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Vom Hammerschmied zum Gastwirt am Mühlchensbach

Der kanalisierte Mückenbach unterhalb des Waagerhammers am Teich Hellenhammer, Foto: G. Schmidt 2004Eine bewegte Vergangenheit hatte auch der Hellenhammer, der etwa 1580 entstanden ist. Unter dem Namen Hellerhammer, Hammer in der Hellen, Diederichs Hammer, Hasenclevers Hammer, Courthen Hammer und seinem jetzigen Namen gehörte er zinspflichtig mal zu Lüttringhausen, mal zu Lennep (1829). Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde er von Dietrich in der Nüdelshalbach erbaut, denn Rentmeister Karsch zählte ihn 1607 als kleines Klopfhämmerchen mit Blasrad und Schmiederad und nennt Dietrich als Besitzer.  Erst 1806 wird die Namensgebung Hellenhammer bekannt. 1824 erscheint der Hammer als Breithammer von Caspar Diederichs, Hammerschmied in Lüttringhausen, der den Hammer an Wilhelm Duisberg verpachtet hat welcher ihn selbst betreibt.  1846 erscheint mit den Gebrüdern Hasenclever ein neuer Besitzer, die in dem Hammer Feilengesenke fertigten. 1867 erscheint Peter Hasenclever als neuer Besitzer.  Irgendwann übernahm Pollmann das Hasencleversche Anwesen mit allen Hämmern und Kotten. Ab etwa 1890 war es Walter Courthens Hammer, der bis zum Brand 1926 rechts an der Einfahrt zur Nüdelshalbach (am Mühlchensbach) stand. Er flözte 1914 zum letzten Mal den Teich, beschränkte sich fortan auf die Freihaltung der zum Hammerbetrieb notwendigen Wasserzufuhr und betrieb mit seinem Vater an der Haddenbacher Straße, Ecke "Am Mühlchensbach", eine Gastwirtschaft. Reste der Anlage sind noch gut zu erkennen. Der Teich wird heute noch als Geschiebesammler benutzt. (Aus: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid Herausgegeben von Günther Schmidt Band 4 - Leyerbach, Diepmannsbach, Mückenbach)

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