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Hat die Regionale 2006 die Region zukunftsfähig gemacht?

Das Jahr 2006 markiert den Endpunkt des „Entwicklungsprogramms“, das sich Regionale 2006 nennt. Im Rahmen der Bergischen Expo'06 wurden „die Ergebnisse der Kooperation, die Leistungen und Qualitäten der Region den Menschen hier und vielen Besuchern von außerhalb präsentiert. Damit ist der Strukturwandel für das Bergische Städtedreieck zwar nicht abgeschlossen, aber einen wichtigen Schritt vorangebracht worden,“ heißt es in einer Broschüre, die der Düsseldorfer Regierungspräsident Jürgen Büssow Ende September präsentierte, als er mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung durch das Bergische Land zwischen Wuppertal, Radevormwald und Remscheid wanderte. Danach war es Ziel der Regionale 2006, „die Region zu profilieren und zukunftsfähig zu machen“. Der Waterbölles dokumentiert den weiteren Text nachfolgend:

„Ein großes Netzwerk von Sachverständigen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Institutionen der Region ist für die Arbeit an der Regionale entstanden. 1997 hatte das Land Nordrhein-Westfalen einen Aufruf an die Kommunen und Kreise in NRW gerichtet, sich zu Regionen zusammenzuschließen, Regionen spezifische Entwicklungskonzepte und eine ‚Präsentation’ dieser Region zu erarbeiten. Die Grundidee: Im europäischen Wettbewerb sollen sich Regionen mittels genau auf sie zugeschnittener Strukturprogramme qualifizieren und sich fit machen für die Zukunft. Diese Programme, deren Bausteine und Projekte ein schlüssiges Entwicklungskonzept ergeben sollten, will die Landesregierung besonders unterstützen.

Zu Beginn der Regionale wurden die Richtungen für die gemeinsame regionale Strukturentwicklung ermittelt. Dieser erste Arbeitsschritt hat bewusst gemacht, wo eigentlich die Stärken und Potentiale der Region liegen: Kulturlandschaft, Klima und Erfindergeist der Menschen hier haben zusammen ein äußerst erfolgreiches, dynamisches Kapitel Wirtschaftsgeschichte geschrieben, dessen Spuren überall in Stadt- und Landschaftsbildern abzulesen sind und die wegweisend für die Richtung war, die die Regionale 2006 eingeschlagen hat: Touristisch ausgerichtete Projekte führen gezielt in die von Wäldern und Wasserläufen durchzogene Landschaft und an die - nicht nur historischen - Stätten der Industriekultur. Ein anderer Maßnahmenblock im Rahmen der Regionale bezieht sich auf Gegenwart und Zukunft der ortsansässigen Unternehmenskultur, die Projekte dienen der Kommunikation des Standortes und der Qualifizierung der Unternehmenslandschaft. Städtebauliche Projekte ergänzen das Bild von einer Region in Bewegung und wollen sichtbare Zeichen des Wandels vor der eigenen Haustür setzen.“ (Zitat Ende)

Bleibende Marken der Regionale 2006 in Remscheid sind die „Trasse des Werkzeugs“, der Müngstener Brückenpark und das Projekt „Hautbahnhof“.

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Kommentare

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H. Strube am :

Ja, touristisch macht die Regionale was her, Naherholungsziele wie die Müngstener Brücke sind entscheidend runderneuert worden, oder neu geschaffen, wie die Trasse des Werkzeugs. Ob damit Übernachtungszahlen im Bergischen steigen werden, ich vermag's nicht zu sagen. Aber was ist mit den großen Projekten? Hauptbahnhof Remscheid, Verkehrsknoten Döppersberg, alles Projekte, die schon jetzt erahnen lassen, wie teuer das die Gemeinden kommen wird. Sicher sorgen solche Massnahmen für Beschäftigung in der Bauwirtschaft, aber die Kosten werden wie so oft den Planungen davonlaufen und die finanziellen Engpässe weiter verschärfen. Und hat die Regionale die Städte (besser: die Verwaltungen und Räte) näher zusammen gebracht? Ich meine nein. Nehmen Sie als Beispiel doch nur mal die Planungen zum Wuppertaler Outlet-Center. Eine klassische Solonummer.

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