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"Haus Müngsten" erlebt Pfingsten den ersten Ansturm

Dreimal 'Haus Müngsten'. Fotos (2): Michael Tettinger.

 Pfingsten schon was vor? Wie wär`s mit einem Ausflug zur Müngstener Brücke?!. Denn dann gibt es dort etwas Neues zu besichtigen: „Haus Müngsten“, das 1.000 Qadratmeter große Restaurant mit seinen großen Glasflächen und einer Fassade aus wetterfestem Stahl (nebst Café und Bistro mit Biergarten), das seit September vergangenen Jahres auf dem Grundstück der abgerissenen Diskothek „Exit“ entstanden ist, ein mit Landesmitteln und Spenden von Privatleuten – 500.000 Euro steuerte allein der Solinger Unternehmer Thomas Busch bei – finanziertes Projekt ( insgesamt 2,6 Millionen Euro „schwer“) der Solinger „Lebenshilfe“. Deren Tochtergesellschaft „Integra Solingen eGmbH“ wird das neue Lokal, das rund 200 Gäste fasst, betreiben. Das Personal: 15 Menschen mit Behinderungen. Derzeit werden sie für die künftigen Aufgaben als Köche/Köchinnen bzw. Bedienung geschult. Josef Neumann, Geschäftsführer der „Lebenshilfe“ ist zuversichtlich: „Das Restaurant wird ein Erfolg!“ Dafür soll eine gutbürgerliche Karte mit zehn bis 15 Gerichten zu vernünftigen Preisen sorgen. Aber auch für private Feiern oder Firmenveranstaltungen kann das Lokal gebucht werden. Die ersten Reservierungen liegen bereits vor. Bei schönem Wetter dürften insbesondere die beiden Außenterrassen zur Park- und zur Wupperseite gut besucht sein.

Von der einmaligen Lage zeigte sich kürzlich auch der SPD-Landtagsabgeordnete Ralf Jäger beeindruckt. Und von der umweltfreundlichen Energieversorgung des Neubaus (rechts im Bild eine Architektenskizze). Den Strom bezieht die „Lebenshilfe“ vom nahen Wasserwerk des „Schaltkottens“, und die Heizwärme aus der Wupper (Abwärme).  Die 150.000 Euro, die diese moderne Technik kostete, soll sich innerhalb von vier Jahren amortisieren. Übrigens: In der Hauptsaison wird es im „Haus Müngsten“ keinen einzigen Ruhetag in der Woche geben - geöffnet von 9 bis 22 Uhr. (Fotos: Michael Tettinger, Solingen)

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Chronist am :

Der Neubau „Haus Müngsten“ im Solinger Brückenpark kann sich mit dem Titel "vorbildlicher Bau in NRW“ schmücken. Als eines von insgesamt 34 Bauwerken in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr. Das Gastronomiegebäude des Vereins Lebenshilfe Solingen wurde von der Jury des Landesbauministerium und der Architektenkammer NRW als richtungsweisend bezeichnet. In dem äußerlich rostig wirkenden Bau waren 2,7 Millionen Euro aus privaten und öffentlichen Mitteln geflossen. Den Fortbestand des Betriebes garantiert aber eher eine gute Küche als Architektenlob.

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