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Honsberg: Bilder und Geschichten von Grundschülern

Honsberger Grundschüler stellen in der Stadtbücherei aus. Foto: Lothar KaiserIn drei Remscheider Schulen hatte vor vier Jahren das Landesprogramm „Kultur und Schule“ Premiere. Ein Jahr später, 2007, gab es die Arbeitsgemeinschaften bereits an acht Schulen der Stadt. Welche sich im Schuljahr 2010/11 beteiligen können, steht noch nicht fest. Die Bewerbungsfrist jedenfalls, auf die Volker Leitzbach im Waterbölles aufmerksam gemacht hatte, ist inzwischen abgelaufen. Das Programm eignet sich insbesondere für die Grundschulen mit Offenem Ganztagsbetrieb. In den von heimischen Künstlern geleiteten Arbeitsgemeinschaften sollen die Schüler/innen die unterschiedlichsten Formen von Kunst kennenlernen und „kulturellen Kompetenz“, besser „kreative Intelligenz“ entwickeln. Wie das in der Praxis aussieht, war kürzlich im Vorraum der Jugendbücherei an der Scharffstraße zu besichtigen; dort stellten sechs Mädchen und zwei Jungen der von Heike Blümel geleiteten OGGS Honsberg die Zeichungen aus, die sie unter Anleitung des Grafikers Peter Laux zum Thema "„Unser Honsberg ist toll!“" gefertigt hatten.

Wer kann in so jungen Jahren schon von sich behaupten, eine Ausstellung bestückt und ein Kinderbuch geschrieben zu haben. Die acht Mitglieder der Honsberger „Kultur-AG“ können es. Denn die in der Stadtbücherei bis zum 30. April ausgestellten Bilder werden zusammen mit weiteren des jeweiligen Nachwuchskünstlers zu einem Buch gebunden (Unikat), dann im Familien- und Freundeskreis von Hand zu Hand gehen dürfte. Und jedes Buch enthält eine Geschichte, die sich jeder Junge / jedes Mädchen selbst ausdenken mussten. Dabei „blühende Phantasie“ zu entwickeln, machte ihnen Spaß. Peter Laux: „Aber wir gehen noch weiter. Von den Figuren, die in den Geschichten und Bildern vorkommen, suchen wir uns jetzt einige aus und erwecken sie zum Leben – als meterhohe Figuren aus Draht, Pappmaché, Kleister und Farbe.“ Bis zu den Sommerferien sollen die Skulpturen, die im OGGS-Raum der Grundschule Honsberg entstehen werden, fertig sein. Ute Friedrich-Zielas und Ralf Noll vom Verein „Lindenhof“ sind sicher: „Dann werden auch öffentlich gezeigt!“ Wenn das keine Erfolgbilanz ist für die jungen Nachwuchskünstler!

Grafiker Peter Laux kommt einmal in der Woche für zwei Unterrichtsstunden in die Schule und gibt den Jungen und Mädchen Tipps, wenn sie ihn um Rat fragen, zum Beispiel, wenn sie beim figürlichen Zeichen nicht mehr weiter wissen. Kein unentgeltliches Ehrenamt -  mit „Kultur und Schule“ verbindet die Landesregierung auch eine materielle Förderung der teilnehmenden Künstler. Kein Grund, Luftsprünge zu machen: Für 40 Doppelstunden à 90 Minuten beträgt  das Honorar 2.200 Euro.

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