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Suche nach Ehrenamt? Heute 16-2100 anrufen!

Beate WildingHeute werden sich Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Melanie Clemens (Freiwilligenzentrale „Die Brücke e.V.“) und weitere ehrenamtliche Helfer/innen zwischen 9 und 17 Uhr beim Telefondienst in der Rettungswache der Remscheider Berufsfeuerwehr ablösen. Die „Sonderschicht“ gilt allerdings nicht den Einsätzen von Krankenwagen und Löschfahrzeugen, sondern einer ganz speziellen Art „Erster Hilfe“: Unter der Telefonnummer 16-2100 werden in diesen acht Stunden an sechs Apparaten Anrufe von Bürger/innen entgegengenommen, die sich künftig zum Wohle dieser Stadt ehrenamtlich engagieren wollen. OB Wilding heute Vormittag in einer Pressekonferenz im Rathaus: „Während der drei Bürgerforen haben Bürger derartige Angebote gemacht. Das wollen wir jetzt aufgreifen!“ (Siehe auch“ Unaufhaltsame Überschuldung kein Grund für Untätigkeit“)

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hat die Verwaltung aufgelistet, welche ehrenamtlichen Arbeiten bei der Stadt Remscheid möglich erscheinen, ohne dass Arbeitsplätze auf dem 1. Arbeitsmarkt in Mitleidenschaft gezogen werden oder sich hiesige Handwerker und/oder Unternehmen beschweren:

Zentral-/Fachdienst

Ehrenamt/Tätigkeit

0.13

Unterstützung bei Veranstaltungen

1.28.

Patenschaft "Sporthalle": Abschließen von Sporthallen

1.28.

Nachtschließung Sporthallen, Aktivierung der Nachtschließung an Wochenenden und Schulferienzeiten.

1.28.

Grundstücksüberwachung: Beobachtung von Grundstücken zu Ferienzeiten der Hausmeister, um

eventuelle Schäden oder Verschmutzungen an 1.28 zu melden

1.28.

Patenschaft "Beflaggung": Übernahme Beflaggung von Gebäuden in Ferienzeiten der Hausmeister

1.28.

Verantwortung für Wahllokale: Übernahme der Schlüsselgewalt an Wahltagen

1.32.

Wahlhelfer: Übernahme der Tätigkeit als Wahlhelfer

2.51.

Kinderbetreuung auf Festen

3.41.1

Garderoben- und Schließdienst: Übernahme von Garderoben und Schließdiensten im Teo Otto Theater

3.41.1

Aufsichtsdienst Galerie: Übernahme der Aufsicht in der Galerie

3.41.3

Veranstaltungen: Unterstützung beim Aufbau von Veranstaltungen

3.41.3

Workshops: Unterstützung bei Workshops und Sonderführungen

3.41.3

Führungen im Werkzeugmuseum (ohne fachspezifische Erwartungen)

3.41.3

Mithilfe bei Exponaten/Unterstützung: Erfassung, Pflege und Inventarisierung von Exponaten

3.41.3

Aufsichtsdienst Museum: Unterstützung bei der Besucherbetreuung

3.41.3

Archivtätigkeiten:Unterstützung bei der Besucherbetreuung

3.41.3

Archivtätigkeiten/Mitwirkung: Digitalisieren von Archivgut

3.41.3

Archivtätigkeiten/Unterstützung: Erfassung allgemein zugänglicher Archivalien

3.41.4

Besucherbetreuung: Betreuung von Besuchern des Röntgenmuseums.

3.41.4

Führungen/Aufsicht im Röntgenmuseum

3.43.

Durchführung von Veranstaltungen, Kursen usw.

3.67.

Pflege von Baumscheiben an Bürgersteigen

3.67.

Müll sammeln an Grünflächen, langfristige komplette Unterhaltung von kleineren Grünflächen

Gesucht werden auch Paten für die Bücherei in Lennep und für die „Trasse des Werkzeugs“, wie OB Wilding weiter erläuterte. „In Zeiten knapper Kassen ist jeder willkommen, der die Stadt verschönert und bereichert!“ Freuen würde sie sich auch über Angebote, in einem Park oder auf einem Kinderspielplatz für Ordnung zu sorgen – „und auch mal einem Hundebesitzer ein passendes Wort zu sagen!“ Ihr Wunsch: „Hoffentlich klingen die Telefone am Freitag sehr oft!“

Zwischen Stadt und Freiwilligenzentrale sei eine Übereinkunft getroffen worden, fuhr Beate Wilding fort. Melanie Clemens bestätigte das: „Die sozialen Dienste laufen weiterhin über den Verein ‚Die Brücke’. Die Freiwilligenzentrale bleibt zuständig für die Vermittlung der ‚Stellenangebote’ gemeinnütziger Organisationen!“ Beispiele für diese ehrenamtlichen Tätigkeiten: Seniorenbetreuung, Fahrdienste, Familienpatenschaften (nach eingehender Ausbildung), Hilfen in Kindertagesstätten. Der „Brücke“ an der Alten Bismarckstraße seien aber auch Bürger/innen willkommen, die sich nicht langfristig, sondern nur stundenweise engagieren möchten, so Clemens. Auch hierfür ein Beispiel: Helfer/in bei einem Bürgerfest in einem Stadtteil, bei einem Verein oder einem Mehrfamilienprojekt, etwas als „Grillmeister“. Letzteres sicher nur etwas für Könner …

Melenie Clemens hat ein wenig recherchiert und herausgefunden: Schon jetzt hat jeder zweite Remscheider ein Ehrenamt, zumeist in einem der vielen Vereine der Stadt.

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Waterbölles am : Interesse an Mitarbeit im Archiv und im Werkzeugmuseum

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„Einsatz für Remscheid“ war die Telefonaktion überschrieben, für die Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Beigeordneter Dr. Christian Henkelmann, Sven Wiertz und Stefan Steinröhder heute ihre Arbeitsplätze im Rathaus verließen, um gemeinsam mit Melanie Cl

Kommentare

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Michael Dickel am :

Ist denn schon der 1. April? Denn da sollte doch sicher diese Pressemitteilung veröffentlicht werden. Unweigerlich frage ich mich auch, was diese Aufstellung an Verwaltungsarbeit und damit an Kosten verursacht hat. Nur zwei Anmerkungen zu Punkten, die - wie ich finde - dem Ganzen die Krone aufsetzen. Zuerst "Patenschaft" Beflaggung. Wenn der Hausmeister im Urlaub ist, dürfte sich entweder auch kein anderer in dem Gebäude aufhalten - wozu also die Beflaggung - wenn doch, warum kann dann nicht jemand von denen die Flagge aufhängen? Wenn jetzt das Argument kommt, die Beflaggung wird vom Land angeordnet, dann kurze Rückantwort ans Land: Schickt jemand vorbei - wir sind im Urlaub. Aber die 2. noch viel bemerkenswertere Aussage ist, dass in Zeiten knapper Kassen jeder willkommen ist, der .... . Ja hallo! Und was ist in Zeiten, wo die Kassen nicht knapp sind?

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