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Demo, obwohl sich für Struck eine Lösung abzeichnet

Demo für den Erhalt der Grundschule Struck gestern vor dem Rathaus. Foto: Lothar Kaiser

Wie beim Bürgerforum am 11. März angekündigt, marschierten heute Eltern, Lehrer und 111 Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Struck mit Transparenten und Eiern (für Passanten) vom Markt über die Alleestraße zum Rathausplatz,um dort Oberbürgermeisterin Beate Wilding einer Liste mit 500 Unterschriften von Bürger/innen zu übergeben, die damit für den Erhalt der beliebten Schule plädieren wollten. Allerdings war seit dem Bürgerforum schon viel Druck aus dem Kessel entwichen. Zuletzt am Mittwoch auf der Pressekonferenz von SPD, FDP und Grünen. Statt der Schließung der Schule hatten die Fraktionsvorsitzenden die Gründung von Schulverbünden für Struck und Goldenberg im Rahmen der Schulentwicklungsplanung in Aussicht gestellt. Reaktion der Eltern gestern: „Unsere Aktion kann das womöglich noch ein wenig befördern! Noch ist ja nichts entschieden““

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Chronist am :

GGS Struck / Bildung eines Schulverbundes: Das Anmeldeverhalten der letzten Jahre an Remscheider Grundschulen zeigt deutlich auf, dass trotz des Wegfalls der Schulbezirke, bisher keine nennenswerten Wanderungsbewegungen aus den ursprünglichen Schulbezirken heraus erfolgt sind. Dies bestätigt die Annahme, dass für Familien trotz des freien Wahlrechtes die wohnortnahe Beschulung weiterhin ein hohe Priorität hat. Die prognostizierten Einschulungszahlen bis zum Schuljahr 2019/2020 (geborene Kinder bis 2013) zeigen auf, dass sich der demografische Wandel im Betrachtungszeitraum 2009 – 2019 stabilisiert hat und keine weiteren nennenswerten Rückgänge zu erwarten sind. Rechtlich betrachtet ist eine Auflösung (keine Aufnahmen mehr) der GGS Struck frühestens ab dem Schuljahr 2011/2012 auslaufend möglich. Die bereits eingeschulten Jahrgänge würden bis zum Ende der Klasse 4 am Standort verbleiben. Eine komplette Schließung des Standortes wäre somit frühestens mit Ablauf des Schuljahres 2013/2014 (31.07.2014) umgesetzt. Im vorliegenden Prognosezeitraum bis zum Schuljahr 2019/2020 stünden an der nächstgelegenen GGS Dörpfeld, bei Ausschöpfung des Klassenhöchstwertes von 30 Kindern, lediglich 66 Prozent an Schulplätzen zur Verfügung, um alle Kinder aus dem direkten Umfeld der GGS Struck aufnehmen zu können. Familien müssten sich dann zu weiter entfernt gelegenen Grundschulen orientieren, wobei sich Ansprüche auf Schülerbeförderungskosten ergeben könnten. Hinzu käme, dass aufgrund der bereits jetzt ausgeschöpften Kapazitäten an den anderen Grundschulen, keine ausreichenden Betreuungsplätze in der OGGS vorhanden sind. Die aktuelle Betreuungsquote an der GGS Struck liegt bei 71 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der Schule. Für investive Umbaumaßnahmen der OGGS an der GGS Struck wurden insgesamt 67.061 Euro aus Bundesmitteln verwendet. Bei einer Schließung der Schule und der OGGS sind diese Mittel mit gleicher Zweckbindung (Betreuung von Kindern) zu verwenden. Ansonsten entsteht eine Rückzahlungspflicht. Die Finanzierung der zweckgebundenen Mittel wäre aus der Verwertung von Haus und Grund zu decken und ggfls. außerplanmäßig aus dem städt. Haushalt vorzufinanzieren. Die aus Bundesmitteln finanzierten Ausstattungs- und Einrichtungsgegenstände sind zweckentsprechend an anderer Stelle zu verwenden. Anstelle einer Schließung des Schulstandortes soll ein Schulverbund mit der der GGS Dörpfeld ab dem Schuljahr 2011/2012 gebildet werden, um die Standortfrage anhand des Elternwahlverhaltens und der Entwicklung der Schülerzahlen später erneut zu betrachten. (aus dem heute vorgelegten Maßnahmekatalog der Verwaltung)

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