können. Der Hochwasserschutzraum der Wupper-Talsperre beträgt 9,9 Mio. Kubikmeter. Die Wuppertalsperre im Städtedreieck Remscheid, Radevormwald und Hückeswagen dient als Brauchwassertalsperre der Niedrigwasseraufhöhung, dem Hochwasserschutz der Wupper und der Wasserkrafterzeugung. Der Bau des Hauptdammes erfolgte von 1982-1987. Die Inbetriebnahme bzw. Fertigstellung der Talsperre fand 1989 statt. Das Absperrbauwerk, der 320 m lange Damm der Talsperre, besteht aus einer Steinschüttung mit Asphaltbetoninnendichtung, seine Höhe beträgt rund 40 m und das maximale Stauvolumen 25,9 Mio. m3. Vor dem Bau der Talsperre wurden insgesamt 13 Ortschaften abgerissen und schließlich vom aufgestauten Wasser überspült.

Im Bereich der Wuppertalsperre bilden die Wupper und ihre Umlandflächen ein mehr als 120 Hektar großes Naturschutzgebiet. Wegen seiner europaweit bedeutsamen Unterwasservegetation in der Wupper selbst, seiner wupperbegleitenden Auenwälder und seiner seltenen Tierarten ist dieses Naturschutzgebiet Teil des europäischen Netzes von Schutzgebieten "Natura 2000".

In dem gesamten Naturraum und insbesondere in den Naturschutzgebieten (NSG) ist es Ziel des Naturschutzes, den technischen Gewässerverbau zu bremsen und - wenn möglich - rückgängig zu machen. Mit der in den letzten Jahren gesunkenen Rentabilität der Landwirtschaft in ungünstigen Naturräumen (das Bergische Land gehört dazu) hat die Notwendigkeit zugenommen, die Bewirtschaftung der verbliebenen Grünlandrelikte zu unterstützen und zu fördern. Schließlich sollen die Waldbestände naturnäher werden, indem Nadelholz- durch Laubholzbestände abgelöst werden. Diese Ziele dienen nicht nur dem Arten- und Biotopschutz, auch und gerade die Freunde aktiver Erholung in der freien Natur und damit verbunden das Gastronomie- und Tourismusgewerbe profitieren davon. Der Naturraum "Bergisches Land“ spricht mit seinem ausgeprägten, vielfältigen Geländerelief viele Erholungssuchende an.

Es gibt insgesamt fünf Vorsperren der Wupper-Talsperre: Wupper-Vorsperre, Dörpe-Vorsperre, Feldbach-Vorsperre Lenneper Bach-Vorsperre und Wiebach-Vorsperre, Mit deren Bau bei begann der Wupperverband 1984. Ihr Stauziel liegt bei 253,60 m ü. NN. Sie hat einen Stauinhalt von 0,126 Mio km3. Ihr Einzugsgebiet liegt bei sieben Quadratkilometern. Wie bei der eigentlichen Wuppertalsperre handelt es sich um einen Steinschüttdamm mit Asphaltbetoninnendichtung. Die Dammhöhe beträgt 14 Meter. Die Hochwasserentlastung erfolgt mit einem Turm. Heute findet man an der Vorsperre hauptsächlich Wanderer, die von Radevormwald kommen oder dem Wanderweg A 10 folgen. Der Wupperverband: "Die Wupper-Talsperre ist mit Ihren Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung ein Anziehungspunkt für Besucher aus der gesamten Region. Zahlreiche Wanderwege, Rastplätze, Ferienhaussiedlungen und ein Bootshafen für Segel- und Ruderboote ermöglichen Erholung, Sport und Spiel für die ganze Familie."

Daten zur Wuppertalsperre:

  • Bauzeit: 1982-1987
  • Höhe über Talsohle: 35 m
  • Höhe über Gründungssohle: 41 m
  • Höhe über Gewässersohle: 39
  • Speicherraum: 25,9 Mio. m3
  • Höhe der Dammkrone: 255,00 m ü. NN
  • Stauziel: 252,50 m ü. NN
  • Wasseroberfläche: 225 ha
  • Kraftwerksleistung: 2,4 MW

(nach einer Broschüre des Düsseldorfer Regierungspräsidenten von 2006)

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