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Alleestraße: Eine rege Bürgerbeteiligung sieht anders aus

Freie Plätze bei der Bürgeranhörung zur Alleestraße gestern Abend im Rathaus. Foto: Lothar Kaiser 

Bürger entscheiden Dienstag über Testverkehr auf der Allee“, titelte der Waterbölles am 25. März. Da hatte er Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein in der damaligen Pressekonferenz wohl missverstanden. Zum weiteren Procedere in Sachen „Öffnung der unteren Alleestraße für den Fahrzeugverkehr“ hatte Sonnenschein damals auf einen Erlass der Bezirksregierung in Düsseldorf hingewiesen, der die Stadt verpflichte, nicht nur die Hausbesitzer und Einzelhändler im Quartier Markt/Blumenstraße/Konrad-Adenauer-Straße nach ihrer Meinung über eine Testphase zu befragen, sondern auch die Mieter. Das eine hatte – mit geringer Rücklaufquote – im Dezember 2009 stattgefunden: Von 36 Eigentümer antworteten damals 17, davon 13 mit Ja, und von  65 Geschäftsanliegern schickten sogar nur 23 ihre Fragebögen zurück, davon 16 mit Ja. Ein klares Votum sieht anders aus! Also wäre es auf die Bürgerversammlung gestern Abend im Großen Sitzungssaal des Rathauses angekommen, hätte man nach Sonnenscheins Aussage annehmen können. Schließlich hatte er dabei erfahren wollen, ob die Mehrheit der anwesenden Bürger (!) – nicht der bereits befragten Vermieter und Händler – den zunächst probeweisen Pkw-Verkehr auf der Alleestraße befürwortet oder nicht. So die Botschaft der Pressekonferenz vom 25. März. Doch wie will man dem Regierungspräsidenten über „Volkes Willen“ berichten, wenn man danach explizit gar nicht fragt? Die Bürgerversammlung – lediglich eine von Düsseldorf auferlegte Pflichtveranstaltung? Nein, soweit kam es nicht. Mit einer solchen Aussage würde man weder dem Stadtplaner, dem Projektleiter Joachim Karp und Andreas Meike vom Stadtmarketing auf der einen noch den Einzelhändlern und Anwohnern (die meisten davon Bewohner umliegender Altenheime) auf der anderen Seite gerecht werden. Beide Interessengruppen vertraten ihre Interessen lebhaft, aber sachbezogen. Und die drei Vertreter der Stadtverwaltung hörten aufmerksam zu. Sie werden den politischen Gremien einiges zu berichten haben. Nicht nur über die relativ geringe Beteiligung: 47 Bürger/innen und neun Kommunalpolitiker! Auch ohne Abstimmung war der Abend konstruktiv.

Die Einmündung der Mandtstraße in die Alleestraße, ein Nadelöhr. Und die Treppen? Ein Hindernis für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Rollatoren. Foto: Lothar KaiserWie bereits berichtet, sieht der Plan der Verwaltung einen Verkehrsfluss von Wansbeckstraße vorbei am Ebertplatz, vor dem RGA links ab den Platz umrundend, über die Konrad-Adenauer-Straße, vorbei an der Commerzbank, Richtung Markt, rechts ab in die Alleestraße und dann links in die Mandtstraße Richtung Blumenstraße vor. Zu Recht machte gestern ein Bürger darauf aufmerksam: „Wer beim ersten Mal an der Allee keinen Kurzzeitparkplatz gefunden hat und es noch einmal versuchen will, fährt gut einen Kilometer (über die Kirchhofstraße). „Und da reden wir immer von Feinstaubbelastung!“ – „Und von Lärm“, ergänzte der Stadtplaner. „Das muss auch untersucht werden!“

Fürsprecher der Bewohner der altengerechten Wohnungen an der Mandtstraße und der benachbarten Altenheime waren gestern Andrea und Dieter Janke („Wiedenhof“). Schon jetzt sei der Verkehr in diesem Viertel grenzwertig, berichteten sie. Und künftig nun noch zusätzlicher Pkw-Verkehr aus der Alleestraße?! Dann kämen die Senioren ja kaum noch in die Fußgängerzone! Verständliche Bedenken, die auch der Stadtplaner nicht verhehlte. Dem hielten als Sprecher der Einzelhändler Bernhard Grunau (Marketingrat), Georg-Eicke Dalchow (Einzelhandelsverband) und Harro Schmidt die gegenüber dem Alleecenter geringe Kundenfrequenz auf der unteren Alleestraße entgegen. Dalchow sprach von einer „Verelendung“, einem „Niedergang auf Raten“. Die Allee sei längst „ausgeblutet“ (was den Widerspruch von Hans Gerd Sonnenschein hervorrief). Und Grunau verwies auf die „Kennepohlsche Akropolis“ (Timescafé) , ebenso eine Fehlplanung wie die gesamte Fußgängerzone. Lediglich Schmidt blickte nach vorne und bezeichnete, weil für eine größere Lösung das Geld fehle, die testweise Öffnung der unteren „Allee“ für den Pkw-Verkehr als den einzig finanzierbaren Vorschlag, die Situation zu verbessern. Überhaupt müsse jeder Vorschlag, wenn denn noch welche eingingen, „kurzfristig umsetzbar und finanzierbar sein und Aussicht auf Erfolg haben“.

Die Einigung auf einen Kompromissvorschlag zur Verkehrsführung kam schnell und ohne hitzige Debatte: Wie wäre es denn, wenn der Verkehr nicht über die Mandt-, sondern über die Wilhelm-Schuy-Straße oder gar über die Scharffstraße Richtung Ebertplatz abflösse. Die Senioren waren sehr angetan von dieser Idee. Ebenso Oliver Knedlich, Sprecher der Remscheider Wirtschaftsjunioren. Prompt bot er sich an, dafür in kleinerem Kreis zusammen mit Fachleuten ein Konzept auszuarbeiten. „Vergessen Sie bitte unsere Verkehrsplaner nicht“, brachte Stadtplaner Sonnenschein die Verwaltung ins Spiel. „Ach ja, stimmt“, sagte Knedlich.

Inge BrenningKeine Gefahr für Fußgänger auf der „Allee“ durch Schritt fahrende Pkw hatte zuvor Bernhard Grunau gesehen. Schließlich seien die Gehwege beiderseits der „Fahrgasse“ vier Meter breit. Ob der dabei auch den „Obst-Pavillon“ vor Radio Weller (siehe Foto, Bildmitte) bzw. kurz vor der Wilhelm-Schuy-Straße berücksichtigt hat? Doch die Verkehrsplanung ist nicht das einzige Problem. Inge Brenning (Foto rechts) vom Seniorenbeirat: „Wenn ich mir manche Geschäfte Remscheider Einzelhändler am Markt und der unteren Alleestraße so ansehe: Attraktive Geschäfte sehen für mich anders aus!“

Ein weiteres – und noch größeres – Problem sind die Finanzen. Erneut machte Stadtplaner Sonnenschein gestern klar, dass die Stadt weder die Testphase noch den eventuellen späteren „Rückbau“ der unteren Alleestraße finanziell unterstützen könne. Reaktion von Dieter Janke: „Sämtliche Kosten sollten klar sein, bevor Entscheidungen getroffen werden!“ Sonnenschein sagte zu, die Verwaltung werde die Kosten ermitteln und der Politik vorlegen. Und er mahnte alle, die das Projekt bislang verbal unterstützt haben: „Bevor wir mit einem Plan zur Bezirksregierung nach Düsseldorf gehen, hätte ich das Geld gerne zusammen!“ Daran dürfte es dann letztlich wohl scheitern …

(Anwohner, die an der Bürgerversammlung nicht teilgenommen haben, können ihrer Anregungen und Bedenken noch bis zum 16. April dem Zentraldienst Stadtentwicklung und Wirtschaft, Ludwigstraße 14, 42853 Remscheid, zuschicken.)

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Kommentare

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Wirtschaftsjunioren Remscheid am :

Der Autoverkehr könnte über die Wilhelm-Schuy-Strasse in die Alleestrasse einbiegen. Der Verkehr wird so über die Alleestrasse nach unten abfließen. Ein verkehrsberuhigter Bereich (Schrittgeschwindigkeit zwei bis sieben km/h) sorgt dafür, dass keine „Auto- Rennen“ veranstaltet werden. Eine weitere Überlegung ist, dass die Durchfahrt an Sonn- und Feiertagen gesperrt wird. Bei dieser Lösung wird für jeden etwas dabei sein. Nicht außer Acht zu lassen ist, dass der Anlieferverkehr bereits jetzt schon über die Alleestrasse fahren darf. Die Wirtschaftsjunioren werden ihren Vorschlag mit dem Architektur- Büro Böker ausarbeiten, sich mit Vertretern der Altenheime zusammensetzen und die Ergebnisse dem Stadtplaner Hans- Gerd Herrn Sonnenschein vorlegen. „Wir werden eine Einigung finden, die auch Herrn Sonnenschein überzeugen wird“, so Sprecher Oliver Knedlich. Viele Kunden orientieren sich aufgrund der höheren Attraktivität in größere Städte. Warum zusehen, bis alle Kunden in die umliegenden Städte abgewandert sind. Remscheid muss attraktiver werden und mit der Zeit gehen.

Lothar Kaiser am :

Könnte man dann nicht die gegenwärtig erlaubte Zufahrt von der Mandtstraße in die Alleestraße zur weiteren Verkehrsberuhigung des "Seniorenviertels" ganz sperren?

Hans Gerd Göbert am :

Ich denke, jede Idee hat ein Recht darauf, geprüft zu werden. So auch die neue Idee der WIJUS, über die Wilhelm-Schuy-Strasse in die untere Allee einzubiegen. Ich verstehe nur nicht, warum man damit erst jetzt aus der Höhle kommt, wo es den massiven, detailliert begründeten Widerstand gegen die Lösung "Ausfahrt Mandtstrasse" schon seit Monaten gibt. Dennoch, die Lösung "von oben nach unten" sollte am grünen Tisch geprüft werden. Vielleicht gibt das der probeweisen Öffnung noch eine theoretische Chance. Dabei wird allerdings vielfach übersehen, wie es weitergehen könnte, wenn eine probeweise Öffnung für alle Beteiligten positiv ausfällt. Kommt dann der richtige, immerwährende Rückbau, mit umfangreichen Umbau- und Verschönerungsarbeiten? Wer bezahlt das? Die WIJUS wohl nicht, wenngleich man deren Einsatz für eine Idee durchaus anerkennen muss? Oder wird die Untere Allee durch die Kostenfalle von der Einbahnstrasse zur Sackgasse? Den Befürwortern einer nachhaltigen Öffnung wäre zu wünschen, dass nicht alles mit der heißen Nadel gestrickt wurde.

Michael Dickel am :

Zitat: "Ein verkehrsberuhigter Bereich (Schrittgeschwindigkeit zwei bis sieben km/h) sorgt dafür, dass keine „Auto- Rennen“ veranstaltet werden. " - Ich rate den Wiju´s, sich mal "inkognito" einen Tag ans Ende der Alten Bismarckstraße zu stellen und nur mal so zu schätzen, ob es 60, 75 oder 90 Prozent der Autofahrer sind, die mit mindestens 25 km/h runter fahren. Die testweise Öffnung - deren Gegner ich nicht!!! bin - wird sicher völlig andere Ergebnisse erbringen.

Roland Kirchner am :

Ich bin mir nicht sicher, ob das alles hier ein Aprilscherz sein soll oder nicht? Wenn nicht, zeigt es nur deutlich, dass die Verwaltung, sprich Herr Sonnenschein, nicht ernsthaft an der probeweisen Öffnung interessiert ist. Alle hier genannten Ideen sind aus gutem Grund nicht umsetzbar, und Herr Sonnenschein wusste das bereits in der Bürgerversammlung. Wenn nicht, hat er die Verwaltungsvorlage aus dem Jahre 2005 nicht gelesen. Nun wird er sich wieder die Zeit nehmen, um in Ruhe über die Vorschläge nachzudenken, die alle bereits seit 2004 abgearbeitet sind. 1. Fahren Richtung Markt, nicht möglich weil die Ausfahrt Richtung Blumenstraße über eine Busampel nicht STVO gerecht ist und die wartenden Pkw zwischen den Bussen an der Haltestelle stehen. Ausfahrt Richtung Elberfelder Straße ist am Markt problematisch, da dann zwei Busspuren (berg- und talwärts) gekreutzt werden müssen. 2. Die Pkw sollten bergauf fahren, damit es leichter fällt, langsam zu fahren; bitte nicht lachen - leider ist das so. 3. Die Ausfahrt über die Mandstraße wurde gewählt, damit es nicht so einfach ist, mit dem Pkw zu "kreisen". Die Ausfahrt über die Wilhelm-Schuy-Strasse würde die erneute Anfahrt der Allee deutlich verkürzen. Zuletzt möchte ich noch einmal allen ins Gedächtnis rufen, warum man versuchsweise Autos auf die Allee holen wollte. Der Grundgedanke war, den Fußgängern Raum zu nehmen und damit "Gedränge" vorzutäuschen. Herr Klotz sagte: "Die Ärsche müssen sich reiben." Leider finden die Menschen es interesanter, wenn der Platz beim Einkauf stark begenzt ist. Bestes Beispiel ist die Remscheider Kirmes, wenn man eine Stunde am Riesenrad anstehen muss, finden es die meisten Besucher toll, kommt jeder direkt dran, war nichts los, und man überlegt, ob man da noch mal hingehen soll. Abschließend, was ich oben geschrieben habe ist nicht meine Meinung, sondern die Grundlage für den Beschlussentwurf der Verwaltung vor über fünf Jahren. Meine Meinung ist: Man sollte es genau so wie ursprünglich geplant für drei Monate versuchen, und DANN nach besseren Lösungen oder Kompromissen suchen.

Wirtschaftsjunioren Remscheid am :

Nachdem sich auf der Bürgerinformationsveranstaltung am 31. März ein möglicher Kompromiss mit Abfluss des Verkehrs über die Wilhelm-Schuy-Straße abgezeichnet hat, traf sich in der vergangenen Woche das neu gegründete Projektteam unter Leitung der Wirtschaftsjunioren. Folgende Ergebnisse wurden erzielt: Die Verkehrsführung ist bergwärts vorgesehen, der Verkehr erfolgt im Schritttempo einer Spielstraße (Fußgänger haben Vorrang!). Der Engpass durch den Pavillon Höhe Mandtstraße wurde in der gemeinsamen Diskussion als unproblematisch angesehen. Mit dem Abfluss des Verkehrs von der Alleestrasse über die Wilhelm-Schuy-Straße und der Öffnung der Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Elberfelder Straße konnten die Einwände der Vertreter der Altenheime beseitigt werden. Positiv herauszustellen ist, dass das neueste Konzept sogar die Zu- und Abfahrt von der Alleestrasse in die Mandtstraße und umgekehrt in Zukunft nicht mehr vorsieht. Dadurch wird sich das Verkehrsaufkommen in diesem Bereich beruhigen und nun stehen auch die Vertreter der Altenheime eindeutig hinter der Öffnung der unteren Alleestraße! Die Projektgruppe präsentierte gestern ihre Ergebnisse der Stadtentwicklung. Es wurde vereinbart, dass das Konzept in der Folge von Herrn Sonnenschein mit der Straßenverkehrsbehörde abgesprochen wird.

Chronist am :

„Probeweise Öffnung der unteren Alleestraße für den individuellen Fahrzeugverkehr (August – Dezember 2010). Es wird versucht, diesen Termin nach vorne zu verlegen“, steht in der Verwaltungsvorlage, die die Bezirksvertretung Alt-Remscheid gestern kommentarlos zur Kenntnis nahm. Zusammen mit Anregungen und Bedenken von Anwohnern, die zu dem Testlauf im Rathaus eingegangen waren (während der Bürgerversammlung und schriftlich danach). Stellungnahme der Verwaltung: „Um den öffentlichen Personennahverkehr im Bereich Markt nicht zu gefährden, wird die Zufahrt für den Individualverkehr und den Lieferverkehr von der Elberfelder Straße über den Markt zur Alleestraße mit Abfahrt über die Wilhelm-Schuy-Straße erlaubt. Der Abschnitt wird mittels Verkehrszeichen 325.1 zur verkehrsberuhigten Zone erklärt, in der nur mit Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Fußgänger und rollender Verkehr sind gleichberechtigt. Das Befahren des betroffenen Bereichs wird während der Testphase zu jeder Zeit erlaubt sein, das Parken für 60 Minuten per Parkscheibe. Es wird ein Taxistand eingerichtet. Die Verkaufsstände des Wochenmarktes am Dienstag und Freitag werden auf der linken Seite der Alleestraße errichtet.“

Lothar Kaiser am :

Gut, dass der RGA im Rathaus nachgefragt und heute berichtet hat, dass die probeweise Öffnung der Alleestraße vom Regierungspräsidenten vom 1. Oktober 2010 bis 30. März 2011 genehmigt worden ist. Sonst hätten interessierte Geschäftsleute und Anwohner auf eine entsprechende Mitteilung der Verwaltung womöglich bis zum Ende der politischen Sommerpause warten müssen. Offensive Öffentlichkeitdarbeit ist nun mal, wie schon mehrfach angemerkt, nicht Sache der Verwaltung. Offen weiterhin: Die Frage der Finanzierung.

Fraktion der W.i.R. am :

zur Durchführung der probeweisen Öffnung der unteren Alleestraße werden noch Sponsoren gesucht. Glücklicherweise unterstützen die Wirtschaftsjunioren (WiJu) mit rund 3.000 € die Kosten für die Beschilderung. Jetzt fehlen noch rund 3.500 € für die wissenschaftliche Begleitung des Testes durch die Universität Wuppertal. Die Mitglieder der W.i.R.-Fraktion werden sich mit 500 € beteiligen. Das Geld stammt aus einem Topf, in welchen die W.i.R.-Vertreter seit dem Jahr 2007 ihre Erhöhungen der Aufwandsentschädigungen einzahlen. Wer sich an der Finanzierung der probeweisen Öffnung der unteren Alleestraße beteiligen möchte, kann sich an den Sprecher der Wirtschaftsjunioren, Herrn Oliver Knedlich, Telefon: 02191/466250, Mail: o.knedlich@schulten.de wenden.

Felix Staratschek am :

Wie wäre es mit einem Nulltarif in den Bussen? Ich meine jetzt keinen Nulltarif in ganz Remscheid, sondern einen Nulltarif zwischen Rathaus und Bahnhof. Dann kann man im Alleecenter parken und den Bus zum Markt nehmen und dann in die untere Allee gehen. Verlieren werden die Stadtwerke kaum Einnahmen, da 99,9 Prozent der Kunden von außerhalb dieser Innenstadtlinie kommen. Aber es ermöglicht Einkäufern mit schweren Taschen zwischen den Einkaufsbereichen hin und her zu fahren. Des Weiteren sollte es ein Einkaufsinternet geben, in dem der Handel in Remscheid dargestellt ist. Jeder Händler bekommt dort eine Unterseite, die er mit festen Bausteinen selber gestalten kann. Dort gibt man ein, was man kaufen will und erhält alle Geschäfte in Remscheid, die dies anbieten. Ebenso könnte bei jedem Geschäft ein Hinweis zu Parkmöglichkeiten und Bushaltestellen stehen. vielleicht würde so eine Seite die Allee mehr beleben als die Auto-Befahrung. Denn wenn man was kaufen will, muss man wissen, wo man es findet. Und da denken viele, die Wahrscheinlichkeit sei am größten, dass man dies im Alleecenter findet. Aber über die neue Internetplattform "einkauf-in-rs.de" könnten sich die Menschen gezielt informieren, wo es was gibt und wo man parkt.

Lothar Kaiser am :

Nulltarif im Shuttle-Bus zwischen Rathaus und Bahnhof? Ich bin skeptisch, ob die Politik dies nach der Sommerpause aufgreifen wird. Aber warten wir's ab. Zum Thema Internet. "Wett der Buer nit kennt...": Ich glaube nicht, dass die Remscheider Einzerlhändler bereit wären, sich finanziell an einem solchen, mit Suchfunktionen nach einzelnen Artikeln doch recht aufwändigen Internetportal zu beteiligen. Die Werbemöglichkeiten im Internet haben jedenfalls viele bislang noch nicht für sich entdeckt...

Klaus Konkel am :

Nulltarife sind m.E. eine gute Idee und möglicherweise auch günstige Vorraussetzung für manche Aktivität im gewünschten, ehrenamtlichen Bereichen. Gut, das die Werbemöglichkeiten (und Mehreinnahmemöglichkeiten) genannt werden, denn es besteht auch die Möglichkeiten, die Waren über einen Webshop anzubieten. Das dies in Planung und Ausführung ohne Aufwände nicht funktioniert, sehe ich auch so. Die Frage ist, kann es sich lohnen?

Stadt Remscheid am :

Im Rahmen der Öffnung der unteren Alleestraße wurde beschlossen, die Einbahnstraßenregelung der Wilhelm-Schuy-Straße umzukehren und einen Teil der Konrad-Adenauer-Straße (entlang des Friedrich-Ebert-Platzes) als Einbahnstraße auszuweisen. Die Umbauarbeiten hierzu laufen seit heute. In Zukunft ist es somit nicht mehr möglich, von der Konrad-Adenauer-Straße in die Wilhelm-Schuy-Straße einzubiegen. Stattdessen kann nun von dem Bereich Engelspassage / Wilhelm-Schuy-Straße nur noch geradeaus durch die Wilhelm-Schuy-Straße gefahren werden. Durch die neue Regelung soll der Verkehr von der Alleestraße kommend mit dem abfließenden Verkehr der Wilhelm-Schuy-Straße harmonisiert werden.

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