Skip to content

Eröffnung des Gartencenters wirkte wie eine Familienfeier

Alexander und Birgit Kemper sowie Kurt und Christa Kemper mit ihren Familienangehörigen im Kreis ihrer geladenen Gäste. Rechts Architekt Hanspeter Kottmair. Foto: Lothar KaiserWetten, dass morgen früh kurz vor acht  Uhr eine Traube von Menschen vor dem neuen „Gartencenter Kremer“ an der Lüttringhauser Straße in Lennep darauf warten wird, dass sich die gläsernen Eingangstüren erstmalig öffnen? Denn zum einen hat der Wetterbericht frühlingshafte Temperaturen vorhergesagt, und zum anderen hat es in Remscheid unter einem Dach ein derart großes und vielfältiges Angebot an Blumen, Stauden, Sträuchern und Deko für die Wohnung (auf 8.000 Quadratmetern Verkaufsfläche) bislang nicht gegeben. Zahlreiche geladene Gäste, darunter Oberbürgermeisterin Beate Wilding, hatten heute schon Gelegenheit zu besichtigen, was auf dem Gelände des ehemaligen RWE-Betriebshofes entstanden ist. Und sie zeigten sich beeindruckt – auch von dem „Endspurt“ aller beteiligten Handwerker und Baufirmen in den vergangenen Wochen, die während des strengen Winters im Außenbereich so manche Arbeiten hatten verschieben müssen. Für die heutige Punktlandung bedankten sich bei Architekt und Firmen Juniorchef Alexander Kremer und Seniorchef Kurt Kremer (wobei sie am morgigen Eröffnungstermin auch nicht unbeteiligt gewesen sein dürften).  Die heutige Eröffnungsfeier, bei der natürlich auch ein überdimensional großer Schlüssel nicht fehlte, aus dem einige Orchideen ragten –, war fast so etwas wie eine Familienfeier. Denn auch Großmutter Kremer und die Enkel waren mit dabei – eine mittelständische Unternehmerfamilie mit Bodenhaftung und ohne Allüren. OB Wilding freute sich jedenfalls über die betriebliche Neuansiedlung in Remscheid und über die freundlichen Gastgeber gleichermaßen. Und sie bekam von Architekt Hanspeter Kottmair prompt ein Kompliment: „So wie in Remscheid habe ich die Zusammenarbeit mit einer Verwaltung noch nie erlebt!“

Trackbacks

Waterbölles am : Keine Anzeichen für versprochene Pflege öffentlichen Grüns

Vorschau anzeigen
Eröffnung des Gartencenters wirkte wie eine Familienfeier“, titelte der Waterbölles am 24.März 2010, nachdem Alexander (Junior) und Kurt Kremer (Senior) vor zahlreichen geladenen Gästen, darunter Oberbürgermeisterin Beate Wilding, auf dem Gelände des

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Bereits mehr als eine Stunde vor der offiziellen Eröffnung des Gartencenter Kremer am Donnerstag sammelte sich eine Traube von weit über 100 Gartenfreunden vor den Türen. Hier erwartete die Familie Kremer ihre ersten 50 Kunden mit einem Blumenstrauß und einem Einkaufsgutschein. Schon zehn Minuten nach der Eröffnung waren alle Einkaufswagen vergriffen. Daraufhin wurden zusätzliche Wagen via Lkw aus den anderen Standorten herangeschafft. Ab 9 Uhr war der Parkplatz mit 240 Einstellplätzen überfüllt, die Kundenfahrzeuge stauten sich bis zur Autobahnabfahrt. Die Polizei regelte mit bis zu sechs Beamten den Verkehr. „Es fasziniert, wenn man die Begeisterung in den Augen der Menschen sieht“, beschreibt Alexander Kremer seine ersten Eindrücke. Nach dem langen Winter stand bei den Kunden die Erstbepflanzung und die Nachfrage nach Grundartikeln wie Erden etc. im Vordergrund. So wurden allein am Donnerstag mehr als 8.000 Sack Pflanzerde verkauft, das sind mehrere LKW-Ladungen. Auf ca. 7.000 bis 8.000 Besucher schätzt Kremer die Frequenz des Eröffnungstages. Die Wartezeit an den Kassen habe zu Stoßzeiten zwischen 30 und60 Minuten gelegen; den Wartenden servierte Kremer kostenlos kühles Wasser und Saft. (Pressemitteilung/Gabi Marx)

Chronist am :

Als „neuer“ Unternehmer und „neues“ Unternehmen in Remscheid möchte das Gartencenter Kremer etwas für marode städtische Grünflächen tun: Zehn „schlimme Ecken in Remscheid“ sollen mit jeweils 500 Euro frisch begrünt und damit langfristig verschönert. Bürger/innen können geeignete Orte vorschlagen. Über die Vorschläge entscheidet eine Jury. Adresse: Garten-Center Kremer GmbH, Lüttringhauser Straße 82, 42897 Remscheid-Lennep.

Frédéric Ranft am :

Tolle Aktion!

Chronist am :

Die Drähte laufen heiß für die Aktion „Frisches Grün für Remscheid“ des Gartencenter Kremer. Viele Bürger haben sich bereits gemeldet und schlagen aktiv hässliche städtische Ecken vor, die verschönert werden sollen. „Mit so viel Lob für die Aktion hatten wir nicht gerechnet, es ist schön zu sehen, wie Engagement honoriert wird,“ freut sich Alexander Kremer. Die bisher eingereichten Vorschläge sind sehr unterschiedlich und vielschichtig. Einige Bürger und Institutionen haben sich angeboten, Patenschaften zu übernehmen. (aus einer Pressemitteilung des Gartencenters)

Lothar Kaiser am :

Man kann es auch in einem Punkt kritisch sehen: Hätte das Gartencenter für die zahlreichen Presseberichte über die Aktion in den Printmedien die Preise gleichgroßer Anzeigen zugrunde gelegt und den Betrag von 5.000 Euro entsprechend aufgestockt, wäre „frisches Grün“ glatt an hundert Standorten ermöglicht worden. Mit anderen Worten: Da ist dem Gartencenter - eine aus der Sicht von Marketing-Fachleuten - für „kleines Geld“ eine super Werbeaktion gelungen. Inzwischen hat die Jury der Aktion „Frisches Grün für Remscheid“ entschieden, die 5.000 Euro von 'Garten Kremer' für folgende Bereiche auszugeben: Parkplatz Barmer Str./Beyenburger Str., Auf’m Heidchen/Ueberfelder Straße, Kreuzung Eisernstein, Kreuzung Trecknase Ringstraße /Borner Straße, Bahnhofsvorplatz Lennep, Albert-Schweitzer-Schule, Poststraße/Wallstraße, Ecke Ringstraße/Rader Straße, Stadtkerntangente/Wansbeckstraße, Alleestraße (Baumscheiben). Firma Intecma will die Aktion mit der kostenlosen Entfernung von Graffiti in Bereich der zehn „Schmutzecken“ unterstützen.

Carsten Fickenzer am :

Typisch Deutsch. An allem so lange rummäkeln bis es schlecht ist. Und wenn daraus eine kostenlose Werbeaktion wird ist mir persönlich das völlig egal. Hauptsache hier tut einer was. Ich finde diesen Kommentar absolut überflüssig.

Johannes Hedderich am :

Und wenn schon. Die (fast) kostenlose Werbung sei ihnen mehr als gegönnt. Gutes Tun im Stillen ist ehrenwert, aber als Unternehmen ist es auch völlig in Ordnung, wenn die Öffentlichkeit von den guten Werken erfährt. Vielleicht macht dieses Beispiel ja sogar Schule, und es kommen in Zukunft noch mehr Unternehmen oder Prívatpersonen in Remscheid auf die Idee, dass man so Gutes mit Nützlichem verbinden kann. Es würde sicher nicht zum Nachteil der Stadt gereichen!!!

Chronist am :

Ob die Stadt Remscheid die von „Garten Kremer“ verschönerten Gründflächen künftig weiter pflegen werde, wollte Jens Nettekoven (CDU) heute im Bauausschuss von Karl Bernhard Wiedenhoff wissen, dem Leiter des städtischen Fachdienstes Grünflächen. Seine Antwort: „An diesem ganzen Verfahren sind wir nicht beteiligt!“

Chronist am :

Manche „schlimmen Ecken“ verlangen jedoch viel mehr Pflanzaufwand, und angesichts leerer Stadtkassen war auch die Pflege in Gefahr. „So haben wir uns mit der Stadt geeinigt, die Langfristpflege unserer Pflanzungen sicherzustellen - nach dem Motto ‚Tue Gutes und rede darüber’,“ beschreibt Alexander Kremer die Verhandlungen, „dafür dürfen wir in der Nähe der Pflanzungen das eine oder andere Schild aufhängen.“ - Zitat aus der heutigen Pressemitteilung der MARXBÖHMER GmbH, die für Garten Kremer die Öffentlichkeitsarbeit macht.

Chronist am :

Zitat aus einer Pressemitteilung von „Garten Kremer“: „Nun ist es fast ein Jahr her, dass unter der Schirmherrschaft von OB Beate Wilding aus vielen Vorschlägen der Remscheider Bürger Remscheids hässlichste Ecken ausgewählt wurden. Der Unternehmer Alexander Kremer wollte mit der Aktion „Frisches Grün für Remscheid“ an 10 Stellen die Pflanzungen der Stadt für jeweils 500,- Euro erneuern bzw. auffrischen. Nach aufwändigen Abstimmungen mit den einzelnen Behörden der Stadt Remscheid und einem extrem heißen Sommer konnte das Gartencenter Kremer den Pflanzherbst nutzen und mit den ersten Umgestaltungen beginnen. ‚Beim Check der einzelnen Bereiche haben wir gesehen, dass an vielen Stellen mehr Aufwand getrieben werden muss, als mit der vorgesehenen Summe – hier sind wir bereit, das Budget zu erhöhen, erwarten von der Stadt jedoch ein proaktives Handeln, um miteinander Lösungen zu finden und zur Umsetzung zu führen’, resümiert Alexander Kremer. ‚Natürlich erwarten wir dann, wie in anderen Städten auch, dass wir nicht nur Gutes tun, sondern auch darüber reden dürfen. (…) Wir haben wir die ersten Genehmigungen für entsprechende Schilder erhalten.“ Der Unternehmer … wundert sich jedoch, dass seine Initiative trotz leerem Stadtsäckel nicht aktiv aufgenommen wird.“

Lothar Kaiser am :

Das Gebahren der Stadt verstehe, wer will, heißt es heute in einem RGA-Kommentar. - ??? - Ich meine: Nicht jeder, der an zehn Stellen im Stadtgebiet jeweils 500 Euro investiert, kann erwarten, dort Schilder aufstellen zu dürfen, deren Werbeeffekt womöglich weit über die eingesetzte Summe hinausgeht. Gutes zu tun und daraus wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen, ist nicht verboten. Dadurch erreicht ein cleverer Geschäftsmann aber noch nicht den Status des reinen Wohltäters.

Werbeagentur MarxBöhmer am :

Da staunte Gartencenterchef Alexander Kremer nicht schlecht und war begeistert. "Kurz nachdem wir die schleppende Zusammenarbeit mit der Stadt bei der Bepflanzung der schlimmen Ecken beklagt hatten, klingelte bereits das Telefon. Das OB-Büro von Frau Wilding hat sofort reagiert," äußert Kremer zufrieden. "Anfang der Woche haben wir uns direkt kurzgeschlossen und die nächsten Schritte sind verabschiedet!" In dem Gespräch erklärte Oberbürgermeisterin Wilding die Aktion zur Chefsache. Sie will sich selbst beim übergeordneten Landesbetriebsstraßenbau für ausstehende Genehmigungen einsetzen (im Bereich von Bundesstraßen in Remscheid darf die Stadt nicht entscheiden, sondern die übergeordnete Behörde des Landes). Auch den gewünschten Lotsen durch die einzelnen Remscheider Ämter hat Kremer erhalten. Andreas Meike vom Stadtmarketing hat den Auftrag der OB erhalten, die Pflanzaktionen des Gartencenterchefs aktiv im Rathaus zu managen.

Lutz E. Fassbender am :

Hallo Herr Fickenzer, ich denke, an dieser Stelle sind Sie typisch Deutsch und sollten mal die recht sachliche Darstellung von Tatsachen im Kommentar von Herrn Kaiser etwas weniger wertend deuten. Alles was in dem Kommentar steht entspricht meines Wissens den Tatsachen, und der Hinweis im ersten Absatz ist auch korekt.

Carsten Fickenzer am :

Aber Herr Fassbender. Mir ging es weniger um die Korrektheit der Tatsachen, sondern mehr um die Notwendigkeit der Kritik. Steht es uns überhautp zu zu hinterfragen was ein Geldgeber noch besser machen kann? Wie sagt man doch so schön: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht..... Und so sollte es doch auch bleiben. Ich finde die Aktion des Gartencenter klasse und wenn es dadurch kostenlose Werbung gibt, finde ich das ganz einfach verdient.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!